Hallo, ich bin nicht deiner betroffen, sondern meine Mutter.
Meine Mutter bekommt schon seit vielen Jahren EU- Rente, sie sitzt im Rollstuhl. Zudem kommt das sie psychisch sehr labil ist und letztes Jahr auch auch noch den Ellenbogen gebrochen hat. Die zusätzliche Diagnose Rheuma erleichtert es nicht gerade. Durch das Rheuma und den gebrochenen Ellenbogen kann sie auch schlecht selber groß fortbewegen, in der Wohnung geht es zum Glück noch. Zu Ärzte muss immer der Krankentransport kommen und das ist sehr oft weil sie zum Psychiater, Psychologen, Rheumatologen, Orthopäden, Allgemeinarzt und neu auch zum Augenarzt muss (hat beide Seiten gerade neue Linsen bekommen). Freizeit findet so gut wie nichts mehr statt, was die Psyche noch schlechter macht langsam. Es ist klar das wir jetzt ein Rollstuhl gerechtes Auto benötigen, damit ich sie mit nehmen kann. Ihre Enkelin möchte auch gern mit Oma was machen. Letztes Jahr haben wir zur Jugendweihe meiner Tochter ein Auto gemietet. Nächstes Jahr steht der Abschluss vor der Tür. Langsam hab ich auch Angst das die das alles nicht mehr schafft weil sie wie schon erwähnt psychisch richtig abfällt wieder. Man muss dazu sagen, mein Sohn ist am 20.11.2013 am Krebs verstorben, da war er 18 Monate Jung. Das hat jeden von uns zugesetzt, meine Tochter und ich haben es gut geschafft aber die Oma leider nicht.
Meine Frage ist diesbezüglich… kann ich eine Kostenübernahme für ein Rollstuhl gerechtes Auto beantragen? Wie sind eure Erfahrungen damit? Wenn dies bewilligt wird, darf sie dann trotzdem noch mit dem Krankentransport fahren, wenn ich Mal nicht kann weil ich zb auf Arbeit bin oder selber krank bin?
Ich danke euch alle für die Hilfe