Vor- und Nachteile unterschiedlicher E-Antriebe für Adaptivrollstühle

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Da ich bei meiner ersten Frage so hilfreiche Antworten und Tipps bekommen habe, stelle ich hier gleich die nächste Frage, die mich aus gegebenem Anlass sehr beschäftigt.

Bei mir wird in den nächsten Monaten die Verordnung und Beantragung eines Adaptivrollstuhls anstehen. Zu dem entsprechenden Prozedere habe ich hier schon viel Nützliches erfahren.
Da ich MS habe und die Kraft und Beweglichkeit in den Armen und Händen irgendwann den Bach runtergehen wird, brauche ich einen Rollstuhl, den man mit einem elektronischen Antrieb oder einem Restkraftverstärker nachrüsten kann.

Wenn ich es richtig sehe, gibt es grundsätzlich zwei elektrische Lösungen, einmal Verstärker wie e-Motion und Antriebe wie den Smartdrive, richtig?

Kann ich e-Motion auch über einen Joystick bedienen, wenn ich irgendwann gar nicht mehr richtig greifen kann? Worin besteht der Vorteil dieser Lösung, außer darin, dass man die Muskeln noch möglichst lange nutzt?
Der Rollstuhl wird deutlich schwerer und der Antrieb lässt sich nicht ohne Weiteres abnehmen.

Den Smartdrive könnte ich zum Laden mit ins Haus nehmen, auch wenn der Rolli draußen parkt. Richtig?
Ich könnte den relativ problemlos anhängen, wenn ich ihn brauche, und abnehmen, wenn ich ihn mal nicht brauche.
Die Bedienung erfolgt über Joystick oder ähnliches.
Aber greift der Antrieb auch auf etwas unebenem Boden oder Kopfsteinpflaster? Kann ich den Stuhl damit noch ankippen?

Sind grundsätzlich beide Modelle an sämtlichen Starrrahmenrollstühlen nachrüstbar?
Werden beide von der KK bei Vorliegen einer entsprechenden Notwendigkeit übernommen?

Wie sind da eure Erfahrungen?

Danke und viele Grüße
Annette

Antworten

  • Slowrider
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    Hallo

    Das beste ist,um deine Fragen umfänglich zu beantworten,wäre du sprichst mit deinem Sanitärhaus und lässt Dir nach Möglichkeit mal beide Antrieb/Varianten vorführen.
    Im Gespräch kann man dann alle Fragen abklären damit du einen Rollstuhl bekommst der genau auf deine,auch langfristigen,Bedürfnisse abgestimmt ist.

    Gruß
    Ralf

    (Antwort ist keine Rechts oder Medizinische Beratung.Für die Richtigkeit der Antwort wird keine Haftung übernommen.Einige Antworten werden mithilfe einer KI geschrieben.(Artikel wird gekennzeichnet)

  • MyHandicap User
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    Hallo Ralf,
    das werde ich natürlich tun und im Hinblick auf die Kompabilität der verschiedenen Antriebe und Rollis werden die mich auch beraten können.
    Aber welche Vorteile und Nachteile sich möglicherweise im Alltag ergeben, können die Nutzer der verschiedenen Lösungen wahrscheinlich am besten beurteilen.
    Deshalb meine Frage hier.

    Viele Grüße
    Annette

  • Slowrider
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    Hallo

    Schau dir mal den Wheeldrive an.Den hab ich.Ist eine Kombi aus Restkraft und "Stick"Steuerung.Wobei der "Stick" ein kleiner Greifreifen auf beiden Seiten ist.Hiermit kann ich automatisch,ohne eigene Kraft,den Rollstuhl bewegen.Steuern kann man den Stuhl auch damit.Je nachdem wie man die den Antrieb verteilt.Die Batterien kann man abnehmen und problemlos in einem Rucksack transportieren.Reichweite ca.20Km bei 6KM/H durch Batterieantrieb.Max.Geschwindigkeit durch Restkraft 15 Km/h.
    Die Räder werden einfach aufgesteckt.Die Bereifung ist Standart und Outdoor.
    Wäre zu überlegen.

    Gruß
    Ralf

    (Antwort ist keine Rechts oder Medizinische Beratung.Für die Richtigkeit der Antwort wird keine Haftung übernommen.Einige Antworten werden mithilfe einer KI geschrieben.(Artikel wird gekennzeichnet)

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