Ja, aber kann man jedem ein Zwangshelfersyndrom unterstellen?
Ja ich bin es schon wieder
weil mir dieses Problem auf der Selle brennt.
Ich denke das gerade Menschen mit Handicap noch nicht genug in der Öffentlichkeit stehen, als das man es als normalen Alltag sieht!
Beispiel:
Ich gehe durch die Stadt und sehe an jeder Strassenecke Menschen die auf kleine Spenden warten, ich beachte sie kaum noch den es ist normal, die sind immer da. Als ich in den Saturn gehe sehe ich einen jungen Mann der im Rollstuhl sitzt und in den Saturn möchte. Ich erwische mich dabei das ich einfach die Tür öffne und sie für ihn offen halte. Er schaut mich kurz an fährt an mir vorbei und sagt Danke.
Habe ich was falsch gemacht?
Das gleiche hätte ich doch auch für eine Frau mit Kinderwagen gemacht!
Klar hätte ich mir jetzt nicht die Zeit genommen zu Warten, sondern hätte seinen Rollstuhl genommen und ihn reingeschoben ohne zu Fragen, wäre das gute zum schlechten geworden?
Aber kann das nicht auch an der Unsicherheit der Menschen liegen?
Freue mich auf die Diskusion die freundlich, mit Witz und offen sein sollte.
Gruß
Gunder
P.S. Mann muss nicht immer mit
, die Wand ist meist stärker und es gibt Kopfschmerzen.
Ja, das gibt es. Und nein, man kann es nicht jedem unterstellen, der Menschen behilflich ist. Das, was du getan ist, ist pure Aufmerksamkeit, Nettigkeit und Nächstenliebe (vorsichtig ausgedrückt). Nur, weil man den Menschen hilft ist es nicht gleich Zwanghaft.
Ihn einfach reingeschoben, ohne zu fragen, hätte ich dann doch nicht gemacht. Du wischt ja auch nicht irgend einem Kind den Mund ab, weil es Schokolade gegessen hat.
Zwanghaft wird es dann, wenn man sich wirklich jedes Problem zu Herzen nimmt und auch darunter leidet; jedem Menschen in jeder Lebenslage helfen muss, ohne Rücksicht auf sich selbst und ohne es eigentlich entscheiden zu können. Und dabei spreche ich nicht vom aufhalten einer Tür, sondern sich Menschen anzunehmen, die Pflege brauchen, einen Menschen verloren haben, depressiv oder am Boden zerstört sind, alles verloren hben. Wenn man sich immer diesen Menschen annehmen muss (sei es nur der Nachbar, den man einmal gesehen hat) und sich selbst dabei vergisst.
Ich bin der Meinung das helfersytrom auch Zwanghaft ausarten kann. Das mann den anderen Menschen so viel hilft das man sich selber vergessen geht. Aber wider um gibt es Person die Hefen einem nicht und erwartet das wir sie Helfen das ist die Andere Seite der Helfersytrom.
Mond007
@behiro,
einem Rollifahrer aus Höflichkeit die Türe auf zu halten bevor er sie erreicht hat, ist kein Zwanghelfen. Ihm dabei zu helfen weil man sieht das er es nicht alleine kann, ist auch ein ganz normaler Hilfeakt. Anders ist es jedoch wenn man einen Rollifahrer daran hindert die Türe selbtändig zu bedienen obwohl er es kann und möchte oder ihm die Türe aus den Händen reißt obwohl er schon fast hindurch gefahren ist. Wenn man dem Rollifahrern unterstellt es sei zu schwer für ihn oder meint Rollifahrer müssen sich bei so etwas ohne Ausnahme helfen lassen weil sie Rollifahrer sind und nicht weil sie Hilfe benötigen, ist das Zwanghelfen.
Ich erlebe sehr oft Menschen, die das was sie tun sofort fallen lassen als sei ich aus dem Rollstuhl gefallen und mir die schon offene Türe förmlich aus den Händen reißen, nur weil sie meinen Rollstuhl sehen. Sie helfen mir, obwohl ich sehr souverain auftrete und schon fast durch sie hindurch gerollt bin. Bei einer Mutti mit Kinderwagen (und Kleinlind), die zwei Minuten nach mir die gleiche Türe passierte und deren Arm durch den Kinderwagen kaum bis zur Türe reicht, bleiben die gleichen Menschen seelenruhig bei ihrer Tätigkeit und greifen selbst dann nicht ein, wenn dies deutlich sichtbar nötig gewesen wäre.
