Dazu passend folgender Buchtipp:
Florian Sitzmann - Der halbe Mann
Florian Bj 1976, verlor als 16 jähriger bei einem schweren Motorradunfall beide Beine.
Heute ist er Vatereiner kleinen Tochter, Leistungssportler.
Sein Umgang, seine Ausstrahlung, Energie und Natürlichkeit werden beschrieben.
Ich habe ihn in einer TV Sendung gesehen, es war einfach Klasse wie er mit seinem Handycap umgeht!
Das Buch kann ich jedem empfehlen😀
lg Cross
Danke Cross für diesen Buchtipp!
Ein Buch, das ich unbedingt bald lesen muss.
Ach, wenn zu dem tollen Badewetter auch endlich mal die die Baderuhe käme
Kann und muß Dir voll und ganz Recht geben, ansatzweise habe ich diese Thematik schon mal während der Paralympics angesprochen. Die tägliche Lebensleistung des Behinderten, wird viel zu wenig gewürdigt. Grüße Detlev
Gerne Michaela, es hat mir sehr viel Spass gemacht. Der Artikel gefällt mir gut.
Ich kann aber auch die Einwände von Annca und Detlev verstehen und stimme was den Alltag betrifft völlig zu.
Wenn ich meinen Alltag so ansehe, interessiert es die wenigsten, ob ich meine Arbeit nun mit einer oder mit zwei Händen mache. Teilweise wird man in dem was man macht unterschätzt, aber Gedanken wie viel mehr Aufwand man manchmal hat, machen sich glaube ich die wenigsten. Für die Kindergartenkinder ist das inzwischen normal.
Wenn ich vor Klassen stehe und mit dennen über meine Amputation spreche und dann Übungen mache („stell dir vor, du hast nur einen Arm und könntest den anderen nicht bewegen, schuhe binden, jacke an und ausziehen, schreiben“) und nach 15 Minuten sage: „Gut, du kannst wieder beide Arme bewegen“ geht ein stöhnen und eine Erleichterung durch die Klasse. Und dann bekommen sie einen Einblick in das, was manche von uns jeden Tag leisten.
Ich will mich mit dieser Aussage nicht auf ein Podest stellen aber eine kleine Würdigung tut jedem gut.
In diesem Sinne:„Seid stolz auf das, was ihr jeden Tag so leistet“
Schönen Abend noch.
Lieben Gruß KatharinaS.
Hallo annca, ich sehe an Deinen Worten, das Du zu Deiner Behinderung noch nicht die richtige Einstellung gefunden hast.
Handycaps sind geschlechtsübergreifend und für den betroffenen immer ein Eingriff in sein Leben, womit er sich abfinden und zurecht kommen muß.
Hier jetzt auf Deine spezifischen weiblichen schwierigkeiten hinzuweisen, klingt nach jammern. Nimm Dein Leben in die Hand und mache das beste draus.
Woher willst Du wissen, ob Männer nicht mind. genauso unter ihren Handycaps leiden?
Das sollte auch gar nicht mit dem Buchtipp gemeint sein, sondern, das jeder Behinderte für sich den optmalen Weg sucht, mit sich, seiner Behinderung und seinen Mitmenschen klar zukommen.
Wenn Du mit Deinem Text Mitleid erzeugen willst, tust Du mir leid.
Jeder könnte hier Seitenweise über seine Handycaps mit seinem Handycap schreiben.
Heute schon gelacht? Schicke Dir ein lächeln😀
lg Cross
Hallo Katharina,
nein, es war auch nicht Zweck meines Beitrages, hier jemandem ein Podest zu errichten.
Mir fällt einfach nur auf, dass nahezu alles, was man in den Medien über Amputierte hört oder liest sich um sportliche Höchstleistungen oder irgendwelche neuen Prothesentechniken dreht. Auch in diesem Strang hier geht es in zwei von 5 Beiträgen um sportliche Leistungen.
Die Mehrheit der Amputierten erbringt aber keine sportlichen Höchstleistungen.
Und diese Mehrheit verdient eben auch ein bisschen Interesse–einfach, weil es die Mehrheit ist.
So möchte ich mich verstanden wissen.
