hallo wessi, vorab, das wird nun sehr lang, bitte ignoriere meine schreibfehler, ich hoffe du kannst alles lesen, anosnten frage bitte nochmal, wenn ich anfange zu erzählen wird es immer lange, ich rede ja nie mit anderen lol
ich weiss nicht ob man von einem gen defekt reden kann, es ist einfach ein hormon das vom gehirn nicht produziert wird wie bei normalen menschen, welches adh heisst. aber sie war wohl so selten das die ärzte erst jahre später darauf kamen als ich einfach nicht mehr konnte, ich bekam schon atemnot wenn ich nur wasser sah, aber ohne konnte ich nicht, das war schlimm, ich hatte auch jeden morgen übelkeit, da mein körper das überschüssige wasser nicht mehr halten konnte, kam mir vor wie eine daueschwangere mit den übelkeiten, dann nachts kaum geschlafen, morgens schule und und und, keine ahnung wie ich das durchhalten konnte, heute reicht mir schon eine nacht mit 12h wo ich das spray nicht nehmen darf wenn wir schaun ob die dosierung gut ist im kh. das ist wie folter, kann man sich nicht vorstellen. ich sagte immer, ich fühle mich wie wenn jemand in der sahara ist und kein wasser hat, ich glaub das ist die passende beschreibung.
ich wusste mit meiner schilddrüsse als kind auch nichts anzufangen, ich wusste zwar ich habe das aber die tabletten halfen nicht, diäten und viel sport halfen nicht, ernährungsberater erzählten mir, ich müsse mehr essen, da mein körper immer im notfallzustand sei, als würde man sowas mit 14-16 vestehen, bis 24 wusste ich nicht mal das ich hashimoto habe, mein arzt sagte sowas nie zu mir, das erklärte mir eine krankenschwester in der psychosomatik wo mich mein arzt wegen meinen wasserbeinen schickte, wo ich natürlich völlig fehl am platz war. paar jahre später kam ich dann endlich in eine spezialklinik für lympfödeme, aber auch erst nach dem mein bein auf ging hinten an der wade und die hautärztin im kh dafür sorgte. dort gab es eine adipositas platform, da gab es ein guten arzt, er sagte auch das viele mit übergewicht einfach ohne magenband usw nicht abnehmen können auch wenn sie wollen, weil es ebenfalls eine krankheit sei, bei mir wollten sie das aber nicht machen, da sie nicht der meinung sind es käme vom essen und da stellten sie auch fest das über 1/3 gewicht nur wassereinlagerungen sind. die hatten sogar 20kg wasser rausbekommen, das war wirklich super.
jetzt habe ich 2x die woche lympfdrainage, de kommen zu mir nach hause, immer 60min und jeden tag pflegedienst fürs wickeln, dadurch das ich nun pflegestufe bekommen habe, bringen sie mir auch 1x die woche wasser, aber seit neustem macht sie immer probleme diesbezüglich, da ihre mitarbeiter oft schnell kündigen, da die bezahlung wohl ncht passt, was sie dann an mir auslässt, da keiner kisten schleppen möchte und selbst mit wasserfilter kann man es hier nicht mehr trinken, mir bleibt nun mal nichts anderes übrig, den normalen einkauf macht meine mutter, dazu brauche ich den pflegedienst nicht.
wegen dem grillen, naja wir haben mit der schule nie gegrillt, ausser das eine mal in georgenberg, das macht man immer in der 2 oder 3 klasse bei uns, da wir nur einen balkon haben war mit grillen nichts, als kind und jugendliche habe ich mich nur für sport interessiert, fußball, rugby, football, baseball usw. also waren meine kumpels ach überwiegend männlich, da denkt man eben nicht ans grillen, gegessen habe ich durch meine „trinksucht“ kaum, da appetitlosuigkeit dazu gehört udn bei soviel wasser hat man eh kein hunger. für mich gab es nur sport mit den kumpels udn abends 2-4h kampfsort und power punching, ich wollte unbedngt abnehmen, was mir nie wirklich klappte, nicht mal als ich nur salat gegessen habe ohne nichts, nahm ich ab, das war so frustrierend, später dann mit 16-20 wurde ich immer depressiver, wurde dann in der schule auch gemobbt wegen übergewicht usw. meiner mutter gings gesudnheitlich nicht gut, dachte sie hätte schizifrenie oder sowas, dabei stellte sich dann später epilepsi heraus, aber bisdahin war es für mich ein alptraum und ich durfte nicht in meine eigene wohnung ziehen, nach der schulischen ausbildung habe ich keine ausbildungsstelle gefunden, grund war natürlich das übergewicht, sowas kommt in der gesellschaft hier nicht gut an, dabei beworb ich mich für alles, sogar strassenbauerin wo man mir absagte weil man angeblich getrennte toiletten haben muss für frau und mann. 2009 bin ich durch eine hilfsorganisation dann nach süd amerika gekommen um dort zu arbeiten, es war traumhaft, ich arbeitete in eine art s.o.s kinderdorf, es war ein waisenheim wo kinder bei familien wohnen und auch in de schule gehen, habe der lehrerin geholfen und hatte meien eigene kleine gruppe mit denen ich englisch, theater und chor unterrichtete, wobei chor habe ich eher zugesehen, war nicht musikalisch begabt ausser klavier lol
