Hilfe !!! KFZ HV nur unter Voraussetzungen !!! ist das Rechtens ?!?!?!

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Hallo
habe bei der Rentenversicherung auf KFZ Hilfe gestellt.
Der Antrag wurde an die Arge weitergeleitet.
Wurde zum ärztlichen Dienst geschickt und untersucht.
Die Ärztin hat "EMPFOHLEN" das ich ein Automatik Auto fahre.

Zu meiner Erkrankung :

Ich habe als Kleinkind Polio gehabt.
Mein rechtes Bein ist dadurch geschmälert und kann es nicht im Sitzen heben.
Beim liegen beispielsweise kann ich es aus der Hüfte heraus heben was bei meinem Problem hier eigentlich nicht relevant ist.
Ich kann das rechte Bein nicht ganz durchstrecken sodas es aussieht als sei das rechte bein länger als das linke.
Das hat auch zufolge das ich die letzten 25 Jahre immer mit dem gesamten Gewicht auf dem linken Bein stehe.
Durch die ungerade Haltung hab ich eine verenngung der Nervenbahnen an der LWS und an der HWS was wiederum zufolge hat das mir der rechte Arm auch manchmal einschläft.
Das ist der Grund der Empfehlung Ärztin wieso ich ein Automatik fahren soll

Ich habe 2006 meinen Führerschein gemacht und bin immer "normale Autos" gefahren.
Hatte in der Fahrschule meine Behinderung angesprochen.
Nach einer Testfahrt hab ich mich mit dem Fahrlehrer geeinigt das ich den Führerschein "normal" mache.

Gesagt, getan.
Habe keine Probleme beim fahren.

Nun ist mein Auto kaputt und wollte mir ein neues kaufen.

Habe nun von der Arge gesagt bekommen das ich den Zuschuss NUR dann bekomme wenn ich ein Automatik kaufe, die Pedalen nach links versetzen lasse und meine Behinderung in den Führerschein eintragen lasse.
Das möchte ich aber nicht.
Ich bin berufstätig und bin auf das Auto angewiesen.
Wenn es mal kaputt sein sollte habe ich nicht die alternative beispielsweise das Auto meiner Frau zu nehmen.
Oder wenn ich mal eine Panne habe kann ich auch nicht ein Leihwagen bekommen weil ich die Eintagung im Führerschein stehen habe.

Im Gutachten der ärtzin steht auch drin das ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nehmen kann da ich nicht bis zur Haltestelle laufen kann.
Zudem kommt das ich nur Spätschichten habe sodass auch dann keine Busse mehr fahren würden.

Ich möchte den Eintrag der Behinderung in den Führerschein nicht und auch nicht die Vorgaben ein bestimmtes umgebautes Auto zu fahren.

Was kann ich jetzt tun?

Hat jemand sowas schonmal gehabt oder Erfahrung damit ?

Bin über jeden Rat sehr dankbar
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Antworten

  • Hi Cicek

    Vorraussetzug dass dein Antrag auf Kfz Beihilfe erfolgreich ist,ist u.a. dass du behinderungsbedingt keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kannst.

    In der FeV (Fahrerlaubnisverordnung) ich glaube §11 heißt es, wenn die Zulassungsstelle Hinweise hat, dass du naja körperlich eingeschränkt bist, kann sie dich zur Einholung eines Gutachten auffordern. Öffentliche Verkehrsmittel nicht benutzen zu können ist sicherlich so ein Hinweis.
    Also Beihilfe ohne Gutachten wird kaum gehen - entweder oder.
    Die Ärztin darf allerdings der Zulassungsstelle keine Informationen weitergeben. Sobald du aber einen Unfall baust (auch unverwchuldet) oder ein Polizist dich leicht humpelnd zum Auto laufen sieht bist du in der Beweispflicht, dass du autofahren kannst. Das ok vom Fahrlehrer reicht genaugenommen nicht - es muss ein Verkehrsmediziner feststellen.
    Im gegensatz zu früher ist es inzwischen Vorschrift, dass die Umbauten nicht nur im Führerschein sondern auch im Fahrzeugschein eingetragen werden.

    Ich fahre seit 33 Jahren Automatik mit dem linken Bein. Seit April fahre ich ein neues Auto und erstmals stehen die Umbauten auch im Kfz Schein.


