Erfahrungen mit 24h Assistenz

Mein Mann (46 Jahre alt) hat seit einem halben Jahr einen schweren hypoxischen Hirnschaden. Nach Monaten im Krankenhaus und Rehaklinik soll er nun in ein Pflegeheim. Ich kann mich damit nicht abfinden und suche nach einer Alternative. Ich lebe mit unseren Kindern ( 18 Monate und 5 Jahre) im großzügigen Eigenheim. Platz für ihn mit Rolli usw. wäre da. Habe mich nun mit dem Thema beschäftigt und auch schon Kontakt zu einem Verein gehabt welcher diese Leistungen anbietet. Ich habe aber Zweifel ob das Leben in der Familie mit den zwei kleinen Kindern für meinen Mann gut ist oder auch für die Kinder und ab ich zum Schluss auch völlig fertig bin. Vielleicht kann mir jemand dazu von sich berichten bzw. ein paar Tipps geben.

Antworten

  • Die eine Seite der Geschichte ist sicher, das ihr das zuhause ausprobieren solltest. Die andere, das es jetzt wegen Corona noch schwerer ist einen Pflegeplatz zu finden, als es vorher sowieso schon war. Da du noch 2 Kinder zuhause hast, die auch deine volle Aufmerksamkeit brauchen, und eine passende 24 Std. Assistenz zu allen Beteiligten passen muß, ist das Risiko hoch, das dabei jemand auf der Strecke bleibt.

    Daher würde ich zuerst sicherstellen, das er einen Pflegeplatz sicher hat. Wenn das da funktioniert, könnt ihr im Rahmen von "Heimaturlaub vom Pflegeheim" oder auch an Wochenenden das zuhause mit der Assistenz ausprobieren. Wenns dann klappen sollte, kann er zuhuae bleiben, wenn nicht, sicher wieder ins Heim. Ist er von der Reha / Klinik aber erstmal zuhause ist, und das klappt nicht.... kann es mit dem Wechsel in ein Pflegeheim schwerer werden. Daher meine Empfehlung... zuerst einern Platz in einem Pflegeheim sichern, dann testen ob das zuhause klappt.

    😀 Helmut
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