Hallo zusammen,
vielen Dank für die schnellen Antworten. Aktuell ist das alles Neuland und ich versuche mir Rat zu holen um meine Eltern zu unterstützen.
Mein Vati ist in der Rehaklinik Bavaria Kreischa (sie soll wohl einen sehr guten Ruf haben), leider kommen bei meinem Vati ein paar Unwegsamkeiten hinzu, dass er in seinem anfänglichen Mut ausgebremst wird. Meinem Vati wurden beide Beine amputiert, weil es sich verschiedenste antibiotika-resisdente Keime eingefangen hatte. Dies ist auch der Grund, dass er aktuell sein Zimmer in der Reha nur zu den Behandlungen (und auch nur mit Handschuhen und Mundschutz) verlassen darf und somit die größte Zeit (abens und am Wochenende) alleine in seinem Zimmer ist und somit viel Zeit hat zum krübbeln. Des weiteren hatte er im Dezember einen Schlaganfall bei einer OP, so dass er für seine linke Körperhälfte wenig empfinden hat und er seinen linken Arm nicht heben kann. All dies wird in der Klinik versucht zu beheben, aber da mein Vati auf Grund der schwere seiner Krankheit (Blutvergiftung/zwischenseitl. Koma und multiples Oragngversagen) sich an kaum etwas erinnern kann, was die Krankenhauszeit angeht, hat er gemeint er kommt zur Reha und in zwei Wochen hat er seine Prothesen. So ist es nun leider aber nicht und er muss sich mit dem Rollstuhl arrangieren, bis er Prothesen tragen kann. Darauf war er nicht vorbereitet und macht sich nun Gedanken, wie es weitergeht. Einen Psychlogen hat er bis jetzt immer abgelehnt, zu mir hat er gemeint, was soll er mit dem besprechen, seine Beine sind auf dem Friedhof und das kann auch der Psychole nicht ändern. Ich werde mich nochmal mit dem Sozialdienst sprechen, aber ich kann ich ja leider nicht zwingen 
Wir hatten auch bereits schon einen Termin beim Sozialdienst um die weiteren Schritte zu besprechen, aber aktuell können wir die Pflegestufe noch nicht beantragen, da eine Begutachtung erst zu Hause stattfinden kann und die Reha meinte es wäre unklug, da gegebenfalls die Reha verkürzt wird, wenn wir meinen Vati zum Pflegefall machen. Genau das selbe wurde uns zum Thema Rente gesagt. Aktuell ist die Reha bis Ende Mai genehmigt und ich hoffe er wird noch ein wenig länger dort bleiben können, um wenn er zu Kräften gekommen ist, in der Reha noch lernt mit Prothesen umzugehen.
Nun ist es aber so, dass ich meine Eltern langsam an ein Leben nach der Reha gewönnen muss (sie ziehen Ende Juni in eine Rollstuhlgerechte Wohnung) und ich habe ihnen versprochen, dass sie irgendwann auch wieder Normalität in ihrem Leben haben werden. Des wegen suche ich jemanden, der vielleicht selber betroffen ist oder Erfahrung mit so einer Situation hat, mit dem ich mich über die Alltagsprobleme austauschen kann, damit ich diese vielleicht schon im Vorfeld beheben kann.
Das wichtigste für mich ist, dass meine Eltern ihren Lebenswillen nicht verlieren und ich ihnen zeigen kann, dass es keine unlösbaren Probleme gibt.
Ich will nicht hilflos daneben stehen, sondern ihnen das Leben so einfach wie möglich machen.
Kennt ihr jemanden, der mir Tipps geben kann, welche ich meinem Vati sagen kann, damit er übt für Zuhause und sieht, dass alles irgendwie geht und er kein Pflegefall wird?
Lieben Dank für offenes Ohr und LG