    Klaus
  • Hallo Klaus

    vielen Dank für deine Antwort.

    Im grunde genommen sehe ich es auch so aber :

    ich war lediglich bei einer Untersuchung beim ärztlichen Dienst der ARGE.
    Hatte zuvor Befunde meiner Ärzte bei denen ich in Behandlung war mit dem Antrag eingereicht.
    Von der Amtsärztin wurde ich nicht einmal 5 Minuten lang untersucht.
    Die Ärztin hat 10 cm oberhalb meiner Knie die Oberschenkel gemessen.
    Das war alles.
    Aufgrund dieser "mageren" Untersuchung und dem Bericht den die Ärztin geschrieben hat soll ich nun ein Auto, Automatik, mit umgebauten (nach links versetzten) Pedalen lediglich fahren.


    Hier mal ein Auszug des Berichtes :

    Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln halte ich nicht für leidensgerecht, da der o.G z.B. im Bus, wenn er keinen Sitzplatz bekommt, nicht ausreichend sicher stehen kann.
    Weiterhin ist aufgrund von erheblichen Gangstörungen die erreichbarkeit von Haltestellen deutlich eingeschränkt.
    Ich halte den o.G durchaus in der Lage, ein eigenes Fahrzeug zu führen.
    Aufgrund der Einschränkungen im Bereich des rechten Beines und der wiederkehrenden Gefühlsstörungen im Bereich der rechten Hand halte ich ein Automatikgetriebe für sinnvoll, da ein sicheres Schalten aufgrund der wiederkehrenden Gefühlsstörungen in der rechten Hand nicht kontinuierlich gewährleistet ist.
    Weiterhin ist zu klären, ob aufgrund der Minderbelastbarkeit des rechten Beines ein Ümlegen der Pedale erforderlich ist.
    Der technische Berater sollte eingeschaltet werden.

    ---------------------------------------------------------------------------------

    Das ist der originale Text des Befundes.

    Der technische Berater hat nicht mit mir gesprochen.
    Es ist KEIN Gutachten gefordert worden und es kam auch keine Aufforderung ein solches erbringen zu müssen.

    Hab mich mal schlau gemacht gestern und hab nun herausgefunden das man bei dem TÜV ein gutachten bezüglich der Fahrtauglichkeit durchführen lassen kann.

    Werde mal am Dienstag dort anrufen und nachhaken.

    Mich kotzt es echt an das die ARGE einen so versucht unter zu buttern.
    Es werden keine genauen Untersuchungen und Gutachten erstellt und man soll sich noch weiter einschränken.
    Ich möchte die eintragung in den Führerschein nicht und auch kein Umbau der Pedalen.
    Dann wäre ich immer an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden.
    Wenn es mal kaputt ist kann ich nicht bei der Arbeit nicht anrufen und sagen :
    Sorry liebe Telekom aber mein Auto ist kaputt, ich kann nicht zur Arbeit kommen.

    Das würden die auch nicht lange mitmachen dann würden die bei der Arge mich öfters sehen dort.
  • Hallo Cicek,
    habe diesen Stress mit Begutachtng letztes Jahr über mich ergehen lassen müssen.

    Ist die Ärztin, die dich untersuchte:
    Fachärztin für Neurologie
    Rehabilitation ; Sozialmedizin
    Verkehrsmedizinische Begutachtung
    ???
    Ein Gutachten bezüglich deiner Fahrtauglichkeit kann nicht jeder "Gott/Göttin" in Weiß erstellen. ALso brauchst du dann auch nicht das Ergebnis akzeptieren.
    Bei mir ist die Ärztin auf das selbe Ergebnis gekommen wie der Tüv-Prüfer. Denn das gehörte auch dazu, dass ich mit einem Fahrlehrer und jemandem vom Tüv eine Probefahrt machen musste.

    Ich verstehe dich, man kann dann noch froh sein, wenn die Kosten getragen werden, denn es waren bei mir rund 700 €...
    LG
    Mona
  • Hallo Cicek,
    wie du schon gehört hast, kommst du um ein technisches Gutachten nach § 11 Fahrerlaubnisverordnung nicht herum. Da wird geklärt, mit welcher Ausstattung du Auto fahren darfst. Vielleicht brauchst du gar keine Verlegung des Gaspedals auf die linke Seite. Es gibt auch Pedalerhöhungen bzw. Pedalverlängerungen. Schau mal bei www.paravan.de und www.mobilcenter.de . Möglicherweise würde dir schon eine Erhöhung auf dem Boden, eine Art Podest reichen.
    Was die Einschränkungen mit dem Arm angeht, da gibt es auch Möglichkeiten. Z.B. einen Drehknopf am Lenkrad oder andere Lenkhilfen, sowie eine besonders leichtgängige Servolenkung.

