Amputierte Frau 37j sucht nach Austausch

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Hallo zusammen,


ich 37j. suche hier jemanden zum austauschen und gerne auch Freundekreis erweitern.

Ich bin Oberschenkel amputiert, bin mobil und habe einen festen Beruf.

Falls dich mehr interessiert gerne kannst du hier fragen stellen.

Suche jemanden der offen damit umgehen kann. Bitte keine Menschen die Berührungsängste haben.

Beste Antwort

  • [Gelöschter Benutzer]
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    Liebe Tiffany Man kann so einem St.sch noch nichtmal

    die Meinung sagen ohne gleich eine abmahnung zu Kassieren das tut mir echt leid für

    dich ich überlege gerade ob es nicht besser were meinen Accunt zu löschen

    weil mich das ankotz !!!!!!!

    Lg sorry ich wünsche dir weiterhin alles gute Jürgen

    erstmal werde ich diesem Forum wegbleiben da ich kein Bock auf Dumpfbacken habe

    wenn du dich Austauschen möchtes dan erst eine PN

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Antworten

  • @Tiffany1990 Guten Morgen Tiffany1990,

    willkommen unserer Community. Toll, dass du dabei bist. Hier finden sich bestimmt einige User, die sich gerne mit dir austauschen und evtl. ebenfalls auf der Suche nach neuen Freundschaften sind.


    Viel Freude beim Austauschen und angeregtes Plaudern und Diskutieren wünscht

    Annemarie

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    Ein kollektives EnableMe-Profil für die Beiträge ehemaliger Moderatoren

    Un profil collectif EnableMe pour les messages des anciens modérateurs

    Колективний профіль EnableMe для дописів колишніх модераторів

  • rexi
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    Hallo Tyffany

    Willkommen im Forum.

    mit lieben Grüssen Rexi

  • Hallo Rexi, freut mich dass du auf meinem Therad aufmerksam geworden bist. 😃

  • Annette
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    Hallo Tiffany1990,

    Klingt interessant. Ich bin auch immer wieder an neuen Freundschaften interessiert. Und ich tausche mich sehr gerne aus. Habe etwas recht anderes als du, obwohl, Bewegungsapparat irgendwie und neu auch was neurologisches bei einem hypermobilitätsspektrum/ Ehlers-Danlos-Syndrom . Bin 41 und habe einen Beruf.

    🐞🦋🐸🐰🐹🦒😎

  • Hi Annette, schön, dass du auf meinen Thread aufmerksam geworden bist.

    Ich freue mich, denn heutzutage sind Menschen extrem scheu!

    Ich lerne gerne immer wieder neue Menschen kennen. Und möchte auf jeden Fall neue Erfahrungen, weil ich neugierig auf das Leben bin.

    Mein Lebensmotto, ich habe doch eh nichts zu verlieren.



    Woher kommst du denn, welches Bundesland?

  • domino
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    Hallo @Tiffany1990 ,


    auch von mir ein Willkommen hier in der Community. Schön, dass Du Dich für einen Erfahrungsaustausch suchst und damit vielleicht auch Deinen Freundeskreis erweitern möchtest.


    Ich komme aus dem wunderschönen Harz, bin durch einen Badeunfall im August 1990 hochgradig querschnittgelähmt und auf einen Elektrorollstuhl angewiesen. Berufstätig bin ich leider nicht mehr, habe aber trotzdem keine Langeweile. Seit 1990 engagiere ich mich ehrenamtlich in zwei Vereinen und setze mich vor allem für die Barrierefreiheit im lokalen Bereich ein. Des Weiteren habe ich die verschiedensten Hobbys und bin dadurch oft und viel in der Natur unterwegs. Mit meiner Behinderung habe ich mich längst engagiert und sehe diese als täglichen Herausforderung im Alltag und vor allem bei den leidigen und immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen mit den Krankenkassen, wenn es um die Hilfsmittelversorgung geht.


    Mein Motto: Es gibt nur den einen Weg in die Richtung - den Weg nach vorn.

    Bleibt schön gesund...

    Viele Grüße aus dem wunderschönen Harz

    vom Frank alias domino! 😎

  • Hallo "Domino" und schöne Grüße nach Harz,

    ich war noch nie in Harz.

    Ich komme aus Bayern, ich muss sagen, dass man sich ständig mit der Krankenkassen rumstreiten muss, kenne ich allzu gut. Zumindest war das bei mir so als ich arbeitsunfähig war!