Hodde’s Satz " Du wischt ja auch nicht irgend einem Kind den Mund ab, weil es Schokolade gegessen hat." trifft die Art und Weise, wie aus Helfen Zwanghelfen wird sehr genau. Ich sage solchen Menschen gerne, man rennt ja auch nicht jedem Fußgänger hinterher und hilfst ihm beim Türe auf machen nur weil er dies alleine macht. Bei Fußgängern wartet man ja auch bis er sich meldet oder ein Problem sichtbar wird, bevor man helfend eingreift. Ich finde Rollifahrern gegenüber sollte man sich genauso verhalten.
Menschen mit Helfersyndrom unterscheiden nicht zwischen hilfsbedürftigen Situationen und geübte Selbständigkeit. Bei Rollifahrern Selbständigkeit zulassen und nur dann zu helfen wenn es erwünscht oder notwenig ist, sollte meines erachtens genauso selbstverständlich sein wie bei Fußgängern. Man sieht auch bei Rollifahrern wenn Hilfe notwendig ist und kann warten bis der Rollifahrer sich meldet. ![]()
Gruß Karin
hallo
das muß ich leider mit ja beantworten . ich war 30 jahre sanitäter und muß zugeben das ich heute wo ich nicht mehr so aktiv bin das helfersindrom immer noch habe. ich denke wenn du es einmal in dir hast kannst du es nicht so leicht ablegen lg erika
Dein Beitrag finde ich mit dem Smayl lustig. Du hast recht es geht nicht mit dem Kopf durch die Wand. Mond007
Hallo!
Ich habe dieses Wort das erstemal vor ca 10 Jahren gehört und festgestellt das ich zu diesen Menschen gehöre.
Leider gibt es auch sehr viele die dieses Syndrom nicht haben und dennen der nächste egal ist.
Ich versuche immer den Mittelweg zu wählen und dabei hilft mir der Stellenwert meiner Familie die des öfteren mitentscheidet ob geholfen wird oder weitergereicht.
Nicht alles ist möglich und Sinnvoll auch wird man gelegentlich ausgenützt und es ist wichtig dies zu erkennen und zu handeln um seine Energie nicht zu verlieren.
Da ich vieles durchlebt habe komme ich inzwischen gut klar und fühle mich wohl bei meinem Handeln.LG SENDRINE
Helfen ist nicht falsch, es muss aber angemessen sein.
Mann sollte nicht das Wort Helfen und Helfersyndrom gemeinsam in den Mund nehmen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es muss Menschen geben die Helfen möchten und nicht einfach so zusehen wenn andere nicht klarkommen.
Ich würde auch nicht so Handeln wie Karin sagte und abwarten bis der Rollstuhlfahrer bzw. Fahrerin ruft, ich würde ihn/sie einfach ansprechen und freundlich fragen, ob ich behilflich sein kann.
Ich habe festgestellt das auch viele Rollstuhlfahrer nicht in der Lage sind zu sagen „Ich brauche Hilfe“ und dann Probleme haben. Also spreche ich an und sage ok wenn ich gesagt bekomme „Danke das kann ich alleine“.
Menschen mit einem Helfersyndrom sehen die Grenzen zwischen Helfen und Aufzwingen nicht mehr und schaden dadurch mehr, als sie gut machen.
Gunder
Menschen mit einem Helfersyndrom sehen die Grenzen zwischen Helfen und Aufzwingen nicht mehr und schaden dadurch mehr, als sie gut machen.
Gunder
Gunder Das ist richtig. Das Problem ist aber, das viel zu viele Menschen einen Rollstuhl mit Hilfsbedürftigkeit gleich setzten und deshalb jeden Rollifahrer der ihnen begegnet fragen ob er Hilfe braucht. Sie fragen nicht weil der Rollifahrer gerade etwas tut wobei er Hilfe benötigen könnte, sie fragen weil sie einem Rollifahre begegnen. Ich wünsche mir von allen Menschen, egal ob mit Helfersyndrom oder ohne, daß sie lernen auch einmal an Rollifahrern vorbei gehen zu können, ohne gleich jedes mal zu fragen ob es was zu helfen gibt. Man fragt ja auch nicht jeden Fußgänger den man begegnet, nur weil er zufällig an einem vorbei läuft oder gerade etwas alleine macht.