    Wo wohnst du denn ? Es gibt in ganz Deutschland spezialisierte Firmen für behinderungsbedingte Umbauten. Dort bekommst du Beratung und kannst ausprobieren, was für dich in Frage kommt. Auch wird dann gleich der TÜV mit dazugenommen, damit du schnell dein Attest zur Fahreignungsprüfung bekommst.

    Für dein neues Auto kannst du bei deinem Leistungsträger einen Zuschuß beantragen. Der ist einkommensabhängig.
    Die behinderungsbedingten Umbauten bekommst du in voller Höhe bezahlt. Ebenso werden die Kosten für das TÜV-Gutachten übernommen.

    Bedenke, im Fall eines Unfalls, egal ob du schuld bist oder nicht, wird geprüft, ob du in der Lage warst, dein Fahrzeug sicher zu führen. Wenn ein Gutachter dann feststellt, dass du nur mit einem Umbau hättest fahren dürfen, hast du schlechte Karten bei der Versicherung, riskierst also den Versicherungsschutz und deinen Führerschein !

    Ich fahre seit 33 Jahren Fahrzeuge mit Automatik und linksseitigem Gaspedal. Das wird jetzt anders. Seit einiger Zeit habe ich einen Elektrollstuhl. Den kann ich nur in einem geeigneten Fahrzeug transportieren. Ich war einen ganzen Tag lang bei PARAVAN in Heidelberg und habe alles ausprobiert. Das Ergebnis ist ein VW Caddy Maxi mit Heckeinstieg, mit dem Rollstuhl kann ich bis vor das Lenkrad fahren. Da ich aus dieser Position die Pedale mit den Füßen nicht mehr bedienen kann, gibt es jetzt Joystick-Lenkung. Es war für mich absolut wichtig, dass ich unter Aufsicht des Fahrlehrers alle möglichen Lenkungs-Elemente ausprobieren konnte. Da geht es nicht mehr drum, was ich will oder nicht will, sondern was ich brauche. Vom TÜV Süd bekam ich dann mein Gutachten über die Fahreignungsprüfung mit den entsprechenden Auflage. In zwei Wochen hole ich mein neues Fahrzeug im Werk in Aichelau ab. Juhu !

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden.

    Viele Grüße
    Moni


  • Hallo Moni
    Danke für deine Antwort
    Klar geht es darum was ich beim fahren brauche.
    Ich fahre seit Jahren ohne baulichen Veränderungen
    Jetzt soll ich ohne das ein Tüv Gutachten erstellt worden ist die auflagen der arge annehmen???
    Die sind doch nicht Gott!
    Wert mich mal mit dem Tüv in Verbindung setzen
    Mal sehen wie die die Sache sehen werden

  • Hallo Cicek,
    ich weiss gar nicht warum du dich so gegen einen Eintrag im Führerschein wehrst,
    gehst du bei deinen Nachbarn rum und zeigst das denen "seht mal her, was ich hier
    Schlimmes drinstehen habe!" ?
    Wenn man bestimmte Fahrzeugführungs-Auflagen bekommt, könnte man doch froh sein,
    das dann zu wissen und einen entsprechenden PKW kaufen zu können.
    Was das "nicht mehr ein anderes Fahrzeug fahren" angeht: Das ist nicht Sache des Gutachtenerstellers.
    Ich habe seit Anfang an Automatikautos und ist sehr schön zu fahren,
    kein Abwürgen oder Pedale verwechseln wie mans von anderen Leuten hört 🥺
    Dass ich meinen Arbeitgeber einmal anrufen musste, weil "das Auto nicht geht" kam vielleicht 1mal jährlich vor,
    das ist doch kein Problem.
    Ich habe Handgas, kann also auch kein anderes Auto selber fahren- na und.
    Sieh das Ganze mal etwas gelassener und erfüll die Auflagen, es kommt ja dir zugute.
    Der Gutachter hat nichts davon- also mach es oder lass es.
    Gruss zum Sonntag.
  • aber mir geht es hierbei ums Prinzip.
    Wenn ich doch OHNE Probleme ein "normales" Auto fahren kann und das seit Jahren warum soll ich mich mit einem Umbau der Pedalen selber benachteiligen ?

