Lieber casimir,
was soll sich ändern wenn Dein Vater es „zugibt“?
Ich bin selbst betroffen und auch mein Mitbewohner.
Daher kann ich Dir versichern, daß es Deinem Vater schmerzlich bewußt ist, oder nur zum Teil. Evtl. ist es ihm auch gar nicht bewußt, das wäre dann realistisch und o.k.
Wenn Du Dich an seinem Verhalten störst, sprich ihn darauf an.
Eine gute Portion Gelassenheit hilft und viel Humor.
Du selbst hast das „g“ bei „zeigt“ in Deinem Text vergessen.
Du siehst, jeder kann betroffen sein und die Grenzen sind fließend.
Was der Eine als „dumm“ emfindet, emfpindet ein Anderer als genial.Das nimmt der Krankheit ein wenig den Schrecken, finde ich.
Daß das Zusammensein mit Demenzkranken anstrengend ist - ist unbestritten.
In Ihrer Unbeholfenheit haben Sie aber etwas so liebes und Unver-stelltes, daß alle davon profitieren.
Außerdem hieß das früher nur er/sie ist alt und vergeßlich.
Heute wird das zur Krankheit… überdiagnostiziert.
Hoffe ich konnte Dir meine Gedanken verständlich rüberbringen
und wünsche Dir alles Gute
Kathrin49