Rollstuhl aus Spaß!?

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Hallo zusammen,
in unserer Straße hat sich ein ungefähr 18-jähriger mit einem Freund anscheinend einen Rollstuhl gekauft. Die beiden fahren damit auch immer durch unsere Straße... Wie viel Geld sie dafür bezahlt haben weiß ich nicht, aber es wird kein Discounterpreis gewesen sein, ist ja schon teuer. Jetzt kamen schon mehrere Leute auf mich zu (Mein Sohn ist gelähmt und im Rollstuhl) und sprachen mich darauf an "wie respektlos sie dieses Verhalten fänden". Ich aber habe ehrlich gesagt gar kein Problem damit und kann mir auch vorstellen, dass es den Jungs Spaß macht, also wieso nicht? Wie seht ihr das, ist sowas schlimm? Sollte man, nur weil man keinen Krankheitsgrund hat, keinen Rollstuhl kaufen dürfen?
Gruß lobado
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  • MyHandicap User
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    Hi

    Respektlos ist genau das richtige Wort. Wenn sich wer für ca. 2000 € einen Rolli kauft steckt sicherlich mehr dahinter als "ich will Spaß". Der gehört wohl eher in die Abteilung Wannabee, also jemand der in der Öffentlichkeit z. Bsp. eine Querschnittlähmung spielt/simuliert. Und da fängt bei mir das Kopfschütteln an, ein Querschnitt ist weitaus mehr als "nur" im Rolli sitzen. Daher wirkt es auf mich als QS dumm und im höchsten Maße lächerlich. Ungefähr so wie wenn sich jemand eine Pilotenjacke mit vier Streifen kauft und damit im Frankfurter Flughafen spazieren geht. Wobei den Typen ja nicht klar ist, dass jeder erfahrenen echte QS sofort erkennt, dass die nicht echt sind. Frage sie doch einfach mal warum sie im Rolli rumfahren - die Antwort würde mich wirklich interessieren.
  • MyHandicap User
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    lobado hat geschrieben:Hallo zusammen,
    in unserer Straße hat sich ein ungefähr 18-jähriger mit einem Freund anscheinend einen Rollstuhl gekauft. Die beiden fahren damit auch immer durch unsere Straße... Wie viel Geld sie dafür bezahlt haben weiß ich nicht, aber es wird kein Discounterpreis gewesen sein, ist ja schon teuer. Jetzt kamen schon mehrere Leute auf mich zu (Mein Sohn ist gelähmt und im Rollstuhl) und sprachen mich darauf an "wie respektlos sie dieses Verhalten fänden". Ich aber habe ehrlich gesagt gar kein Problem damit und kann mir auch vorstellen, dass es den Jungs Spaß macht, also wieso nicht? Wie seht ihr das, ist sowas schlimm? Sollte man, nur weil man keinen Krankheitsgrund hat, keinen Rollstuhl kaufen dürfen?

    Hallo lobado,

    wie sieht es denn dein sohn? Hast du ihn gefragt, ob er es schlimm findet?

    vg

    Ilse
  • MyHandicap User
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    Hallo lobado,

    wenn Jungendliche die Selbsterfahrung suchen finde ich nichts dabei. Aber wenn Jugendliche sich einen teuren (Aktiv?)Rollstuhl kaufen, der selbst gebraucht schon mehere hundert Euro kostet, ist das schon höchst bedenklich. Doch ohne mehr über die Hintergründe zu wissen sollte man diese "Rollstuhlfahrerspiele" nicht verurteilen.

    Möglichweise spielt einer dieser Jungs Rollstuhlbasketball und hat sich einen eigenen Rollstuhl gekauft. Es ist völlig normal das bei solchen Mannschaftssportarten auch gesunde Fußgänger dazu gehören und das sie sich einen eigenen Rollstuhl anschaffen. Es könnte sein das diese Jungs ein paar Wochen mit ihrem (neuen) Rollstuhl, der eigentlich nur für den Sport gedacht ist, ein paar Wochen spielen und dann hören sie wieder damit auf.