Dieses ständige Fragen ist zwar nicht so schlimm wie das Zwanghelfen, aber Du glaubst gar nicht wie nervig es ist, wenn den ganzen Tag keiner an Dir vorbei gehen kann ohne zu fragen ob er helfen darf. Irgend wann wünscht man sich nur nur noch endlich mal einen Tag zu haben, an dem man so wie früher unter Menschen gehen kann, die nur dann das Bedürfnis haben zu helfen, wenn es etwas zu helfen gibt und nicht weil man im Rollstuhl sitzt. 😉
Schönen Gruß
Karin
Hallo Karin,
doch ich kann mir das schon vorstellen, kenne das Problem so extrem aber nicht und habe es so auch noch nicht bemerkt. Und ich komme doch recht weitläufig rum.
Ich kann nicht sagen, ob es an Bereichen liegt, wo nicht so viele Rollstuhlfahrer zu sehen sind, da wo ich bis lang war, gab es immer viele Rollis zu sehen, ob durch vorhandene Einrichtungen oder weil es ein entsprechender Urlaubsort ist.
Sollte das so sein würde dieses ja meine Vermutung stützen, das Menschen einfach mehr mit Handicaps (Behinderungen) konfrontiert werden müssen. Menschen müssen eben lernen mit ihrem Gegenüber umzugehen und dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Menschen mit Handicap, im Alter, einen Gastarbeiter, Kinder, Homosexuellen oder was auch immer handelt.
Auch wenn ich mich wiederhole, für mich kann die Lösung eines solchen Problems nicht darin liegen sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, sondern nur darin aufeinander zu zugehen und Aufklärung in beide Richtungen zu betreiben -aber wie machen wir das?-
Ein Thema für ein neues Forum? -Wie bringen wir Handicap und nicht Handicap auf einen Nenner?-
Gruß
Gunder
Ich kann mir das, was Karin schreibt so nicht vorstellen und auch nicht nachvollziehen. 😺
Sitze ebenfalls im Rollstuhl und bin viel damit unterwegs, habe aber diese Erfahrungen nicht gemacht.
LG
Guten Morgen,
ich finde die Idee von Gunder, in einem neuen Thread zu diskutieren, was man tun kann, um mehr Selbstverständlichkeit und Verständnis zu fördern, sehr gut.
Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich Karin leider (oder zum Glück, in diesem Fall) ebenfalls widersprechen. Mich quatschen die Leute auch nicht ständig an, ob ich Hilfe brauche, wenn ich nur so durch die Gegend fahre.
Vielleicht hast Du irgendetwas an Dir, dass Du hilflos wirkst? Denke mal objektiv darüber nach oder frag auch Bekannte nach ihrer ehrlichen Meinung. Vielleicht kannst Du etwas ändern, um Abhilfe zu schaffen.
Ich hatte im letzten Jahr eine ähnliche Situation:
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich eine PEG habe. Natürlich schließe ich die nicht in aller Öffentlichkeit an oder ab. Aber wenn ich am Essen war, hing eben der Beutel mit dem Essen mit am Rolli und der Schlauch führte zu meinem Bauch. Für mich ganz normal.
Von meinem neuen Geschäftspartner (für den das inzwischen auch völlig normal ist) bekam ich dann aber den Hinweis, dass ihm aufgefallen war, dass die Menschen durch einen Beutel mit Flüssigkeit und einen Schlauch, der offensichtlich zum Bauch führt, sehr irritiert waren.
Eine Sache, die mir vor „Betriebsblindheit“ gar nicht aufgefallen war und ein Hinweis, für den ich sehr dankbar bin.
Seitdem ist der Essensbeutel in einer undurchsichtigen Justin-Black-Tasche versteckt und der Schlauch hat einen neutralen Überzug.
Manchmal ist es eben einfacher und für einen selbst weitaus weniger nervenaufreibend, ein klein wenig umzudisponieren, als ständig zur frontalen Aufklärung überzugehen.
Hi
Das Thema Helfersyndrom bzw Hilfe ja oder nein ist ein schwieriges, zumal es auch unter den Behinderten sehr große Unterschiede gibt wie mit em Thema umgegangen wird.
Ganz zu Beginn meiner Behinderung haben meine Eltern in der Klinik nach Hilfsmittel gefragt. Antwort: „Lassen Sie es. Man darf es dem Behinderten nicht so einfach wie möglich machen, sondern so schwer wie möglich“. Ein Satz den kein Nichtbehinderter und (leider) auch viele Behinderte nicht verstehen. Trotzdem war es das Wichtigste was ich in der Klinik gelernt habe.