    So nach dem Motto, du bist behindert gleich wertlos und zu teuer auf Dauer!

    Leider ist das mir schon vorher bewusst gewesen, wie Menschen mit Handicap immer wieder sich durchbeißen müssten. Heute mit Arbeit sehe ich das kleines bisschen anders, werde anders geachtet.

    Wohnst du denn alleine? Hast du denn eine Assistentin die dich durch den Alltag unterstützt?

    Badeunfall seit 1990 ist schon krass, bei mir war Autounfall als Beifahrerin 2006!




    LG Tiffany

  • domino
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    Ja genau @Tiffany1990, ich wohne alleine und werde über einen Pflegedienst versorgt. Bei mir ist, mit Ausnahme der Entlastungspause nach dem Mittagessen, den gesamten Tag ein festes Team in zwei Schichten eingesetzt.


    So nach dem Motto, du bist behindert gleich wertlos und zu teuer auf Dauer!


    Nun das kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Im Laufe der Jahre was ich sehr viel in Sachen Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Behinderung unterwegs und habe dadurch ausreichend an Respekt, Mitsprache und Anerkennung gewonnen. Bei den Krankenkassen muss man zwar noch oft mit dem Widerspruch arbeiten, aber danach geht es dann weiter. So zumindest meine Erfahrungen.

    Mein Unfall war sogar bereits 1986, also vor der Wende. Keine Ahnung, wie ich auf 1990 gekommen bin. Sicherlich deshalb, weil ich in diesem Jahr mit einigen Mitstreitern unseren Verein gegründet habe.

    Im Harz ist es wirklich schön. Vor allem gibt es sehr viele kulturelle Angebote und sehenswertes. So habe ich in 20 Minuten in PullmanCity II, einer Westernstadt, wie es sie in Deutschland nur zweimal gibt. Auf der Fahrt dorthin kommt man die Titan, Europas längste Hängebrücke vorbei. Dort wiederum befinden sich u.a. Ziele für besondere sportliche Aktivitäten von Harzdrenalin, wie z.B. sich mit der Megazipline wie ein Vogel zu fühlen oder das Herablaufen an der Wendefurther Staumauer. Dieses nur mal so als Anreiz für Urlauber erwähnt.


    Was machst du denn beruflich und wie kommst du mit deiner körperlichen Beeinträchtigung im täglichen Leben zurecht? Ich denke, dass man die meisten Probleme hat, wenn man frisch mit der Situation bekannt wird. Wie bist du versorgt, hast du eine Prothese oder benutzt du einen Handrollstuhl?

    Bleibt schön gesund...

    Viele Grüße aus dem wunderschönen Harz

    vom Frank alias domino! 😎

  • Servus Domino,

    erstmal herzlichen Dank für soviel Aufklärung, ist ja fast wie bei einer Stadtführung (Führer) cool klingt danach als würde dir der Job gut stehen.


    Genau das meinte ich doch, man muss ewig lange alles nachweisen und oft mit Widerspruch kämpfen. Also für mich war es auf Dauer krank für meine Psyche damals.

    Ich arbeite Teilzeit, im Verkauf bin ich tätig, als Kassiererin überwiegend. Natürlich auch mit Abwechselung, je nachdem wie lange ich das an der Kasse aushalte, nicht psychisch, sondern einfach, weil mein Stumpf irgendwann zu weich wird und man schwitzt ja auch, nur wenn man sitzt. Und genau das kann unangenehm werden. Muss dann auf die Toilette und meine Prothese Oberschenkelschaft ausziehen, reinigen und trockenen und dann wieder reinschlüpfen.

    Mein Leben ist seit meiner Amputation nicht immer ein Zuckerschlecken.

    Ich meine, war es ja nie, aber trotzdem, mit Handicap ist das nochmal was ganz anderes, man muss zusätzlich noch einmal versuchen zu funktionieren.

    Arbeiten, Alltag u das Haus hüten.

    Rollstuhl ist mein Feind, ich hasse den Rollstuhl, habe damit nur schlechte Erfahrungen gemacht, also mir gegenüber mit als Rollstuhlfahrerin. Bin froh, dass ich das so schaffe!


    Nebenbei helfe ich auch mal in der Kneipe aus bei uns im Dorf, weil ich es einfach brauche unter Menschen zu sein.

  • Servus Jürgen,


    schön, dass du auch deine Erfahrung teilhaben lässt.