    Zwar werden die Kosten für den Umbau in voller Höhe übernommen was ja auch ok ist.
    Ich weiss nicht ob ich zu weit in die Zukunft blicke aber was ist wenn ich unterwegs mal eine Panne habe und der Wagen nicht mehr fahrtüchtig ist ???

    Wieder die Anträge stellen ( es ist mein erster Antrag den ich gestellt habe ) ein AUto finden und dann wieder den Umbau vornehmen lassen ?

    Der Umbau wird glaub ich nur in Fahrzeugen vorgenommen die mindestens 50% des Neupreises noch Wert sind.

    Ich bin zwar berusftätig und verdiene zwischen 1000 - 1200 EUro netto.

    Es geht auch nicht darum was andere über den Eintrag in meinem Führerschein denken.

    Ich wusste bis vor 3 Monaten nicht das es diese Förderung gibt.
    Nun hab ich mal den Antrag gestellt und es wird ohne das ein TÜV-Gutachten entschieden das die Förderung NUR unter den Voraussetzungen bewilligt wird.

    Ich möchte doch nur das ich im Fall des Falles auf andere Fahrzeuge zurückgreifen kann wenn z.B ich auch der Autobahn unterwegs bin und liegen bleibe ich die möglichkeit auf einen Leihwagen des ADAC beispielsweise oder wenn mein Auto in der Werkstatt ist ich das meiner Frau fahren darf.



  • Hallo Cicek,
    willst du Prinzipien reiten oder Auto fahren ? Wir haben alle unser handicap und fahren Auto, mit mehr oder weniger umfangreichen Umbauten. Und auch wir müssen uns überlegen, was im Fall eines Unfalls ist, wie wir zur Arbeit oder sonstwo hin kommen. Aber, wir sind uns auch bewußt, was es heißt, sicher ein Fahrzeug führen zu können und das geht bei manchen nur mit den Umbauten. Ich hab dir ja schon geschrieben, möglicherweise brauchtst du gar keinen größeren Umbau bzw. nur eine Kleinigkeit. Ich weiß es jetzt auch nicht, ob die Pedalerhöhungen einfach abgeschraubt und in andere Fahrzeuge eingebaut werden können. Ruf doch bei einem Umbauer an und laß es dir erklären. Keiner will dir die Freiheit beim Autofahren nehmen.
    Nochmal: Bei einem Unfall wirst du massive Probleme mit deiner Versicherung bekommen. Wenn der Führerschein dann weg ist, hast du das allein deiner Sturheit zu verdanken. Deine Entscheidung, was dir mehr wert ist.
    Sei doch froh, dass dir die Arge überhaupt so ein Angebot macht ! Weißt du, wieviele kämpfen müssen, damit sie einen Zuschuß für ein Auto bekommen können ? Und dass sie dir das nur in Verbindung mit einem technischen Sachverständigengutachten ermöglichen ist keine Willkür sondern ein ganz normaler Vorgang, der ausschließlich deiner Sicherheit dient.

    Gruß
    Moni

  • Also ich stimme euch zu aber ich war überhaupt noch garnicht bei einem Gutachter
    Das hat alles der Bearbeiter entschieden !
    Wenn jemand mich mal mit dem Auto fahren sehen würde und dann diese Auflage vorgeben würde könnte ich das alles verstehen.

  • Dann geh zum TÜV und danach weißt du Bescheid.

    In deiner Anfrage schreibst du: Was kann ich jetzt tun? Hat jemand sowas schonmal gehabt oder Erfahrung damit ? Bin über jeden Rat sehr dankbar.

    Du hast jetzt jede Menge Informationen und Ratschläge bekommen, weißt aber trotzdem alles besser bzw. lehnst alles ab. Mehr können wir nicht für dich tun.
    Du kannst ja wieder schreiben, wie es für dich mit dem Thema Auto weitergeht.