Rollstuhlfahrer nicht in der Lage sind zu sagen „Ich brauche Hilfe“ und dann Probleme haben.
Bei dem Stichwort „Probleme haben“ stellt sich eben die Frage aus welcher Sicht. Aus Sicht des Nichtbehinderten ist alles schwierig. Wenn morgends der Wecker klingelt und ich mich umdrehe stelle ich fest - das ging früher einfacher
Ich empfinde meine Behinderung mit all den Schwierigkeiten die ich dadurch habe als Normalität. So normal dass sie mich auch nicht stört. Meine nichtbehinderte Bekannte stellt mir den Rolli nicht ins Auto, hebt die umgefallene Krücke nicht auf - sie fragt nicht und das ist gut so.
Anderes Beispiel: Ein Marathonläufer hat ab km 35 sicherlich Probleme, kurz gesagt der ist fix und fertig. Niemand wird ihm Hilfe anbieten und sagen „Ha .. nehmen sie doch ein Taxi, sie haben es doch einfacher“. Wäre zweifellos richtig ist aber nicht hilfreich, zudem macht die Sache dann keinen Spaß mehr. Ob wir wollen oder nicht die Behinderung hat uns an die Startlinie eines Marathons gestellt. Wenn wir ihn also zu Ende laufen müssen - dann aber ohne Taxi.
Klaus
....Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich Karin leider (oder zum Glück, in diesem Fall) ebenfalls widersprechen. Mich quatschen die Leute auch nicht ständig an, ob ich Hilfe brauche, wenn ich nur so durch die Gegend fahre.
Vielleicht hast Du irgendetwas an Dir, dass Du hilflos wirkst? Denke mal objektiv darüber nach oder frag auch Bekannte nach ihrer ehrlichen Meinung. Vielleicht kannst Du etwas ändern, um Abhilfe zu schaffen....
Oh, oh, wenn das nicht Justin, sondern jemand anderes geschrieben hätte, dann wäre hier aber schon eine entsprechende Antwort gewesen. 😺
Mir waren ähnlich Gedanken auch gekommen, aber ich habe dann doch lieber mein Mäulchen gehalten. *gg*
Meiner meinung nach hat das s.g. „helfersyndrom“ absolut nicht nur mit behinderten zu tun.
Warum sollte man sich darüber nicht weiter hier darüber austauschen können, sofern es jemand möchte?
Ein Thema für ein neues Forum? -Wie bringen wir Handicap und nicht Handicap auf einen Nenner?-
Lieber Gunder,
Mit aufdringlichen Leuten reden mache ich auch. Doch das ist nicht so einfach. Rede ich mit solchen Leuten und versuche Verständnis dafür zu erwecken das sie mir die Selbständigkeit nehmen wenn sie nicht warten bis ich in einer hilfsbedürftigen Situation bin oder um Hilfe bitte, reagieren sie beleidigt. Nach ihrem Verständis würde ich es doch viel schwerer haben wenn ich das was ich vor habe ohne Hilfe erledige. Das Selbständigkeit zulassen auch Lebensqualität bedeutet, können sie sich nicht vorstellen. Sie bekommen ja immer nur gezeigt was Rollifahrer nicht können und nicht wie unterschiedlich eingeschränkt b.z.w. sebständig wir sind. Viel lieber als den Leuten das zu sagen was sie tun oder lassen sollen und deshalb eh nicht hören wollen, wäre mir mehr Selbstverständlichkeit für gemeinsame Aktivitäten mit Behinderten und Nichtbehinderten und das die Medien auch mal zeigen was wir Rollifahrer alles können und nicht nur das, was wir nicht können. Das gleiche gilt für die, die zum Helfen ausgebildet werden. Hier wünsche ich mir das man Helfern nicht nur zeigt wie das Helfen richtig geht, sondern auch was Rollifahrer alles alleine machen können. Nur wer weiß wieviel Selbständigkeit ein Rollifahrer erreichen kann, kann auch Selbständigkeit zulassen und wertschätzen.
Gruß Karin
Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich Karin leider (oder zum Glück, in diesem Fall) ebenfalls widersprechen. Mich quatschen die Leute auch nicht ständig an, ob ich Hilfe brauche, wenn ich nur so durch die Gegend fahre.
Justin da muss ich dir völlig Recht geben!!!
