Wie kann man Verhaltenstherapeuten zw. Termin überzeugen?

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Hi Leute,

hab mir heute die Zähne wundgebissen bei einer Verhaltenstherapeutin. Ich habe ein bestimmtes Thema, über das ich sprechen möchte. Und sie will mich erst wieder zum Psychologen schicken etc. da will ich nicht mehr hin, weil auch nach 5 Jahren wirklich keine Besserung eingetreten ist.

Welches Argument schlägt denn ein bei Verhaltenstherapeuten, dass die einen nehmen? Bin nicht privat versichert.

LG Keana

Antworten

  • MyHandicap User
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    Hallo Keana,

    ich kann die Situation aufgrund Deiner bisherigen Schilderungen nicht wirklich einschätzen. Spontan würde ich daher vorschlagen: Anderer Therapeut, sachlich die Situation erklären und vielleicht sagen, dass man erst mal nur ein Gespräch haben möchte, um die Sache einzuschätzen.
  • Hallo,
    ein Verhaltenstherapeut ist entweder Arzt mit psychotherapeutischer Weiterbildung oder Psychologe mit einer solchen, von Krankenkassen anerkannten Ausbildung. Darum klingt deine Frage für mich etwas komisch. Lies mal, was ich unten antworte und denke dabei daran, dass ich dich vielleicht noch nicht ganz verstehen konnte.

    Wenn du bei einem Psychotherapeuten keinen Termin bekommst, dann bekommst du keinen.
    Der Terminkalender bleibt voll, auch wenn du dich auf den Kopf stellst. Die meisten psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten haben eine Warteliste von gut 2 Jahren.

    Anscheinend hast du ja einen Therapieplatz. Der Platz gefällt dir nicht. Kein Erfolg. Aber es ist natürlich die Frage, ob es dort so unbefriedigend bleiben muss. Und ich vermute, dass die Verhaltenstherapeutin dich auch (nicht nur, aber auch) deshalb zurück schickt.

    Was hat der bisherige Psychologe gesagt, als du ihm gesagt hast, dass du enttäuscht bist? Sieht er es auch so, dass seit 5 Jahren keine Besserung eingetreten ist?
    (Geduldiger Therapeut übrigens. 5 Jahre Arbeit und er glaubt immer noch an dich, deine Mitarbeit).

    Wenn es beim bisherigen Therapeuten keine Besserung gegeben hat, dann muss man gucken, warum. Und das macht man immer erst mal dort. Gemeinsam.
    Schon versucht? Und was hat er/sie gesagt?
    (Man kann es auch aufschreiben und zum Termin mitnehmen, wenn man sonst kein Wort raus bekommt).

    Wenn du das gemacht hast, dann brauchst du vielleicht gar keinen anderen Therapeuten mehr. Du darfst in der Therapie auch am Therapeuten rum nörgeln, auch heftig.
    Manchmal ist es ja sogar das, was man auch noch dort lernen soll. (Meckern wäre dann sogar ein Therapieerfolg).

  • Hallo Zusammen,

    vielen dank für Eure Antworten.

    Ich habe momentan keinen Therapieplatz, ich war vor kurzem in einer Reha und da wurde mir empfohlen, dass ich zu einem bestimmten Thema eine Verhaltenstherapie machen soll.
    Diesen Ratschlag möchte ich natürlich befolgen.

    Ich hatte vor 2 Jahren mal einen Psychologen, wir hatten indirekt vermutlich über dasselbe Thema gesprochen aber es war für mich zu chaotisch weil ich doch selber immer wieder von 1 Thema zum nächsten übergehe etc... also einen Ansatz wo man mir helfen konnte, gab es bei diesem Psychologen nicht.

    Jetzt habe ich aber ein Thema und es geht nur darum und nichts anderes...

    LG Keana
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