Blind und jetzt auch noch Diabetiker

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Moin zusammen!
Ich bin mal wieder da. Leider geht es mir Gesundheitlich nicht so gut. Außer das ich Blind bin und dauerhaft beim Schmerzspezialisten, mit starken Tabletten ohne richtigen Erfolg, habe ich jetzt auch noch Diabetes.
Womit habe das alles verdient? Ich glaube bei der Verteilung der Krankheiten, muss ich wohl
stehen geblieben sein und immer hier geschrien haben *grins*. Mein KK wird sich freuen.
Ich habe mal Internet geschaut was ein Blutzuckermessgerät für Blinde kostet . Ist mir aber egal.
Hans


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Antworten

  • Ja Oldman, ein Unglück kommt selten allein !
    Bei uns in der Schweiz bezahlt die KK das Blutmessgerät mit Zubehör.
  • Hallo Oldman,

    Du bist echt ein armer Kerl. 🙁 Da denkt man jetzt hat man schon genug Krankheiten und schon kommt die nächste. Ganz schön gemein. 🙁 Aber ich bin sicher Du schaffst auch diese Hürde und kommst damit klar. 😉

    Du must Dir das BZ-Meßgerät nicht selber kaufen! Ich habe früher nebenberuflich für die Firma Abott-Medisense gearbeitet und Schulungen bei Betroffenen und Apotheken gemacht. Dabei hatte ich immmer einen großen Karton mit Blutzuckermeßgeräten um sie den Betroffenen zu schenken. Alle Firmen verschenken ihre BZ-Meßgeräte, nicht nur Medisense. Sie finanzieren sich über die Testtreifen, die Du übrigens auch von Deiner Krankenkasse bekommen kannst. 100 Teststreifen im Quartal sind auf jeden Fall drin und wer starke Blutzuckerschwankungen und/oder Folgeschäden durch Diabetes hat oder Insulin spritzt, bekommt so viele Teststreifen wie er braucht auf Rezept.

    Von welcher Firma ist den das akustische Gerät das Du Dir wünscht?

    Lieben Gruß
    Karin

    P.S.: Danke für die Grüße von neulich! 😀


  • Hallo Oldman,

    schön mal wieder was von Dir zu lesen. Leider sind das ja nicht so gute Nachrichten. Mußt Du denn wegen dem Zucker spritzen oder reichen bei Dir noch Tabletten? Ich weiß von meinem Partner, das Du wenn Du Diabetes hast, alle 2 Jahre anrecht auf eine Diabetes-Schulung. Nimm diese wahr, wenn es Dir möglich ist. Vielleicht kannst Du ja eine Begleitperson mitnehmen, die für Dich alles notiert? Fragen kostet nix. Hast Du den mal Deinen Arzt nach einem Blutzuckermessgerät für Blinde gefragt? Ich würde das mal machen. Oder geh mal in eine Apotheke Deines Vertrauens und Frage da nach. Ich kenne jemanden, der hochgradig sehbehindert ist, und auch Diabetes hat. Durch die Diabetes ist er wohl sehbehindert geworden, leider habe ich zu diesem Mann keinen Kontakt mehr.

    Hier habe ich einen Link für Dich gefunden:

    http://www.diabeteszentrum-heidelberg.de/patienten-info/sprechendes-bz-messgeraet.htm
  • Hallo zusammen!
    Was für ein BZM-gerät ich nehme weiß ich noch nicht. Meine KK bezahlt solange ich "nur" Tabletten brauche nicht. Ich brauche ja eins für Blinde und die sind nicht gerade billig, so um die 600€.
    Ich muss mal sehen was ich bei der Diabetes Schulung so erfahre.
    Hans


  • Lieber Hans,

    es tut mir sehr leid, dass Du jetzt auch noch Diabetes hast.

    Einer unserer Fachexperten ist selbst auch Diabetiker. Wenn Du also Fragen rund um Diabetes hast, melde Dich einfach. Er wird Dir sicher sehr gerne zur Verfügung stehen.