gesundheitlich ging es mir ncht besser aber es war erträglicher, den leuten dort war es egal das ich fett war, sie mochten mich trotzdem und respektierten mich, durch italienisch konnte ich recht schnell argentinisch verstehen und sprechen, kam also schnell zurecht, mir ging es auch psychisch besser und ich nahm sogar ab, ich habe in argentinien einen berg erklommen, welchen ich nie gedacht hätte zu schaffen, es war schön, teil von etwas zu sein und sagen zu können das hast du gut gemacht, ich hatte dann einige überstunden angesammelt, machte dann 1 monat urlaub in peru, bin mit dem bs durch chille und bolivien gefahren, traf einen fotografen im bus der mir direkt einen job anbot, also arbeitete ich noch 2 wochen im urlaub und verdiente mir ein kleines taschengeld dazu, dort schwamm ich sogar mit robben, das war echt toll, nach den insgesammt 6 monaten entschied ich mich nicht mehr zurück nach deutschland z gehen und ging meinen vater in costa rica besuchen wo ich in einer imbissbude arbeitete von 8 uhr morgens bis 20-22 uhr abends, je nach dem wieviele kunden noch da waren. es hat spass gemacht aber ich vestand mich mit meinem vater nicht so gut, der mich auch zu ärzten schleppte um abzunehmen, das lustige war, er regte sich mehr darüber auf, dass das ganze essen welches er extra für mich kaufte nicht gegessen wird als über alles andere, seine worte zum arzt waren „wenn sie wenigstens essen würde um so fett zu sein, aer alles was ich für sie kaufte geht im kühlschrank kaputt weil sie ausser trinken nichts zu sich nimmt“, der arzt gab mir dann einen plan und ich sollte mal auf getreide usw verzichten, bis auf morgens cornflakes, sollte dann tabletten nehmen die den hunger nahmen, dann war sense bei mir, durch die tabletten bekam ich nichts mehr rein, ich trank nur noch, nahm aber minimal ab, 2,5kg in ca. 2 wochen, da meinte mein vater nur „sowas wie du muss in 2 wochen mindestens 20 kilo verlieren, die 2,5kg sind nichts, würdest du weniger triken wäre das problem erledigt, sowas we dich müsste man in einen raum sperren und jeden tag 2 flaschen wasser geben fertig“, der druck wie du dir denken kannst war ziemlich groß, ich fing wieder an depresiv zu werden, obwohl ich glücklich war aber der stress von meinem vater un das er sich schämpte für mich weil ich so fett bin und eklig, war einfach zu viel, ich wollte aber auch nicht mehr nach eutschland, ich zog mich also mehr oder weniger zurück, ging sonntags nicht mehr zu ihm udn auch nicht mehr mit ihm irgendwohin, was ihm aber auch nicht passte, dann muste ich zurück nach deutschland, weil mein pass nicht mehr lange gültig war, ursprünglich wollte ich zurück, aber dann wurde angeblich in meine und die des nachbarns wohnung eingebrochen und alles geklaut, weswegen ich mich dann entschied hier zu bleiben, ich hatte ja auch keine andere wahl, da kein geld um alles neu zu kaufen oder zu bezahlen.
hier habe ich dann wieder nach arbeit gesucht, aber leider nichts bekommen, psychisch gings wieder bergab, ich machte auch kein sport mehr und nichts, da training nicht bezahlbar mehr und fitnesstudio war mir zu langweilig und man musste sich für 1-2 jahre binden, gewichtsmässig nahm ich minimal zu, aber es war noch im rahmen, dann wurde wie gesagt später entdeckt was ich habe, zeitgleich mit dem spray nahm ich dann schlagartig zu und das mit den beinen fing an, gesundheitsmässig ging es berg ab, soweit, dass ich nicht mehr in der lage war arbeiten zu gehen, was anfang sehr schlimm war, jetzt wo ich seit 2 jahren das haus nicht mehr verlasse, fühle ich mich oft wie gefangen, aber auf der anderen seite bin ich froh, ich muss mir keine beleidigungen mehr von fremden anhören, mich bespucken lassen und und und, auch seelisch gehts mir mal so mal so, ich sehe halt keinen sinn in meinem leben, da ich nichts tun kann, ich würde gerne mein eigenes geld verdienen statt vom amt abhängig zu sein, ich würde mir gerne mal was leisten können ohne jeden cent umdrehen zu müssen oder mir sorgen zu machen, dass meine katzen krank werden und ich den tierarzt nicht mehr bezahlen kann. das ich nun einen rollstuhl bekomme, macht mich auf der einen seite glücklich, weil ich dann endlich rauskann wieder, sobald wir umgezogen sind, ich kann wieder nach udn nach jeden tag mehr schritte machen um wieder mehr kraft zu bekommen und wer weiss, vielleicht kann ich auch durch den rollstuhl wieder eine arbeit finden. die hoffnung wieder arbeiten zu können habe ich dadurch immer noch, auch wenn es vielleicht nciht der fall sein wird, aber man kann in jedemfall wieder raus, auch in die natur oder so, daher wäre mir ein garten auch sehr wichtig.
