Hat jemand Sorgen oder Ängste beim Katheterisieren ?

Also dass man mit seiner Technik die Blase nur unvollständig entleert und danach restharngefuhl hat.

Antworten

  • Helmut60Helmut60 ✭✭✭
    Hallo Matzi,

    was die Technik beim Katheterisieren betrifft, kann man die doch oft so anpassen, das die Blase leer werden sollte. Wenn man dennoch das Gefühl hat, da sie nicht leer ist, das Gefühl von Harndrang hat, ... das kenne ich gut. Ich muß mich zwar nicht katheterisieren hab aber eine überaktive Blase die obwohl sie gut 1 Liter halten kann, gerne mal für 100 ml großalarmäß Harndrang auslöst. So in der Art wird sich das anfühlen was du meist. Mir helfen dabei "gymnastische Übungen" Beckenbodentrainung, und ein Reizstromgerät.

    Da man sich beim Katheterisieren einen HWI oder auch eine Blasenentzündung holen kann, die sich auch so anfühlen können, kann da auch sowas hinter stecken. Um solche Sachen... die ja jeder bekommen kann, bei mir auszuschließen teste ich zwischendurch meinen Urin, um mir den Weg zum Arzt zu sparen mit passenden Teststreifen. Du solltest das mit deinem Urologen besprechen.

    😀 Helmut
  • Ich bedanke mich für die beiden beitrage und für eure Offenheit zu so einem Thema , welches doch sehr intim ist. Falls noch jemand Erfahrungsberichte über die Überwindung der Angst beim Katheterisieren hat, freue ich mich sehr , davon zu hören. Gruss Matzi.
  • Hi Matzi,

    ich muss auch erst seit ein paar Minaten nun ISK machen, da die Botoxbehandlung etwas zu gut geholfen hat.
    Ich muss lediglich den Restharn entleeren. Ich hatte aber auch Tage, da fühlt es sich dauernd so an, als müsse man mal oder dass es sogar etwas tröpfelt.

    So ganz habe ich die Ursache noch nicht finden können. Ich habe den Katheter von Liquix xtreme (Telreflex) zu den Vapro und VaproPocket von Hollister gewechselt.
    Seit dem ist es nicht wieder aufgetreten.

    Ich weiß nicht ob es da was nicht vertragen habe oder die doch die Harnröhre etwas mehr gereizt haben. Aber mit den jetzigen bin ich sehr zufrieden.

    Anfangs war es eine sehr große Herausforderung überhaupt den ISK durchzuführen. Ich wollte es einfach nicht. Aber als die Schmerzen doch mehr wurden, musste ich mich überzeugen lassen.
    Inzwischen ist es echt in Ordnung und dauert kaum länger als ein normaler Toilettengang.

    Und das beste ist einfach, dass ich inzwischen wenigstens Tagsüber endlich wieder das Wasser halten kann und ohne große Vorlagen auskomme. Das hat mir schon ein Stück Freiheit zurückgegeben.

    Vielleicht hilft dir auch ein Positionswechsel?

    Hast du einen Kontinenzberater, der dir bzgl. des ISK zur Seite steht?

    Lieben Gruß

    Christian
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