    Dir alles Gute und lieben Gruß,

    Tom
    MyHandicap
  • Oldman hat geschrieben:
    Hallo zusammen!
    Was für ein BZM-gerät ich nehme weiß ich noch nicht. Meine KK bezahlt solange ich "nur" Tabletten brauche nicht. Ich brauche ja eins für Blinde und die sind nicht gerade billig, so um die 600€.Ich muss mal sehen was ich bei der Diabetes Schulung so erfahre.
    Hans


    Hallo Oldman,

    auch so etwas wird von den Herstellern verschenkt. Zwar nicht so häufig, aber es ist den Versuch wert. Blutzucker messen ist wichtig, sehr wichtig sogar. Auch wenn Du "nur" Tabletten nimmst, ist es wichtig das Du weißt wie Dein Stoffwechsel auf Nahrung reagiert. Wenn die Urinmessung postiv war, ist der Blutzucker schon viel zu hoch. Sinn einer solchen Therapie ist es, den Blutzucker so niedrig zu halten das er Deinem Körper keinen Schaden zu fügt. Nur wenn Du den Zuckergehalt des Blutes messen kannst, weißt Du wie das was Du ißt auf Dich wirkt. Deshalb bezahlen die Krankenkassen die Teststreifen (100/Quartal) auch bei Tablettendiabetikern. Tablettendiabetiker die schon Folgeschäden haben, z.B. hoher Blutdruck oder Nervenschäden, bekommen auch mehr als 100 Teststreifen von der Krankenkasse bezahlt. Aber 100 Teststreifen pro Quartal sind es immer. Insulindiabetiker bekommen so viel wie sie brauchen. Bei dieser Therapie können e locker 120 Teststreifen pro Monat sein. So viel verbrauchst Du mit Deinem Diabetes bestimmt nie. 😉

    Die Meßgeräte werden übrigens auch bei Insulindiabetikern nicht immer übernommen. Die Teststreifen aber immmer. Den Herstellerfirmen bleibt deshalb gar nichts anders übrig als ihre Geräte zu verschenken und sich über die Teststreifen zu finanzieren.

    Gruß Karin
  • KarinM hat geschrieben:
    Oldman hat geschrieben:
    Hallo zusammen!
    Was für ein BZM-gerät ich nehme weiß ich noch nicht. Meine KK bezahlt solange ich "nur" Tabletten brauche nicht. Ich brauche ja eins für Blinde und die sind nicht gerade billig, so um die 600€.Ich muss mal sehen was ich bei der Diabetes Schulung so erfahre.
    Hans


    Hallo Oldman,

    auch so etwas wird von den Herstellern verschenkt. Zwar nicht so häufig, aber es ist den Versuch wert. Blutzucker messen ist wichtig, sehr wichtig sogar. Auch wenn Du "nur" Tabletten nimmst, ist es wichtig das Du weißt wie Dein Stoffwechsel auf Nahrung reagiert. Wenn die Urinmessung postiv war, ist der Blutzucker schon viel zu hoch. Sinn einer solchen Therapie ist es, den Blutzucker so niedrig zu halten das er Deinem Körper keinen Schaden zu fügt. Nur wenn Du den Zuckergehalt des Blutes messen kannst, weißt Du wie das was Du ißt auf Dich wirkt. Deshalb bezahlen die Krankenkassen die Teststreifen (100/Quartal) auch bei Tablettendiabetikern. Tablettendiabetiker die schon Folgeschäden haben, z.B. hoher Blutdruck oder Nervenschäden, bekommen auch mehr als 100 Teststreifen von der Krankenkasse bezahlt. Aber 100 Teststreifen pro Quartal sind es immer. Insulindiabetiker bekommen so viel wie sie brauchen. Bei dieser Therapie können e locker 120 Teststreifen pro Monat sein. So viel verbrauchst Du mit Deinem Diabetes bestimmt nie. 😉

    Die Meßgeräte werden übrigens auch bei Insulindiabetikern nicht immer übernommen. Die Teststreifen aber immmer. Den Herstellerfirmen bleibt deshalb gar nichts anders übrig als ihre Geräte zu verschenken und sich über die Teststreifen zu finanzieren.

    Gruß Karin


    Hallo Karin,

    mein Partner hat Diabetes, und nimmt "nur" Tabletten, muß die Teststreifen aber selbst bezahlen. Nur während der Diabetesschulung bekommt man die Teststreifen umsonst. Ich hatte für Udo die Tabletten aus der Apotheke abgeholt, da wurde mir noch ein "Ersatz-Testgerät" umsonst mitgegeben. Udo hat einen Tag beide Geräte zum messen genommen, mit erheblichen unterschieden in den Werten. Er war diese Woche beim Arzt, und hatte beide Geräte mit, das erste Gerät ist kaputt gewesen, das neue zeigte viel geringere Werte an. Die Teststreifen für das neue Gerät sind auch günstiger als für das erste Gerät, aber müssen halt selbst bezahlt werden.
  • delphisanne63 hat geschrieben:
    Hallo Karin,

