Ich bin 2020 Hals über Kopf in ein
"Sozialtherapeutisches Zentrum" eingezogen.
Es ist landschaftlich ein Traum,
gestaltet sich allerdings immer mehr zum Albtraum.
Was mir bei Einzug nicht bewusst war ist die Tatsache,dass hier hauptsächlich aktive Alkohol- & Drogenkranke sowie einige psychisch Kranke untergebracht sind.
Auf dem Gelände befindet sich auch ein Haus für geschlossene Unterbringung.
Ich leide unter komplexen PTBS mit einhergehender Depression,ADHS sowie schmerzhaften Verletzungen des Bewegungsaperrat.
Wir werden ausschließlich von Sozialpädagogen betreut.
Es gibt,selbst in der geschlossenen Unterbringung, kein medizinisch geschultes Fachpersonal !
Alle 14 Tage halten ein Psychiater/Neurologe sowie ein Hausarzt hier Sprechstunde.
Besonders der Psychiater behandelt im 7Minuten Takt.
Möchten wir von "Aushäusischen Ärzten behandelt werden müssen die Termine selbständig organisieren und an- & Abreise von unserem Taschengeld - 140€ - bezahlen.
Ich bin eine absolute Ausnahme Klientin,denn ich werde von einer Schmerztherapeutin behandelt (Bandscheibenprolabs über 5 Lendenwirbel) die mir "manuelle Physiotherapie" verschreibt.
Dank des Weissen Ring darf ich eine Verhaltenstherapie machen.
Der "Hausarzt" verweigert grundsätzlich "Krankengymnastik" und verweist auf die super Sporthalle.
Was mich zur Weißglut treibt,dass hier "mit Rückfällen" gearbeitet wird;
Im Klartext: die 90% Sucht Erkrankten heißt es nach der Entgiftung ist vor der Entgiftung!
Es gibt keine Möglichkeit nach der Entgiftung eine Nachsorge zu absolvieren!
Es ist nämlich so,dass es hier kein medizinisches Fachpersonal gibt und die Sozialpädagogen absolut unterbesetzt sind.
Ich lebe mit 19 Damen in einem Haus mit 3 Gruppen.
Das Team dass uns "betreut" besteht aus 4 Pädagoginnen.
Kann mir bitte Tips geben wie wir unsere Situation verbessern können?
Ich bin für jeden guten Rat sehr dankbar!