    Gruß
    Moni
  • Hallo Cicek,
    hier noch eine interessante Internetseite. www.mobil-sein.eu
    Da gibt es jede Menge Informationen zum Thema Auto fahren mit handicap. Auf der rechten Seite ist ein Menue, u.a. das Verzeichnis der Umrüster in Deutschland.
    Grüße
    Moni

  • Hier geht es nicht um Verschweigen der Behinderung... wenn es notwendig wäre, würde cicek bestimmt dem Umbau zustimmen.

    Worum es Cicek geht ist: Erst dann das Auto umbauen lassen, wenn es NOTWENDIG ist.

    Es zieht doch auch keiner jetzt schon ins Pflege- oder Altersheim, nur weil er da irgendwann sowieso landet / landen könnte, oder??

    Warum soll hier Geld vom Staat ausgegeben werden, wenn es nicht notwendig ist?? Gibt es nicht genügend andere Projekte, die bezaalt werden könnten??

    Ich kann Cicek verstehen, denn wenn man die Umbauten nicht braucht und im Notfall auch das Auto der Frau benutzen kann... das ist MOBILITÄT und FREIHEIT, die er gerne behalten möchte.

    Tipps, die auf Cicek´s Anfrage /Problem konkret eingehen nimmt er auch an... Tipps, die nichts mit seiner Anfrage zu tun haben... versucht er argumentativ drauf einzugehen...

    ALles gut Cicek 😆 so ist das hier manchmal

    LG
    Monalisa

    PS: Achtung, jetzt wird bestimmt heftig "geschossen"
  • Hallo Cicek,

    ich begrüße dich hier im Forum, und einen guten Austausch mit uns.

    Das Thema: KFZ Hilfe ist leider ein zu großes Umfeld.

    Wie ich schon öfters geschrieben habe in anderen Forums.

    Bei mir war es ein wenig komplizierte gewesen.

    Weil ich das auch gemacht habe mit der ( Teilhabe am Arbeitsleben: KFZ Hilfe )
    hat es insgesamt circa 3 1/2 Jahren gedauert bis die Teile bei mir komplett eingebaut wurden, mit 4 Widersprüchen und 2 Klagen, habe ich es geschafft.

    Ich kann sagen, das war ein Kampf von vielen Kämpfe wo ich leider noch durch machen muß!!.

    Cicek hat geschrieben:habe bei der Rentenversicherung auf KFZ Hilfe gestellt.


    Da habe ich gleich eine Frage.

    Wie lange Arbeitest du schon???.

    Wenn du über die 15 Jahre kommst, hat die leider einen Fehler gemacht!!.

    Cicek hat geschrieben:Der Antrag wurde an die Arge weitergeleitet.


    Wenn du unter die 15 Jahre Arbeitest??.

    Dann hat die Rentenversicherung, "Richtig" gemacht!.

    Cicek hat geschrieben:Ich habe 2006 meinen Führerschein gemacht und bin immer "normale Autos" gefahren.
    Hatte in der Fahrschule meine Behinderung angesprochen.
    Nach einer Testfahrt hab ich mich mit dem Fahrlehrer geeinigt das ich den Führerschein "normal" mache.


    Super gemacht.

    Cicek hat geschrieben:Nun ist mein Auto kaputt und wollte mir ein neues kaufen.


    Ist doch kein Problem!!.

    Wenn du einige Dinge machen und beachtest, wäre es kein Problem.

    Cicek hat geschrieben:Habe nun von der Arge gesagt bekommen das ich den Zuschuss NUR dann bekomme wenn ich ein Automatik kaufe, die Pedalen nach links versetzen lasse und meine Behinderung in den Führerschein eintragen lasse.
    Das möchte ich aber nicht.


    In meinen Augen ist das Erpressungen, das können die gar nicht.

    Die sagen auch sehr viel wenn der Tag lang ist!!!. ( Blaa, Blaa, Blaa ).

    Cicek hat geschrieben:Ich bin berufstätig und bin auf das Auto angewiesen.


    Und genau das ist das!!!.

    Ich sage nur das eine ( Teilhabe am Arbeitsleben )

    Du könntest denn Spieß umdrehen, so wie ich es getan habe😃.

    Cicek hat geschrieben:Oder wenn ich mal eine Panne habe kann ich auch nicht ein Leihwagen bekommen weil ich die Eintagung im Führerschein stehen habe.


    Die Alternative wäre, deine Frau holt dich ab, oder ein bekannter, oder ein Arbeitskollege!!.