Nebenbei: Bist Du auch Lehrerin?
Meine Erfahrungen mit Kindern waren ein bisschen andere, aber im Endeffekt ähnlich. Die Kinder wollten immer ganz genau meine Prothese kennenlernen, mal unter den Rock gucken, das Bein anfassen—dann wurde alles zur Normalität. Ich hatte aber immer einige Kinder aus meinen Klassen am Auto oder am Lehrerzimmer, die mir Heftstapel oder Landkarten oder Ähnliches getragen haben…Kinder sind nämlich gar nicht grausam…
Gruß,
annca
crossover,
danke für Deinen Tipp.
Dann werde ich mich mal bemühen, jetzt endlich mit 57 Jahren und 48 Jahre nach meiner Amputation, mit meiner Behinderung zu arrangieren.(Ironiealarm)
Crossover, ich habe ein sehr glückliches Leben, habe ein schönes Berufsleben gehabt, das ich jetzt aufgab, um mit meinem Mann(meine späte große Liebe), dessen Beruf ihn ständig in andere Länder der Welt führt , herumzureisen.Ich habe Kinder, Enkelkinder, brauche nicht zu arbeiten und kann während ich hier schreibe zwischendurch in den Pool hüpfen–was will ich mehr?Und wenn ich heute die Möglichkeit hätte, mein Bein wieder zu bekommen, dann würde ich das ablehnen, denn das, was ich bin, bin ich genau durch diesen Weg geworden, den ich gegangen bin in den letzten 48 Jahren, er ist meine Geschichte, und genau die will ich so.
Ich denke,Du solltest da ein bisschen unterscheiden. Ich jammere ganz bestimmt nicht, mich zu bemitleiden gibt es keinen Grund. Aber grade aus dieser Distanz heraus erlaube ich mir heute,Dinge nicht schöner zu reden, als sie sind. Das habe ich früher getan–was war ich für ein Teenager , der ewig lächelte und bloß nie zugab, dass ich darunter litt, dass ich nicht wie alle meine Freundinnen Tanzstunde und den ersten Freund hatte. Lächeln ist bei Gott kein Zeichen dafür, dass man mit seiner Situation zurechtkommt–deswegen erlaube ich mir heute, nur noch dann zu lächeln, wenn ich das auch meine. Das ist oft, denn ich bin glücklich heute— aber ich leiste mir auch die Ehrlichkeit, Dinge anzusprechen, über die ich nicht lächle.Es ist ein Fehler, sowas mit Selbstmitleid zu verwechseln.
Ob Männlein und Weiblein, nur weil sie behindert sind,ähnlich oder gar gleich fühlen wäre Thema für einen anderen Strang. Ich bestreite es.
Und Shari, eben–ich BIN die Frau Müller von nebenan…
Gruß,
annca
Die einen springen in den Pool und die anderen haben ein lieben und lebenswertes Leben und lächeln die überwiegende Zeit ihres Lebens, Frau Müller
Muss eines das andere ausschließen?
annca
Aha 😳
Shari, hast Du so eine Frau M. nebenan? Ich nicht! 😢
Frau Müller hat einen Pool, in den sie mal eben springen kann. Toll! Außerdem schreibt sie: „ich habe ein sehr glückliches Leben, habe ein schönes Berufsleben gehabt, das ich jetzt aufgab, um mit meinem Mann…, dessen Beruf ihn ständig in andere Länder der Welt führt , herumzureisen…… brauche nicht zu arbeiten ……was will ich mehr?"
Frau Meier/ Herr Schulze (bei mir nebenan) leben teilweise von Hartz IV oder bekommen Erwerbsunfähigkeitsrente, wissen sehr oft gar nicht wie sie finanziell über die Runden kommen sollen. KÖNNEN nicht mehr arbeiten, von Reisen (die die liebe Frau Müller in viele Länder mit ihrem Mann macht) NUR TRÄUMEN. Sie haben oft noch nicht mal das Geld für das Schwimmbad an heißen Tagen, geschweige denn einen eigenen Pool!
