Hallo liebe User!
Ich schreibe gerade an meiner Projektarbeit und hätte gerne eure Meinung zum Thema Inklusion und Exklusion gehört!
Wie seht ihr die Diskussion zu diesem Thema?
In welchen Bereichen fühlt ihr euch benachteiligt? Wo möchtet ihr gerne mehr einbezogen und teilhaben wollen? Wo aber seht ihr auch schon Verbesserungen?
Ich würde mich sehr freuen und bedanke mich für eure Antworten und auch dafür, dass ihr euch die Zeit nehmt, mir zu antworten! Und noch so nebenbei, die Antworten werden vertraulich behandelt und nicht mit Namen preisgegeben! Ihr dürft mir gerne auch eine E-mail schreiben: katharinaoess@googlemail.com
Danke, Katharina!
Exklusion <--> Inklusion, Dinge die im Kopf passieren. Von Gesellschaft
und Erziehung vorgegeben
Seperation <--> Integration, jeweils aktives Handeln (z.B. Integrationsvereinbarung)
So habe ich es vor kurzem in einer Betriebsversammlung vorgestellt, zu diesem Thema habe ich mir auch die "Bemühungen" des Bundes (BMAS) usw. angeschaut. Es ist alles ein Witz ...
Hallo Purzel Kadda,
Ich bin selbst von Geburt an körperbehindert.
Inklusion ist eine gute Sache, aber damit das klappt, müßten z.B. Lehrkräfte, Erziehungsfachleute, Ärzte, Personal an Hochschulen bis hin später zu Personalabteilungen Kräfte geschult werden, mit jeder einzelnen Behinderungsform umgehen zu können.
Auch müßten die Gruppen überall kleiner sein.
Bei allen öffentlichen Bauten und Verkehrsmitteln, Kommunikation und Technik müßte drauf geachtet werden, ist das behindertengerecht?
Teilweise gibt es schon Integrationschulen oder Kindergärten und wird auch mehr auf behindertengercht geachtet, aber immer noch viel zu wenig.
LG
Surfer
grundsätzlich finde ich Integration oder Inklusion gut. Egal wie es jetzt genannt wird.
ABER (natürlich gibt es ein aber von mir) man macht wieder den letzten Schritt vor den ersten…
Meiner Meinung nach müssen erst die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. Dies ist z.B. in Hamburg nicht der Fall. Obwohl es schon seit Jahrzehnten Integrationsklassen gibt, geht man immer noch davon aus, dass Behinderte nicht alleine durch die Flure rollen und deswegen die Türen auch nicht elektrisch aufzugehen brauchen… (dies ist an Förderschulen aber)
Mir selber (Antrag bei der DRV auf Teilhabe am Arbeitsleben: elektrische Türen) wurde mitgeteilt, dass Kollegen doch wohl die Türen öffnen können (ich arbeite im Schuldienst)…
Begleitung zum WC durch Kollegen… schlimmer gehts nicht und dann muss ich mit diesem Gang warten, bis Pause ist… da nur ein Behinderten-WC vorhanden ist muss ich dann anstehen… dakannichnurmitdemkopfschütteln
An meiner Schule mit 1600 Schülern, 140 Kollegen… keine Gruppenräume vorhanden…
Inklusion ja, aber da wird die Förderung des behinderten Schülers ganz enorm drunter leiden. Das heißt, jedes Potenzial, welches aus dem behinderten Kind vielleicht mit sehr guter individueller Förderung herausgeholt werden könnte… liegt brach…
Prost Mahlzeit. Vielleicht ist es an kleineren Schulen eher möglich…
Schönen ABend noch
Mona
Hallo PurzelKadda,
meiner Meinung nach braucht Inklusion gar nicht viel Barrierefreiheit auf den Straßen und in den Gebäuden, sondern nur in den Köpfen. So lange man Menschen mit Behinderung nicht auf Augenhöhe begegnet und auf seine Behinderung oder sein Hilfsmittel reduziert, wird es auch keine Inklusion geben.
Gruß Karin
Exklusion <--> Inklusion, Dinge die im Kopf passieren. Von Gesellschaft
und Erziehung vorgegeben
Seperation <--> Integration, jeweils aktives Handeln (z.B. Integrationsvereinbarung)
So habe ich es vor kurzem in einer Betriebsversammlung vorgestellt, zu diesem Thema habe ich mir auch die "Bemühungen" des Bundes (BMAS) usw. angeschaut. Es ist alles ein Witz ...