    Cicek hat geschrieben:Im Gutachten der ärtzin steht auch drin das ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nehmen kann da ich nicht bis zur Haltestelle laufen kann.


    Das ist gut so.

    Cicek hat geschrieben:Zudem kommt das ich nur Spätschichten habe sodass auch dann keine Busse mehr fahren würden.


    Bei mir war es die Dauer Nachtschicht!.

    Cicek hat geschrieben:Ich möchte den Eintrag der Behinderung in den Führerschein nicht...


    Da kommst du wahrscheinlich nicht herum??.

    Wahrscheinlich aber auch nicht im Fahrzeugschein??.

    Cicek hat geschrieben:und auch nicht die Vorgaben ein bestimmtes umgebautes Auto zu fahren


    Und da brauchst du noch nicht mal daran denken!!.

    So noch was ganz wichtiges, was mir auch eingefallen ist.

    Wenn du zustimmen solltest mit dem ganzen???.

    Was glaub die Arge denn überhaupt wieviel 00.000,00€ es sein sollen???.

    Die Brauchen erst einmal den Kostenvorschlag von dir!!.

    Frage, Hast du einen GdB mit MZ????.

    Wenn du noch fragen hättest immer gerne.

    Auch Per PN.

    MfG wessi







  • Hallo Rollicopter,

    sorry.

    Rollicopter hat geschrieben:
    Dann geh zum TÜV und danach weißt du Bescheid.

    In deiner Anfrage schreibst du: Was kann ich jetzt tun? Hat jemand sowas schonmal gehabt oder Erfahrung damit ? Bin über jeden Rat sehr dankbar.

    Du hast jetzt jede Menge Informationen und Ratschläge bekommen, weißt aber trotzdem alles besser bzw. lehnst alles ab. Mehr können wir nicht für dich tun.
    Du kannst ja wieder schreiben, wie es für dich mit dem Thema Auto weitergeht.

    Gruß
    Moni


    Aber wie bist du den drauf, sachemall!!!.

    Es geht um das Thema:

    Teilhabe am Arbeitsleben oder aber auch

    Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.

    Um die KFZ Hilfe.

    Es geht hier auch um die Frage.

    Was darf er machen??.

    Was muß er Machen??.

    Er muß alles Bedenken!!.

    Was muß beachtet ( im Allgemein, und auch Rechtliche Dinge ) werden??.

    Was währen die Folgen??.

    Und so weiter und so weiter und so .....

    MLG wessi


  • Nicht streiten liebe Leute.
    Also habe nun am 08.06. einen Termin zur Begutachtung.
    Habe vorerst bei einem Fahrzeugumbauer der mit der Firma Paravan zusammen arbeitet, der auch Gutachten zusammen mit dem Tüv dürchführt.
    Es wird vorerst eine Bedarfsanalyse gemacht also was brauch ich und was nicht.
    Habe ein langes Gespräch mit dem guten Herrn geführt.
    Im Gespräch habe ich Ihm erklärt welche Art von Behinderung ich habe und das Krankheitsbild geschildert.
    Automatik fahren wäre wirklich sinnvoll.
    Hätte ich auch kein Problem mit denn ich könnt ein anderes Automatikfahrzeug im Falle eines Schadens fahren.
    So bin ich nicht auf ein spezielles Fahrzeug angewiesen und habe alternativen weiterhin mobil zu bleiben.
    Ein Umbau der Pedalen sei seiner Sicht nicht notwendig den ich kann mit rechts Gas geben und mit links bremsen.
    Ich mache zurzeit beides mit dem rechten Fuß

    Habe ihm auch über das Gutachten der Arge berichtet.
    Das soll ich in die Tonne kloppen als ich gelesen habe das es von einer Fachärztin für Allgemeinmedizin erstellt wurde !!!
    👿 👿 👿 👿
    Das ist nicht rechtskräftig weil die keine Zulassung bzw Fachwissen über Verkehrsmedizin besitzt bzw nicht praktiziert.
    Also ist das Gutachten der reinste Mist und der Bearbeiter kann sich nicht darauf berufen !
    Mal schauen was am 08.06 bei dem termin rauskommt.
    Werd dort auch einige Tests machen und auch mal eine Runde fahren.
    Zum Termin fahre ich natürlich selber mit dem Auto meiner Frau.

    Werd euch berichten was dabei rausgekommen ist
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