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Übernahme der Transporte zu ambulanter Therapie (volljährig, Heiminstitution, Cerebralparese)

Wer hat Erfahrungen gemacht mit der Zahlung der Transporte mit Behindertentaxi zu ambulanter Therapie. Die Höhe der von den Ergänzungsleistungen übernommenen Transporte und Zusatzkosten gesundheitsbeidingt ändert bei Einzug in eine Heiminstitution von zuvor ca. 25'000 auf 4'000 CHF. Damit sind die weiter genau so wichtigen Transporte zu verordneter externer Physio, Hippotherapie etc. nicht mehr ohne Probleme zu organisieren und zu zahlen. Wer hat damit Erfahrung? Mir unverständlich, dass Transporte zu externen Therapien plötzlich kaum noch gezahlt werden. Diese sind durch Unterbringung in einer Heiminstitution nicht weniger geworden.

Beste Antworten

  • PamelaPamela ch expert
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    Hallo transition1525

    Aus meiner Erfahrung besteht hier tatsächlich eine "Lücke", denn wie du sagst, braucht man ja nicht plötzlich weniger Therapien, wenn man in einem Heim wohnt, aber die EL bezahlt einfach viel weniger als bei Personen, die nicht im Heim wohnen.

    Ich kann dir raten, einmal bei einer Organisation anzufragen für eine finanzielle Unterstützung bei den Transportkosten. Meist gibt es eine Möglichkeit, etwas über einen Fonds zu bezahlen. Z.B. kannst du bei Pro Infirmis (www.proinfirmis.ch) oder bei der Stiftung Cerebral (www.cerebral.ch) anfragen.

    Liebe Grüsse, Pamela

  • PamelaPamela ch expert
    Antwort ✓

    Lieber Erhart

    Ja, da hast du natürlich recht! Wäre natürlich super, wenn es zu einer Praxisänderung kommt und alle EL-Beziehenden gleich behandelt würden, ungeachtet von der Wohnform.

    Ich wünsche dir viel Erfolg, falls du vors Sozialversicherungsgericht gehst.

    Allenfalls könntest du dich auch noch an Inclusion Handicap wenden, die setzen sich auch sehr gegen Diskriminierung ein und haben auch eine Rechtsabteilung.

    Liebe Grüsse

    Pamela

Antworten

  • Danke Pamela

    Natürlich kann man diese Organisationen fragen. Es sollte aber nicht Aufgabe der Kleinen sein, die grossen Fehler ständig auszubügeln. Da sich solche „Lücken“ häufen, denke ich daran, vor’s Sozialgericht zu gehen. Wenn Betroffene durch die geringeren Transport-Möglichkeiten gehindert werden, ist das auch Diskriminierung.

    Lieben Gruss

    Erhart

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