Hallo zusammen,
ich bin 65 Jahre alt, habe einen Schwerbehindertenausweis 80%: Buchstabe G. Ich erhalte Grundsicherung, daher stehen mir nur 50 qm Wohnfläche und gewisses Buget für die Miete zur Verfügung. Ich benutze meinen Rollator in der Wohnung und auch draußen. Aufgrund der jetzigen Wohnungsgrösse habe ich das Problem mich mit dem Rollator ohne Anecken zu bewegen. Ich habe starke Arthrose in beiden Händen, Platzangst, Herzrythmusstörungen, Bandscheibenleiden, Einschränkungen im rechten Bein durch OP (Fuß/Senkheberschwäche), kann nicht auf Leitern stehen. Daher habe ich viele Dinge zum täglichen Gebrauch sowie meine Medikamente etc. auf Beistelltischen/Servierwagen in meiner Wohnung verteilt, daher ist die Bewegungsfreiheit auch sehr eingeschränkt. Ich habe einen Pflegegrad 2. Für das Baden habe ich einen Badewannenlifter den meine Pflegekraft bedient. Es kommt auch schon einmal vor wenn es mir sehr schlecht geht, dass die Pflegekraft bei mir einmal die eine oder andere Nacht schläft. Ich könnte nun eine Wohnung von 60 qm anmieten, muss aber dazu der zuständigen Gemeinde eine aussagekräftige bzw. detaillierte Begründung dazu angeben. Dieses soll nun mein Hausarzt vornehmen. Die zuständige Gemeinde würde dieses Attest dann an den Amtsarzt schicken und auf eine Entscheidung von ihm warten. Könnte jemand von Euch mir sagen, ob diese Begründungen aussagekräftig genug wären? Oder sollte mein Hausarzt es noch anders formulieren? Ich bin schon total verstört, weil ich trotz alledem mit einer Ablehnung rechne. Für eine Antwort, evtl. von einem Fachmann oder Jemandem der gleiches erfahren hat, wäre ich sehr, sehr dankbar.