    Und ja, es ist nicht gut für die Psyche eines Menschen, der schon hart betroffen ist, an seinem Schicksal. Und dann wird man noch von der Krankenkasse blöd behandelt.

    Meine Krankenversicherung, man wollte mich loswerden und man hat es oft versucht. War wirklich auf Dauer zu teuer, heute sage ich nur niemals wechseln!

  • HI Tiffany und alle Komentierenden, bin zufällig auf deinem Post gelandet und wollte meinen Senf zum Thema Krankenkasse dazu geben. Habe selbst eigentlich nur gute Erfahrungen mit der Krankenkasse gemacht. Das hängt zwar mit Sicerheit vom einzelnen Mitarbeiter ab, aber im Allgemeinen gilt ja wohl das sind auch nur Menschen. Wenn man diesen Leuten freundlich und höflich gegenübertritt, wird man meißtens auch ebenso behandelt. Gerade bei Hilfsmitteln wie Prothesen, Orthesen oder ähnlichen langfristigen Hilfsmitteln hat man oft mit den selben Sachbearbeitern immer wieder zu tun. Wenn man diesen gegenüber sachlich und freundlich bleibt, kann man oft eine personliche Beziehung aufbauen. Auch wenn man sich nach positiven Entscheiden beim Sachbearbeiter bedankt, hinterlässt das für künftige Anträge einen positiven Eindruck. Nach negativen Bescheiden solltet Ihr nicht pampig oder beleidigend reagieren, sondern lieber Widerspruch einlegen und gegebenenfalls vor dem Sozialgericht klagen. Solche Klagen sind kostenlos und es besteht keine Anwaltspflicht. In aller Regel entstehen euch keine weiteren Kosten und oft lenkt die Krankenkasse ohne Prozess ein. Bin mit dieser Vorgehensweise mehrfach gut vorangekommen. Weitere Infos erteilen euch die Sozialverbände wie der VDK und die Rechtspfleger an den Gerichten kostenlos. Grüße, alles Gute und Erfolg für Tiffany und die anderen

  • Hi Tiffany,

    ich freu mich über jeden austausch...

    ich bin die alexa und seit wenigen monaten querschnittgelähmt. ich bin grad noch auf reha...und würde mich freuen, mit dir zu reden....

    alles liebe

    die alexa

  • Schön, dass sie auch mitdiskutieren wollen.

    Ich muss aber hier widersprechen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch gleich von Anfang unfreundlich ist gegenüber von Krankenkassen Mitarbeitern oder Orthopädie-Mechaniker, dass kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich habe über einem behinderten Verein in der ich auch mitmache Sport aktiv und Mitglied bin.

    Wir tauschen uns auch hier jeden Dienstag zum Frühstückstreffen unter gleichgesinnten.

    Auch hier wird oft darüber diskutiert, die meisten Menschen, die ich in diesem Verein kenne, sind alle nett und freundlich!

    Ich selber bin immer freundlich und höflich!

    Selbstzahler werden immer mehr bevorzugt bei dem Mechaniker, wir haben auch Leute die privat versichert sind, die kennen die Problematik überhaupt nicht.



    VDK braucht kein Mensch Sorry!

  • Spydercam
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    Hallo,

    bin bald 43 und seit rund 3 Jahren OA rechts(recht kurz).



    Tausche mich gerne aus aber bei meiner kürze habe ich schon festgestellt, laufe ich in einer anderen Liga. Ich hab ein haufen Spiel in alle Himmelsrichtungen und radial, kann auch kaum Kraft übertragen.


    Hier hat mich meine Physiotherapeutin mal gefilmt(auf dem Laufband):

    "Bin aktuell nicht wirklich viel besser als auf dem Video"


    Mache aktuell eine Umschulung zum Technischen Produktdesigner. In meiner Freizeit versuche ich mich in abenteuerlichen Auflügen(einfach laufen,Strecke machen) zu beschäftigen. Spiele gerne Paintball und kurz nach der Amputation hab ich mit Wurfscheiben schießen angefangen:

    "Ich finde Waffen die zum töten, unterdrücken etc. gebaut wurden, nicht gut"


    Ich nutze einen Pin-Liner und laufe mit einem C-Leg. Als Wasserfesteprothese nutze ich ein VGK-S (VeryGoodKnee) super Knie aber sehr gefährlich im Vergleich zum C-Leg.


