Hallo,
ich bin arbeitslos mit ALG 1 und benötige eine Arbeitsstelle mit einen Leidensgerechten Arbeitsplatz. Weil ich bisher nicht vorwärtsgekommen bin, habe ich mich für eine Integrationsmaßnahme für Schwerbehinderte anmelden lassen. Dort habe ich jetzt ein Problem und ein paar Fragen dazu:
Der Dozent sagt, ich soll bei der Bewerbung keine gesundheitlichen Einschränkungen angeben, das soll ich mir für das Vorstellungsgespräch aufheben. Das finde ich doof, damit veralbere ich doch den Personaler, wenn ich so tue als ob ich ein gesunder Bewerber wäre oder?
Mein Hauptproblem momentan ist, dass ich mit Hilfe der Maßnahme herausfinden soll, für welche anderen Arbeiten ich geeignet bin, weil ich verschiedene Einschränkungen habe. Da bringt das doch aber nix, wenn ich mich einfach auf freie Stellen bewerbe, obwohl ich gar nicht weis, ob dieser Job für mich überhaupt geeignet ist oder?
Ich hatte mir eigentlich gedacht, dass die Dozenten austüfteln, welche Jobs ich machen könnte und dann zur den Firmen gehen und nach einer Arbeitserprobung fragen. Dieser Ablauf würde für mich Sinn machen und nicht, dass ich auf gut Glück mich kreuz und quer auf alles Mögliche bewerbe.
Ich hab bei der Maßnahme so den Eindruck, als ob die mir die Hauptarbeit überlassen wollen, doch dann frage ich mich, zu was ich überhaupt dort bin.
Wie würdet ihr das machen? Reinschreiben in die Bewerbung, dass man gesundheitliche Probleme hat oder tatsächlich weglassen? Schwerbehinderung reinschreiben oder nicht?
Wie gesagt, ich bewerbe mich auf völlig neue Jobs, weil ich mit meinen ursprünglichen Sachen nicht weiterkomme.
Gruß