<div class="js-embed embedResponsive" recordid":57534,"recordtype":"discussion","body":"Seit meiner Covid-Erkrankung im April 2022 habe ich das Gefühl, dass etwas in meinem Hirn kaputt ist. Mein Sehfeld ist seitlich eingeschränkt, der Augenarzt hat eine zu tiefe Lichtempfindlichkeit festgestellt, aber keine Ursache für die Sehbeschwerden im Auge gefunden. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Konzentration und die kognitiven Fähigkeiten im Allgemeinen sich verschlechtert haben, und ich habe überdurchschnittlich häufig Kopfschmerzen.<\/p>
Da die Symptome recht unspezifisch sind, kann das auf einiges hindeuten. Covid könnte eine Rolle spielen oder mein eh schon kaputte Psyche, aber gerade die Sehfeldeinschränkung könnte auch ein frühes Symptom eines (kleinen) Hirntumors sein. Um letzteres auszuschliessen (oder zu finden), hat mich meine Hausärztin nun für ein MRI angemeldet. Der Termin ist am Montag, 13.02.2023.<\/p>
Obwohl ich mit dieser Vorgehensweise sehr einverstanden bin und froh bin, dass meine neue Hausärztin nicht alles von Vornherein auf die Psyche schiebt, habe ich Angst vor der MRI-Untersuchung. Auch darüber, dass ich Kontrastmittel gespritzt bekommen werde, bin ich nicht gerade begeistert, aber ich verstehe, dass dies nötig ist, vor Allem deshalb weil falls ein Tumor da ist, dieser höchstwahrscheinlich klein und daher schwer zu erkennen ist.<\/p>
Ich bin nicht gerade Fan davon, Beruhigungsmittel zu nehmen, sofern dies nicht unbedingt nötig ist. Hat jemand Tipps oder Strategien, wie ich die Untersuchung möglichst gelassen überstehen kann, damit auch die Bilder möglichst gut werden?<\/p>
Mit dem Ort, wo das MRI stattfindet, habe ich schon telefoniert und über meine Angst vor der Untersuchung informiert. Wir haben vereinbart, dass ich es ohne Beruhigungsmittel versuchen werde, aber sie hätten einen Midazolam-Nasenspray da, falls es nicht ohne geht.<\/p>","bodyRaw":"[{\"insert\":\"Seit meiner Covid-Erkrankung im April 2022 habe ich das Gefühl, dass etwas in meinem Hirn kaputt ist. Mein Sehfeld ist seitlich eingeschränkt, der Augenarzt hat eine zu tiefe Lichtempfindlichkeit festgestellt, aber keine Ursache für die Sehbeschwerden im Auge gefunden. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Konzentration und die kognitiven Fähigkeiten im Allgemeinen sich verschlechtert haben, und ich habe überdurchschnittlich häufig Kopfschmerzen.\\n\\nDa die Symptome recht unspezifisch sind, kann das auf einiges hindeuten. Covid könnte eine Rolle spielen oder mein eh schon kaputte Psyche, aber gerade die Sehfeldeinschränkung könnte auch ein frühes Symptom eines (kleinen) Hirntumors sein. Um letzteres auszuschliessen (oder zu finden), hat mich meine Hausärztin nun für ein MRI angemeldet. Der Termin ist am Montag, 13.02.2023.\\n\\nObwohl ich mit dieser Vorgehensweise sehr einverstanden bin und froh bin, dass meine neue Hausärztin nicht alles von Vornherein auf die Psyche schiebt, habe ich Angst vor der MRI-Untersuchung. Auch darüber, dass ich Kontrastmittel gespritzt bekommen werde, bin ich nicht gerade begeistert, aber ich verstehe, dass dies nötig ist, vor Allem deshalb weil falls ein Tumor da ist, dieser höchstwahrscheinlich klein und daher schwer zu erkennen ist.\\n\\nIch bin nicht gerade Fan davon, Beruhigungsmittel zu nehmen, sofern dies nicht unbedingt nötig ist. Hat jemand Tipps oder Strategien, wie ich die Untersuchung möglichst gelassen überstehen kann, damit auch die Bilder möglichst gut werden?\\n\\nMit dem Ort, wo das MRI stattfindet, habe ich schon telefoniert und über meine Angst vor der Untersuchung informiert. Wir haben vereinbart, dass ich es ohne Beruhigungsmittel versuchen werde, aber sie hätten einen Midazolam-Nasenspray da, falls es nicht ohne geht.\\n\"}]","format":"rich","dateInserted":"2023-02-08T17:23:33+00:00","insertUser":{"userID":69032,"name":"OK","title":"","url":"https:\/\/enableme.vanillacommunities.com\/profile\/OK","photoUrl":"https:\/\/us.v-cdn.net\/6032412\/uploads\/defaultavatar\/nFR6E42XD1AF0.jpg","dateLastActive":"2025-08-31T13:40:26+00:00","banned":0,"punished":0,"private":false,"label":"✭✭✭","labelHtml":"✭✭✭"},"displayOptions":{"showUserLabel":false,"showCompactUserInfo":true,"showDiscussionLink":true,"showPostLink":true,"showCategoryLink":false,"renderFullContent":false,"expandByDefault":false},"url":"https:\/\/community.enableme.org\/de\/discussion\/57534\/ich-muss-ins-mri-und-habe-ein-wenig-angst-davor-hat-jemand-tipps-dazu","embedType":"quote","name":"Ich muss ins MRI und habe ein wenig Angst davor, hat jemand Tipps dazu?"}">
https://community.enableme.org/de/discussion/57534/ich-muss-ins-mri-und-habe-ein-wenig-angst-davor-hat-jemand-tipps-dazu
#OK
Womit ich mich gut "runterfahren" kann, ist eine Übung aus dem Achtsamkeitstraining.
Sag vorher Bescheid, dass du unruhig bist und einen Moment brauchst, um dich einzurichten. Dadurch bekommst du wieder deine Selbstbestimmung zurück in einer Situation, in der du dich ja ausliefern musst.
Dabei gehst du gedanklich von den Füßen aus aufwärts durch den Körper: Das ist mein linker Fuß, meine Großzehe, mein rechter Fuß....usw.
Alternativ kannst du auch ganz einfach meditieren, indem du auf deinen Atem schaust, wie der blau durch den Mund in die Bronchien in die Lunge strömt, sich da wolkengleich ausbreitet, und jetzt gelb wieder ausströmt und nebelgleich als Wolke vor dir steht.
Auch kannst du zwei Finger auf die pulsierende Stelle am Handgelenk legen, und dir bewusst werden, wie der sich verändert im MRT. Weniger sensible Naturen lassen sich vorher ein Beruhigungsmittel in tropfenform geben.
Das Kontrastmittel wirst du am gleichen Tag durch viel Trinken wieder los.