Wenn jemand Mitleid/Hilfe haben will, so bekommt sie auch. Ich sage immer (wenn man mich auch nicht immer versteht) mir geht es gut, obwohl ich rechts gelähmt, sprachbehindert bin und kein Handbike fahren kann, nicht einmal Fahrrad.
LG Ralf
Karin da gebe ich Dir Recht,
es müsste einmal mehr gezeigt werden was Menschen mit handicap können, aber das alleine wird nicht reichen um eine Veränderung in den Köpfen der Menschen zu erreichen.
Leider höre ich aber immer nur von den Menschen mit Handicap, von Dir, welche doch noch so viel tun können. Aber nicht von dennen die eben nicht mehr so viel tun können?
Woran liegt das?
Ich rede schon die ganze Zeit von Menschen mit Handicaps und nicht nur von dennen die noch vieles selber auf die Reihe bekommen. Ich hatte hier schon einmal die Frage gestellt.
Wie hättest (hast) Du auf Menschen mit Handicap reagiert und hast (wie hast) Du geholfen bevor das Handicap vorhanden war.
Gehe aber erst einmal in Dich, bevor Du diese Frage beantwortest.
Zu dem Wort Helfersyndrom möchte ich noch folgendes sagen, Menschen die tatsächlich an einem Helfersyndrom leiden, sind Kranke Menschen, die sich auch nicht nur auf Menschen mit Handicap stürzen. Diese Menschen können an diesem Syndrom zu Grunde gehen.
Grundsätzlich denke ich das die Menschen die Du anspricht kein Helfersyndrom haben sondern einfach nur nicht wissen wie sie Helfen sollen!
Gruß
Gunder
.....Zu dem Wort Helfersyndrom möchte ich noch folgendes sagen, Menschen die tatsächlich an einem Helfersyndrom leiden, sind Kranke Menschen, die sich auch nicht nur auf Menschen mit Handicap stürzen.
Diese Menschen können an diesem Syndrom zu Grunde gehen.
ACHTUNG erika und Sendrine, Ihr habt Euch zu dem "Helfersyndrom" sozusagen bekannt.
Ihr müsst auf Euch aufpassen! 😳
Nicht, dass Ihr an dieser "Krankheit" zugrunde geht. 😺
das muß ich leider mit ja beantworten. ich war 30 jahre sanitäter und muß zugeben das ich heute wo ich nicht mehr so aktiv bin das helfersindrom immer noch habe. ich denke wenn du es einmal in dir hast kannst du es nicht so leicht ablegen.
Ich habe dieses Wort das erstemal vor ca 10 Jahren gehört und festgestellt das ich zu diesen Menschen gehöre......
Auch ich kenne persönlich einige Menschen, von denen ich meine, dass sie wohl ein Helfersydrom haben. Vieles was sie machen, ist in meinen Augen auch manchmal etwas zu viel.
Ich möchte aber eher daran zweifeln, dass es sich bei ihnen um eine Krankheit handelt.
Gute Start in den Tag 😉
Hallo Tiegerchen,
das habe ich aber auch geschrieben!
Grundsätzlich denke ich das die Menschen die Du anspricht kein Helfersyndrom haben sondern einfach nur nicht wissen wie sie Helfen sollen!
Hallo,
ich sehe es so wie ich schon sagte, bei den angesprochenen Menschen handelt es sich nicht zwingend um Personen mit einem Helfersyndrom und ich galube auch nicht das Erika und Sendrine dieses haben (Darum auch keine Bange, Ihr werdet nicht Untergehen), sondern einfach nur um Menschen die Helfen wollen (wollten) aber nicht wissen wie und dadurch einen Übereifer erzeugen.
Ich Glaube auch nicht das man mit solchen Menschen schreien muss, sondern Ihnen nur in aller Ruhe erklären „Das kann ich noch selber, es ist aber sehr freundlich das Sie mir Helfen wollten“!
Es sollte so sein, das man die Fehler nicht immer nur bei den anderen suchen sollte, sondern auch mal in sich gehen sollte und sich Fragen, was hätte ich jetzt anderst machen können.
Aufeinander zugehen kann nicht jeder, den jeder denkt er macht das richtige. Ich habe auf der Grundlage dieses Forums nun diverse Gespräche mit unseren Mitgliedern mit Handicap geführt und gefragt: „Ist unsere Hilfe richtig oder zu viel“
Ups - beides -
Habe ich etwas daraus mitgenommen? --ich hoffe--