powerRolli schrieb:
Ich hab dann im Netz gesucht…
auch gefunden, aus eigener Tasche bezahlt !!!
Doch WAS, WER DA kam…?..?.. ![]()
ich habe 2 Versuche gestartet !!! Sogar eine kleine Wunschbeschreibung abgegeben UND Bilder gesehen !!!
WOW…wir > mein Schützling war sehr entäuscht !!
Ich gehe davon aus,
daß man auch DORT ein Wenig anspruchsvoll sein darf…(gerade WEIL der Eine oder Andere hier und dort eingeschränkter ist)
und mit ner SCHÜRTZENMUTTI, oder BIRKENSTOCKHEIDI.. kann ein erotisches kleines Abenteuer evtl. zur Sache dienen…
doch spielt das Drumrum nicht AUCH …
oder GERADE …„eine große Rolle“ ???
Hallo!
Sorry, ich habe eben diesen Thread entdeckt und möchte gerne etwas dazu sagen.
Bin zwar schon lange hier registriert, habe aber noch nie im Forum gestöbert. Sollte ich hier noch einen Bereich für „Vorstellungen“ entdecken, werde ich dieses gerne nachholen.
Zum Zitat:
Das ist sehr schade, aber leider wohl häufig.
Ich biete selbst Sexualbegleitung an, auch wenn ich nicht im ISSB-Trebel gewesen war.
Ich habe meine Erfahrungen im Behindertenbereich innerhalb einer Liebesbeziehung gewonnen und denke, es braucht nicht zwingend ein Zertifikat, sondern vornehmlich ein Herz und Einfühlungsvermögen.
Ich war letztes Jahr in einer HEP-Schule eingeladen.
Diese strebt an, angehenden Heilerziehungspflegern bereits in deren Ausbildung den Blick zu öffnen für die Bedürfnisse ihrer Heimbewohner.
Man ludt mich ein, um das Tabu etwas anzukratzen und dadurch MENSCHEN zu erleichtern, MENSCHEN wahrzunehmen.
Es geht nicht drum, was ist eine Sexualbegleiterin; was eine Prostituierte; was ein nicht-Behinderter und was ein behinderter Mensch…
Es geht vielmehr drum, wo liegt wessen Bedürfnis und welche Optionen lassen sich finden, diese mit wessen Hilfe zu befriedigen.
Ich bin zwar offiziell „nur“ Sexarbeiterin, aber das hindert mich nicht daran, meine Gäste auszusuchen.
Auch biete ich eine ausführliche Möglichkeit, sich vorab über mich zu informieren und aufgrund dieser Infos entscheiden zu können, ob man MICH auswählt.
Wenn diese Entscheidung auf beiden Seiten mit einem JA beantwortet wird, treffe ich mich vor einem Termin mit einem Bewohner eines Wohnheimes GRUNDSÄTZLICH mit einem Mitarbeiter des Heimes. Kostenlos.
Ich denke, es ist für beide Seiten wichtig, sich einmal unverbindlich kennenzulernen, um abschätzen zu können, ob ein Termin Sinn macht; praktikabel ist - oder vielleicht besser mit einer anderen Anbieterin stattfindet.
Und ich denke, das sollten seriöse Anbieter grundsätzlich tun.
So kann man Enttäuschungen; Hilflosigkeit oder ungute Erfahrungen beim „Schützling“ - wie power rolli sagt - und der Sexarbeiterin vermeiden.
Es ist schade, daß es kein funktionierendes Netzwerk gibt, in welchem sich Wohnheime; HEP über ihre Erfahrungen mit Sexarbeiterinnen/Sexualbegleiterinnen austauschen können.
Sehnix schrieb:
Ich würde in diesem Zusammenhang auch gern mal mehr darüber wissen wollen, warum das Bedürfnis nach Sexualbegleitung bei Männern erheblich größer ist als bei frauen. Jedenfalls behaupten das sowohl die wenigen Ausbilder für eine solche Tätigkeit, wie auch die mir vorliegenden Infos von Betreuern. Ist das wirklich so, oder werden vorsichtige Anfragen von Frauen nur mehr unter den Tisch gekehrt?
Peter
Ich denke nicht, daß Frauen ein geringeres Bedürfnis/Sehnsucht nach Nähe und Zärtlichkeit haben, als Männer.
Aber es ist zum Einen wohl eine Frage der Erziehung/Frauenrolle in der Gesellschaft - zum Anderen ist es auch nicht einfach, einen männlichen Anbieter zu finden, der tatsächlich und bewußt das Wohl der FRAU anstrebt.
Und nicht jede Frau ist bi.
Ich hatte schon oft Anfragen von irgendwelchen privaten Männern, die meinten, sie seien gut im Bett - ich solle sie doch mal an bedürftige behinderte Frauen weiter reichen… ![]()
Hier muß man sehr achtsam sein und ganz viel hinterfragen, um nicht das Risiko einzugehen, daß eine Frau mit Behinderung mißbraucht wird - und womöglich noch Geld dafür zahlen soll.
Liebe Grüße, Jenny