    Aber es könnte auch ein ernster Hintergrund dahinter stecken. Es gibt ein Krankheitsbild das BIID heißt. Die Betroffenen habe eine psychische Störung, die sich in einer großen Sehnsucht nach Behinderung äußert. Vor allem Amputationen und Querschnittlähmungen sind es, die eine große Sehnsucht bei den Betroffenen auslösen. Nicht wenige sind ihr ganzes Leben lang auf der Suche nach einem Chirurgen, der ihnen die gewünschte Behinderung ermöglichst. So lange ihr Wunsch nicht befriedigt wird fühlen sie sich wie im falschen Körper. Bei den meisten BIID Betroffenen hilft eine Psychotherapie nicht viel. Nicht selten setzten sich Menschen mit diesem Krankheitsbild in einen Rollstuhl, um wenigsten ein bischen ihren Wunsch nach Behinderung zu befriedigen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Body_Integrity_Identity_Disorder

    Gruß Karin
  • MyHandicap User
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    Ich weis nicht was daran schlimm ist?
    Jeder kann sich ein Rollstuhl kaufen und damit machen was er will.
    Und es ist auch möglich so ein Teil günstig bei Ebay oder auffen Trödelmarkt zu kaufen. Es kann ja auch ein Erbstück sein oder sonnst was?

    Gut man sollte abchecken ob sie den Rollstuhl rechtmäßig erworben haben, nich das die das Ding einen abgezogen haben?
    Ich würde einfach mit den Jungs reden oder rumhorchen in der Nachbarschaft. Wenn der Verdacht auf kommt, dass es nicht mit rechten Dingen zu geht, vielleicht die Polizei um Überprüfung bitten.


    Wenn alles OK ist warum nicht?
    Früher war ich mit einem Kumpel und anderen echten Rollstuhlfahrer mit E-Rollis unterwegs und haben die Gegend unsicher gemacht. Wir fuhren durch Kaufhallen wo die Gänge zu eng waren und machten uns einen riesen Spaß draus, gestapelte Büchsentürme usw. umzufahren. Und wir haben und mit Absicht in schmalen Gängen festgefahren und uns völlig dumm angestellt. Die dortigen Mitarbeiter mussten uns regerecht befreien. Als wir durch den Kassenbereich waren, tauschten wir die Rollstühle, die Blicke von den Angestellten, waren einfach nur herrlich.

    Oder ließen uns die Stufe zu einen Laden hochtragen und im Laden stiegen wir aus. Oder ließen uns Ware rausbringen und brachten sie zu Fuß wieder rein.

    Wir haben damals erreicht, dass eine Rollstuhlfahrer reiche Gegend Barrierefreier wurde. Die haben echt Rampen usw. gebaut.

  • "...in unserer Straße hat sich ein ungefähr 18-jähriger mit einem Freund anscheinend einen Rollstuhl gekauft. Die beiden fahren damit auch immer durch unsere Straße...
    Wie viel Geld sie dafür bezahlt haben weiß ich nicht, aber es wird kein Discounterpreis gewesen sein, ist ja schon teuer. Jetzt kamen schon mehrere Leute auf mich zu (Mein Sohn ist gelähmt und im Rollstuhl) und sprachen mich darauf an "wie respektlos sie dieses Verhalten fänden". Ich aber habe ehrlich gesagt gar kein Problem damit und kann mir auch vorstellen, dass es den Jungs Spaß macht, also wieso nicht? Wie seht ihr das, ist sowas schlimm? Sollte man, nur weil man keinen Krankheitsgrund hat, keinen Rollstuhl kaufen dürfen?
    Gruß lobado"