    Ein schönes WE noch ! 😉

  • Hallo nochmal.

    wollte mich nochmal zu Wort melden. ... Meiner Meinung nach ist an der Situation im Gesundheitssystem und bei den Versorgern einzig und allein die Politik schuld. Wenn ein prakt. Arzt für einen Kassenpatient 15 Euro im Quartal bekommt, hat der natürlich keine Lust, diesen 10 mal im Quartal je 30 Minuten zu behandeln. Logischerweise wird er Privatpatienten bevorzugt behandeln und lieber IGL Leistungen verkaufen als sein Kassenbuget zu überschreiten und dann in langwierigem Schriftverkehr dies gegenüber der Kasse zu begründen. Natürlich ist das nicht gut zu hei0en aber es ist so von der Politik gewollt. Warum? Weil man die Sozialversicherungsbeiträge nicht erhöhen will. Statt dessen erhöhht man seit Jahren lieber Steurern und Gebühren. Beides zu erhöhen wäre wohl nicht ohne weiteres durchsetzbar. Daher werden die Sozialabgaben auf etwa gleichem Niveau bei geringeren Leistungen gehalten und lieber die Steuereinnahmen gesteigert. Das sieht man doch auch in der derzeitigen Coronapolitik. Hätte man nicht über Jahrzehnte hinweg, Krankenhäuser geschlossen, privatisiert und umstrukturiert, gäbe es auch ausreichend Intensivbetten. Früher gab es in einer Region 10 Krankenhäuser und jedem eine Intensivstation. Davon sind dann heute noch höchstens 3 übriggeblieben. Der Rest wurde geschlossen oder in Privatkliniken oder Spezialkliniken umgewandelt in denen man sich auf möglichst lukrative Spezialgebiete konzentriert. In Schmerzkliniken, Augenkliniken und Gerontologien braucht man keine Intensivstation... Die Überbelastung der verbliebenen Intensivstationen im Kriesenfall, wie jetzt bei COVID ist also durch die Politik verursacht und nicht durch, Bürger, die sich nicht an sic ständig ändernde Vorschriften hält. Und genau so ist es auch mit der ärztlichen Versorgung. Mit Kassenleistungen und Hilfsmittelversorgungen. Der Arzt verschreibt das günstigere Produkt, die billigste Therapie, weil er sich gegenüber der Kasse rechtfertigen muss und keinen Bock auf langwierige Begründungen hat. Die Krankenkasse dringt auf die preisgünstigste Versorgung, weil sie wirtschaftlich handeln muss. Eine Krankenkasse kann nicht permanent mehr ausgeben als sie an Beiträgen einnimmt. Diese ganze Bürokratie und Kostenlimitierung ist von der Politik so gewollt. Also, überlegt bei der nächsten Wahl genau wem ihr eure Stimmen gebt, und bis dahin gilt KLAGEN; KLAGEN ; KLAGEN: Und genau dabei können Sozialverbände hilfreich sein. Sonst nix. Gruß an Alle

  • Genau deiner Meinung, dass es politisch gewollt ist.

    Ja und dann sprechen wir immer von Behinderten und Inklusion?

    Irgendwie widerspricht sich das ganze System!!!

    Ich fühle mich als behinderte, einfach ungerecht behandelt wie zweiter klasse eben.

    Aber zum Glück sind die Zeiten vorbei, da ich ja arbeiten gehe, und mir es eigentlich jetzt egal ist, was ich selbst dazu bezahlen muss und was nicht. Nochmals klagen und nochmals klagen und die nerven dadurch zu verlieren und fast arbeitslos zu werden? Nein danke das habe ich Jahre mit gemacht, damit ist Schluss!

    Mir tun halt die Leute, die noch mehr eingeschränkt sind, einfach leid! Ansonsten kann ich nur raten, sparen und privat noch zusätzlich versichern!

  • Sorry CPT Cook

    das kann ich so nicht stehen Lassen da sind meine erfahrungen leider anders

    ich kan nur sagen das ich meiner Beraterin .

    Nur das wünsche was ich gerade durchlebe sorry

  • Was wünscht du ihr denn? Twitter hast du schon mal an einem Berater wechsel gedacht? Ich wünsche trotz allem auch was ich oder viele andere durchmachen, niemandem was Schlechtes!

  • Anderen Berater ne werde ehr in Betracht ziehen die Kasse zu wechseln

    Habe jetzt schon einen Anderen Berater Bekommen und es wurde noch schlechter

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