Frau Müller, Sie mit Ihren Privilegien, als ehemalige Lehrerin (ach wie schön, auch das noch zu wissen), denken Sie auch mal darüber nach, was Sie hier von sich geben, wenn andere, die bei Weitem NICHT MAL ANNÄHERND so viele Vorteile des Lebens genießen können, Ihre Texte lesen?
Auf so eine Nachbarin kann ich verzichten, und glauben Sie mir Frau Müller:
Mit Neid hat das nichts zu tun, eher mit Mitleid! 👿
Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
- Marc Aurel -
Hallo ihr Lieben,
gut, dass hier mal ein bisschen diskutiert wird
!
Annca, danke für deinen Beitrag und den interessanten Link.
Meine Frau Müller von neben ist Andrea Scherney - die Sportlerin. Sie kommt aus meinem kleinen Heimatort.
Deshalb habe ich sie auch für meinen Artikel ausgewählt.
Die Artikelserie ist jedoch noch nicht zuende! Ich bin für eure Anregungen natürlich sehr dankbar und werde sie in künftigen Artikeln sehr gerne aufnehmen.
Viele liebe Grüße von
Michaela
Hallo Michaela,
genau so war mein Beitrag ja auch gemeint, als Anregung zu weiteren Möglichkeiten.Ich fand den Bericht über Andrea Scherney ja auch wirklich interessant.Mein Gedanke war nur der, dass erfülltes und sinnvolles Leben mit einer Amputation eben auch ohne Höchstleistungen stattfindet --und das hast Du ja auch an drei Beispielen gezeigt-und dass die meisten Medien das vergessen (Weil in Medien eben generell das Spektakuläre zählt).
Ich bin gespannt auf Deine weiteren Artikel.
Es grüßt,
annca
Das finde ich auch und äußerst interessant. 😆
ICH FAND DEN BERICHT ÜBER ....ICH BIN GESPANNT AUF DEINE WEITEREN ARTIKEL.......
Annca, auf weitere Diskussionen bist Du wohl besser nicht gespannt?
VG, Jenny
Annca, auf weitere Diskussionen bist Du wohl besser nicht gespannt?
Da bin ich auch gespannt, Jenny ...auf mein Gegenargument in einem anderen Thread, als sie die Bedeutung von "Inneren Werten" bestritt, hat sie auch nicht mehr geantwortet ...
Hallo Jenny,
doch,doch ich bin gespannt auf weitere Diskussionen.
Ich werde aber mit Euch nicht über meine Person diskutieren .
Dumm genug von mir, dass ich gestern auf meine Person einging, um dann von einigen unter Auslassung wichtiger Textstellen einseitig verurteilt zu werden.(die wichtigen , ausgelassenen Textstellen hießen: meine späte , große Liebe, meine Kinder, meine Enkel–und diese Stellen waren die ersten, auch in der Rangordnung–nicht der Pool (der übrigens zum Mietshaus gehört, in dem ich wohne).
Leider kam in den letzten Beiträgen zum Thema Amputation nichts von Euch–von Michaela mal abgesehen. Und das ist nun mal hier das Thema.
Liebe Shari,
es wurde gewünscht, den anderen Thread zu schließen. Das habe ich respektiert.
Wenn Du gerne über „innere Werte“ diskutieren möchtest, so kannst Du gerne einen entsprechenden Strang aufmachen.
Im übrigen bestreite ich nicht die Bedeutung innerer Werte.
Ich bin aber der Überzeugung, dass behinderte Menschen sich nicht auf diese Werte reduzieren müssen und ständig betonen müssen, dass Äußerlichkeiten bei der Partnersuche doch völlig nebensächlich sind.
Übrigens, Shari, wenn Du mir was zu sagen hast, dann tu das.
In einem Forum zu versuchen, zu zweit ÜBER einen anderen herzuziehen anstatt MIT ihm selber zu reden…
sorry, aber das ist eigentlich nicht üblich. Und es ist billig.
annca
Liebe Annca,
ich habe absolut nicht über dich geredet, hab mich nur Jennys Frage angeschlossen. Es liegt mir fern über irgendjemanden zu reden !