    Hallo lobado,
    ich finde es bemerkenswert, dass du kein Wort darüber verlierst, was dein Sohn zu den neuen Rollifahrern in eurer Strasse sagt- findet er es respektlos oder gar abartig, dass die jungen Männer mit einem Rolli herumfahren, ohne darauf angewiesen
    zu sein?? Natürlich kann sich jede/r einen kaufen ohne Rechenschaft darüber abgeben zu müssen! Kam noch keiner auf die Idee, diejenigen direkt zu fragen, wenns einen schon so brennend interessiert, warum sie das tun und ob es Spass macht...?
    Legitim ists auf jeden Fall, also haltet eure Fantasie (Polizei einschalten!) im Zaum.
    Mit nachsichtigen Grüssen!
  • MyHandicap User
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    Ich sitze schon 50 Jahre im Rolli. Ich finde nix dabei, wenn Nichtbehinderte mit ne Rollstuhl rumtoben. Meine Nichte ist 5 Jahre und die findet es auch schon gool, mal mit meinen Rolli nach draußen zu fahren.
    Solche Spielchen wie derOhneA haben wir früher auch gemacht. Heute sehe ich das etwas anders. Wir habe damit die Hilfsbereitschaft der Leute missbraucht. Das ist mir einmal fast zum Verhängnis geworden. Als ich wirklich mal Hilfe brauchte, hat man das erst für ein Scherz gehalten.
    Also Leute, nicht übertreiben.
    Gruß Harry

  • MyHandicap User
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    Wahrscheinlich steckt da gar nicht mal soviel dahinter, wie wir jetzt vermuten.

    Vllt. haben sie das Teil von einem großen Online-Auktionshaus für kleines Geld ersteigert und spielen jetzt damit rum ohne darüber nachzudenken, wie es auf andere wirken kann.

    Schlimm finde ich, wenn Nichtbehinderte Behinderte nachäffen und sich lustig drüber machen. (Passiert mir manchmal). Das ist verletzend. Oder man eine Behinderung vortäuscht, um irgendeinen Nutzen daraus zu ziehen.

    Wenn Kinder und Jugendlich so unbedarft mit div. Hilfsmitteln für Menschen mit Handicap umgehen (Rollstuhl, Krücken, Protesen etc.) hat das den Vorteil, dass die ihre Scheu davor verlieren und ganz selbstverständlich damit umgehen.

    Vllt. wäre "freundlich ansprechen" gar keine schlechte Idee. Vllt. kann das sogar dein Sohn machen und verwickelt die in ein nettes Gespräch. So kann man nämlich anderen Menschen dabei helfen, ihren eigenen Horizont zu erweitern.

    Was wirklich dahinter steckt, kriegt man nur raus, wenn man sie fragt.

    *Wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt, bleibt dumm!*

    LG Xandria
  • surfer
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    Hallo Leute,

    Einerseits finde ich es gut wenn Nichtbehinderte Selbsterfahrung machen wollen, aber sich deswegen einen E-Rolli zu kaufen ist schon extrem.
    Als Gegenvorschlag wegen der Selbsterfahrung:
    Man kann sich zu Rolli Kursen auch für Nichtbehinderte entweder ans Rote Kreuz wenden und auch der VDK hat mitunter ein Projekt laufen, wo auch Nichtbehinderte Kurse machen können.

    LG

    Surfer
  • MyHandicap User
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    Also : Erstmal, es handelt sich um einen normalen Rolli und keinen E-Rolli. Das Teil ist immerhin von Meyra, hat aber keine Fußstützen. Die Jungs haben ihn für 25,50!!!! bei Ebay ersteigert!, haben sie mir erzählt.
    Dann zu meinem Sohn : Er hat damit zum Glück gar kein Problem. Er sieht das realtiv ähnlich wie ich, also, wenns Spaß macht wieso nicht. Sie machen sich ja keineswegs über irgendwen lustig. Außerdem haben sie mir erzählt, dass sie den Rolli tatsächlich nur zum Spaß haben, hat keinen tieferen Sinn... sie wollten wohl schon immer mal mit einem Rollstuhl herumfahren 😛.
    Gruß lobado
  • MyHandicap User
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    Wenn der Rollstuhl nur 25€ gekostet hat, dann ist das bestimmt nur ein "AOK-Shopper" und nichts besonderes. Laß sie ein paar Wochen damit spielen, danach ist die Rolli-Faszination wieder vorbei. Schön wäre aber, wenn sie den Rolli anschließend nicht auf den Sperrmüll werfen, sondern einem Altenheim oder einer Klinik schenken würden.

