Hallo zusammen,
ich habe nach meinem abgebrochenen Studium versucht, mich um eine Ausbildung zu kümmern (im Bürobereich). Die Voraussetzung ist allerdings, dass meine Wohnsituation geklärt ist. Ich suche derzeit auch einen Platz im betreuten Wohnen, weil ich noch nicht selbstständig leben kann. Bei mir besteht nämlich seit einiger Zeit ein Verdacht auf eine Depression und eine Persönlichkeitsstörung. Zudem wirke ich derzeit ein bisschen verwirrt und durcheinander, ein bisschen “außer sich”, wie meine Angehörigen es beschreiben. Meine Ärztin bezeichnet das als eine geistige Behinderung oder eine leichte Intelligenzminderung, die ich wegen meines Syndroms haben könnte. Ich habe in letzter Zeit oft aggressive Phasen, weil ich mich in einer Krise befinde und deshalb wäre es vielleicht besser, wenn ich erstmal nicht die normale Ausbildung mache, sondern erst in eine Werkstatt gehe.
Meine Frage: Sind blinde Abiturienten, die zusätzlich noch eine psychische Beeinträchtigung nachweisen, in einer Blindenwerkstatt zugelassen? Meine Beraterin beim Arbeitsamt sagt nämlich, dass Abiturienten niemals in eine Werkstatt gehören.
Nächste Frage: In den Werkstätten gibt es meistens nur handwerkliche Auftragsarbeiten. Gibt es aber auch Werkstätten, die Auftragsarbeiten am Computer anbieten (Briefe schreiben, Texte in leichter Sprache übersetzen)?
Gibt es auch in der Werkstatt die Möglichkeit, mit den Pädagogen zu sprechen, wenn man sich irgendwie doch unterfordert fühlt? Kann die Werkstatt auch individuelle Förderangebote für mich bereitstellen (irgendeine spezielle Qualifikation)?
Über hilfreiche Antworten würde ich mich freuen.
Schöne Grüße
Maxima