Den von dir angesprochenen Thread meinte ich übrigens nicht, sondern diesen hier :
http://www.myhandicap.de/forum.html?&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=7730&tx_mmforum_pi1[page]=3#pid49803
Leider kam in den letzten Beiträgen zum Thema Amputation nichts von Euch--von Michaela mal abgesehen. Und das ist nun mal hier das Thema.
Tja, "dumm genug von Dir", vielleicht solltest Du Dir demnächst vorher überlegen, was Du ins Forum schreibst?
Annca, ich hatte die Textstellen weggelassen, da sie ja ein oder zwei Beiträge vorher zu lesen waren. Warum soll ich den ganzen Beitrag wiederholen?
EINSEITIG VERURTEILT? Na, wenn Du das so siehst, kann ich das nicht ändern. Denn damit meintest Du ja sicher mich.
Warum nichts zum Thema Amputation kam? Es ist nun mal auch hier so, wie in vielen anderen Foren, dass manches auch mal OT geäußert wird, insbesondere wenn User unterschiedliche Behinderungen haben.
Gruß
Lavcadia
BTW: Es wird auch nicht über Dich hergezogen, sondern über Deine Beiträge diskutiert.
Wenn Du das "unüblich" und "billig" findest, kannst Du Dich ja hier wieder ausklinken.
Hallo annca,
mir liegt es fern jemanden anzugreifen.
Was ich absolut nicht mag ist es, wenn jemand (egal Du oder sonst wer) meint, er müsse sich und sein Handycap auf bemitleidende Weise veröffentlichen, oder in den Mittelpunkt stellen!
Auch das Du meinst, das weibliche Geschlecht würde an sich eher unter behinderungen leiden, finde ich unerträglich. Sie leiden anders, oder hast Du die nach oben offene Richterscala für Leiden erfunden?
Wer gibt Dir das Recht dazu? Jeder, ich betone jeder behinderte wünscht sich ein normales Leben und jeder geht mit seiner Behinderung auf seine Weise um und verarbeitet sie sehr differenziert.
Ein Arzt meinte mal nach einer Krebserkrankung zu mir: ich kann nachvollziehen wie es ihnen geht. Meine Antwort war: Sie können ein Schei.., Sorry liebe Gemeinde, nur bei solchen Sätzen, gehen meine Haare hoch!
Das Du in den folgenden Antworten dann noch Deine ach so gute Position hier versuchst unter die Leute zubringen, bestätigt meine Meinung über Dich.
Und zu Höchstleistungen: Für ein gesunden ist ein Marathon eine Höchstleistung. Für eine Rollifahrer, klippen in seinem Fahrweg zu meistern und für andere wiederum eine Tasse zu heben ect. Niemand hat hier Behinderte Sportler in den Vordergrund gestellt.
Es ging uns um die Einstellung solcher Sportler, von denen wir lernen können und nicht um ihre Sportlichen Erfolge!
An den Antworten die Du bekommst, erkenne ich, das Du für Deine Meinung hier eher gemassregelt wirst, als das Du zuspruch erhälst.
Vielleicht hast Du Dich ja auch nur unglücklich ausgedrückt?
In meiner Firma kommen Leute, die zu nichts zu gebrauchen, aber unkündbar sind, übrigens in den Integrations Pool…sfg
In dem Sinne
Gruß Cross
Tja, "dumm genug von Dir", vielleicht solltest Du Dir demnächst vorher überlegen, was Du ins Forum schreibst?
Werde ich, Lavcadia. werde ich.....Meinen Jaguar und unseren Bentley sowie den Aston Martin meiner Tochter , meine 15 Bediensteten, unsere drei Pferde, die Yacht in Split und das Ferienhaus auf den Malediven werde ich nicht erwähnen.... 😀 😀 ---wäre ja auch völlig off Topic!
Hallo Annca,
Nein, ich bin nicht Lehrerin sondern arbeite im Kindergarten.
Weiß nicht wie ich zitiere deswegen, Zitat:
Leider kam in den letzten Beiträgen zum Thema Amputation nichts von Euch–von Michaela mal abgesehen. Und das ist nun mal hier das Thema.
Diesen Satz verstehe ich nicht ganz, worauf willst du hinaus?
Lieben Gruß KatharinaS.