    Ich finde es auch nicht schlimm wenn junge Menschen das Rollifahren probieren. Meine Pflegekinder sitzen auch immer schneller in meinem Rolli als ich aufstehen kann und ahmen dann alles nach was sie bei mir sehen. Je weniger Angst sie später vor einer Behinderung haben, desto besser arangieren sie sich damit, sollte es sie einmal treffen. 😉

    Gruß Karin
  • MyHandicap User
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    😆 Muss jetzt gerade richtig grinsen.

    Nur ne Mutmaßung aber vllt. haben sie das bei deinem Sohn gesehen und sich gefragt, wie das wohl so ist, das Leben als Rolli und statt nachzufragen probieren sie es einfach selbst.

    Irgendwie isset ja richtig drollig.

    Hoffe nur das andere, die das sehen auch so eine Einstellung wie ihr an den Tag legen und den beiden einfach ihr Späßchen lassen.

    LG Xandria
  • Nun gut habe jetzt beider beiträge von Dir gelsen .
    jeder aht seine eigen Meinung

    Ich persönlich finde es " Respektlos "
    Nicht nur wegen Deinen Sohn sondern allgemein .
    Mir ist es auch wurtsch wie teuer der Rolli war , obwohl den hätten sie kaufen können und in einem Altenheim bringen können ...

    Ich bin Sehbehindert
    habe inen Blindenstock
    und würde nicht gerade erfreut sein wenn mein Sohn ( 13 ) nur zum Spass damit raus geht .

    Aber wie schon geschrieben , jeder hat seine eigen Meinug .
    Lieben Gruß Conny
  • Hallo Conny,

    willkommen bei MyHandicap. Ich finde nichts dabei wenn Kinder oder Jugendliche einmal ausprobieren wie es ist eine Behinderung zu haben. Auch dann nicht, wenn sie Alltagssituationen Behinderter durchspielen. Im Gegenteil, solche Erfahrungen können das Verständnis füeinander stärken. Aber man sollte dabei nie respektlos sein. Solche "Spielereien", bei denen die Gutmütigkeit anderer ausgenutzt wird, zeugt eher von Respektlosigkeit als davon sich ausprobieren zu wollen. Da hast Du Recht. So etwas geht gar nicht.

    Lieben Gruß
    Karin
  • Hallo Conny,

    ich kann deine Ansicht gut verstehen. 😉

    Mir steht demnächst bevor oft in einem Rolli zu sitzen (Antrag ist von KK genehmigt).

    Ich würde es auch nicht als lustig ansehen, wenn Kinder nur zum Spaß mit einem Rollstuhl durch die Straßen fahren. Richtig "Schlimm" fände ich es zwar nicht.
    Aber in gewisser Weise respektlos schon, so wie du auch.

    Teile von einigen Beiträgen (s.o.) kann ich nun gar nicht nachvollziehen (auch auf die Smilys hätte man da gut verzichten können). 🥺

    Beispiele:
    "😀 Muss jetzt gerade richtig grinsen……Irgendwie isset ja richtig drollig."

    "Je weniger Angst sie später vor einer Behinderung haben, desto besser arangieren sie sich damit, sollte es sie einmal treffen. 😉"


    Mich hat es nun wider erwarten "getroffen" und ich glaube kaum dass ich es gelassener und "angstfrei" hinnehmen würde wenn ich es als Jugendliche mal ausprobiert hätte.

    Es fällt mir absolut nicht leicht mich damit zu "arrangieren". 👿

    Wenn meine beiden Kinder so was mal täten würde ich ihnen erklären was es bedeutet (mit allen Konsequenzen) behindert und in der Lebensqualität beeinträchtigt zu sein.