was du sagst wessi kann passieren, überall kann es blöd sein, aber die schwaben sind ein eigenes volk, das auch im schwarzwald nciht gern gesehen ist, ich habe eine adere mentalität, bin italienerin und wurde in der schweiz geboren, ich bin seit jahren hier wohnhaft, 25 jahre und mehr in der selben wohnung aber ich komme bis heute mit dieser kälte nicht zurecht, ich war schon in anderen orten und ja, selbst in stuttgart ist es anders, in köln interessieren sich auch de leute nicht so sehr wie man aussieht, hier ist man schon unten durch wenn man ein pikel auf der nase hat. dann die erfahrungen die ich hier machte mit türken und kurden usw. und dann natürlich diese mobberei in der schule, das prägt mich und ich würde gerne neu anfangen, aber hier schaffe ich das nicht mehr. falls du dich nun fragst ob ich zum therapeuten bin, ja, ich wollte aber keiner hatte platz, bei vielen kam ich nicht mal mehr auf die warteliste und in eine klinik wollte ich nicht, hier gibts auch nur eine und die ist in zwiefalten und da will keiner freiwillig hin.
ich fühle mich in diesem ort, genau wie meine mutter auch, fehl am platz, wir sind nette menschen eigentlich, hilfsbereit und für jeden mist zu haben, aber immer wieder sind wir die dummen, die ausgenutzt werden oder schlecht behandelt, dabei suchen wir keinen ärger, aber so geht es einfach ncht mehr.
wir möchten das hinter uns lassen udn neu anfangen, ich denke das würden wir auch schaffen, aber klar einen idiote wird es immer geben, aber einer ist ja kein problem, wenn es aber das halbe dorf ist, oder die wohungsgesellschaft selbst, hört der spass auf.
zum thema flüchtlinge, ich habe nichts dagegen menschen zu helfen die in not sind, aber was reinkommt ist nicht in not, die, die in nöten sind, haben kein geld hier her zu kommen, ja, es trifft nicht auf alle zu, aber ein großer teil schon, ich finde es auch nicht korrekt, das man für ein flüchtling miete bezahlt die in höhen bis 1500€ gehen und sogar extra für diese baut, während genug deutsche obdachlos sind und nichts haben oder zwei jobs brauchen um ihre familie zu ernähren, das rentner die für dieses land arbeitet haben flaschen sammeln müssen um essen zu können, für sowas habe ich kein verständnis. ich habe einen kumpel der in NRW immobilien vermarktet und vermietet, der hatte anfangs seine wohnungen für 700€ kalt vermietet, das arbeitsamt bot ihm 1000€ wenn er flüchtlinge die wohnung gebe würde, als er dan die miete auf 1000€ anhob, bot man plötzlich 1250€, bei 1250€ regulär wurden es 1500€, das ist auch der grund wieso der immobilienmarkt so hoch geworden ist und das hat nicht nur er erzählt sondern auch andere die ich kenne und mit denen ich redete wegen umzug und das es hier absolut nichts hat für den preis zumal das arbeitsamt nicht mal den vollen quadratmeter zahlt von 9€ sondern lediglich 7,59€ und dann nicht mal pro m² sondern mit maximalen größenangaben (569€ die von 60-90m² geht, das wäre also bei 90m² ein m² preis von nicht mal 6,40€, wobei eine 60m² wohnung sogar pro m² dann 9,48€ kosten dürfte) bei uns und auch in anderen ortschaften, wenn man mal die tatsächlichen mietpreise mit der mietgrenze des arbeitsamtes vergleicht. vor allem werden preislisten genommen die veraltet sind und zwar schon seit über 2 jahren, ich kann doch auch ncht in den supermarkt gehen und sagen ich zahle für 10 freilandhühner eier nur 1€ weil es so vor 2 jahren nun mal war?
aber naja, anderes thema besser
aufregen bringt ja nichts, mir tut es einfach nur leid für die älteren menschen und natürlich für die deutschen selbst, denn letztendlich sidn sie die leidtragenden.