    Aber das erleben sie nun bei mir ja nun schon hautnah mit, leider. Das "leider" beziehe ich nicht nur auf mich auch meine Familie hat dadurch ja große Einschränkungen.


    LG

    Rosi

  • rossily hat geschrieben:
    "Je weniger Angst sie später vor einer Behinderung haben, [b]desto besser arangieren sie LG

    Rosi



    Liebe Rosi,

    ich erkläre Dir gerne wie ich den obigen Satz gemeint habe. In der Vorstellung der meisten Menschen ist ein Rollstuhl das schlimmste was ihnen passieren kann. In ihrer Vorstellung ist der Rollstuhl ein Inbegriff für Anbhängigkeit und Hilfsbedürftigkeit. Viele quälen sich lieber auf ihren Beinen durch's Leben um ja nicht im Rollstuhl sitzen zu müssen oder würden sich lieber gedanklich das Leben nehmen, statt sich vor zu stellen ein Unfall oder eine Krankheit könnte sie in den Rollstuhl bringen. Sie befürchten, daß der Rollstuhl ihnen alle noch verbliebene Lebensqualität nimmt. Doch bei den meisten Menschen ist genau das Gegenteil der Fall.

    Ich habe seit sehr vielen Jahren mit Menschen zu tun, die schwere Gehbehinderungen haben. Viele wehrten sie sich mit Händen und Füßen gegen die Benutzung eines Rollstuhls. Doch als sie merkten das der Rollstuhl ihr Leben bereichert, statt verschlechtert, bekamen sie eine andere Einstellung dazu. Wenn man kaum noch am Leben außerhalb der eigenen vier Wände teil nehmen konnte und durch den Rollstuhl seine gewohnten Alltagsaktivitäten zurück bekommt, dann ist dieses Hilfsmittel eine Bereicherung.

    Gut, es gibt Behinderungen da ist so eine große Selbständigkeit nicht möglich und gesund zu sein und keinen Rollstuhl zu benötigen ist immer noch am schönsten. Aber wenn man einmal festgestellt hat, wieviel ein Rollifahrer noch kann, verliert man auch die Angst davor. Ich hatte in jungen Jahren das Glück, Menschen kennen zu lernen die ser fit im Umgang mit ihrem Rollstuhl waren. Als ich 25 Jahre später selber einen Rollstuhl brauchte und mein Hausarzt meinem Wunsch entsprach und mir einen Aktivrollstuhl verschrieb, freute ich mich sehr darauf. Ich übte so lange bis ich meinen Rollstuhl beherrschte und lebe seit dem ein genauso aktives Leben wie ein gesunder Fußgänger. Ich mache die gleichen Sachen wie früher. Ich gege (sorry rolle) mit meinem Hund ausgedehnte Spaziergänge, fahre zum Einkaufen mit dem Rad (Handbike) und versorge täglich, ohne fremde Hilfe, meine Pflegekinder und wenn ich Lust habe, setzte ich mich in den Zug und besuche eine Freundin. Ich brauche keine Hilfe um mich fort zu bewegen, Bordsteine zu überwinden, Rolltreppen zu fahren oder in Bus und Bahn ein zu steigen und meinen Einkaufswagen schiebe ich auch alleine.

    Man kann im Sitzen fast alles was Fußgänger auch können. Wenn Kinder lernen, daß es zwar immer noch das Beste ist gesund zu sein und jede Behinderung auch Einschränkung bedeutet, aber gleichzeitig lernen was für ein wunderbares Hilfsmittel der Rollstuhl ist und das geübte Rollifahrer ziemlich viel alleine können, gehen die später viel positiver mit dem Thema Behinderung um.

    Meine Pflegekinder dürfen sich in meinen Rollstuhl setzen und sie dürfen mich auch nachahmen. Ich bin behindert. Was solls! Das Leben ist trotzdem schön. 😀

    Lieben Gruß
    Karin
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