    mein Partner hat Diabetes, und nimmt "nur" Tabletten, muß die Teststreifen aber selbst bezahlen. Nur während der Diabetesschulung bekommt man die Teststreifen umsonst. Ich hatte für Udo die Tabletten aus der Apotheke abgeholt, da wurde mir noch ein "Ersatz-Testgerät" umsonst mitgegeben. Udo hat einen Tag beide Geräte zum messen genommen, mit erheblichen unterschieden in den Werten. Er war diese Woche beim Arzt, und hatte beide Geräte mit, das erste Gerät ist kaputt gewesen, das neue zeigte viel geringere Werte an. Die Teststreifen für das neue Gerät sind auch günstiger als für das erste Gerät, aber müssen halt selbst bezahlt werden.


    Liebe Sanne,

    Dein Udo sollte mal mit seinem Hausarzt reden, denn es ist nicht richtig das man überhaupt keine Teststreifen auf Rezept bekommt, wenn man Typ II Diabetes hat. Aber ich weiß das Ärzte nicht alles wissen oder manchmal auch bei den Verordnungen sparen wollen, damit sie ihr Budge nicht überschreiten. Der Arzt muß die verördung der Teststreifen begründen. Das ist manchen Ärzten zu viel Arbeit.

    Das zwei verschiedene BZ-Meßgeräte von zwei verschiedenen Herstellern unterschiedliche Ergebnisse liefern ist völlig normal. Aber auch bei zwei baugleichen Geräten kommt das vor. Sie dürfen vom tatsächlichen Wert +/- 5% abweichen. Je höher der Zucker desto unterschiedlicher die Ergebnisse. Sogar wenn man einen Tropfen Blut auf zwei verschiedene Geräte verteilt, dürfen diese Ergebnisse leichte Abweichungen zeigen. Deshalb wird Diabetikern auch empohlen, bei ihrer Therapie immer das ein und das selbe Meßgerät zu benutzen. Bei einem Diabetiker, der Insulin spritzen muß, könnten solche verschiedenen Meßergebnisse dazu führen, daß er seine Insulinmenge und Kohlehydrathmenge falsch berechtnet. Im Extremfall wäre eine Unterzuckerung oder Überzuckerung die Folge, vieleicht sogar ein Zuckershock oder diabetisches Koma. Ist alles schon vorgekommen. Dein Udo sollte sich für ein Meßgerät entscheiden, daß er immer bei sich trägt. Für den Notfall hält man lieber ein Meßgerät gleichen Typs parat, als eins einer fremden Firma. Dann kann man auch auf ähnliche Meßergebnisse hoffen, wenn das Erstgerät mal aus fällt.

    Ich bin sicher, Dr. Süsstrunk wird auch noch was dazu sagen. Er kennt sich beim Thema Diabetes und Meßgeräte noch besser aus als ich. 😉

    Liebe Grüße
    Karin

  • Hallo Karin, das mit dem Teststreifen wurde uns bei der Diabetesschulung erwähnt. Sind wohl neue Gesetze??? Udo nimmt Methformin, nur das Orinial, weil er sonst von den günstigeren Durchfall bekommt.

    Die Abweichungen von den 2 Meßgeräten war in einem Wert so hoch, ich sag mal als Beispiel Zucker von 120 und dann von ca. 160! Das erste Meßgerät wurde kontrolliert, bei seinem Diabetesarzt, die sagten das 1. Gerät ist defenitiv defekt. Jetzt hat er das Contour-Meßgerät von Bayer, was mir von der Apothekerin kurz vor Weihnachten kostenlos in die Hand gedrückt worden ist...

    Udo ist Typ II, kann aber keine Unterzuckerung bekommen, wurde ihm bzw. uns auch bei der Schulung gesagt. Ich durfte mit dabei sein, er hatte mich mit angemeldet, war damals die einzige Frau, der Rest alles Männer, nur die Person die die Schulung machte, war auch eine Frau... Den Männern wurde letztes Jahr gesagt, wenn die Teststreifen zu teuer sind, sollte sie sich erst mal die Urinteststreifen besorgen, allerdings gehen da die Zuckerwerte erst bei 180 los, wer darunter liegt, hat halt Pech bzw. muß die teuren Blutteststreifen kaufen.

    Mal sehn, ob wir noch mal ein gleiches Gerät in der Apotheke umsonst bekommen, als Ersatz...
  • hallo Hans,
    ja du hast echt in die grosse kiste gefasst bei der verteilung der krankheiten!
    aber eines ist nun sehr wichtig, deine ernährung. mache wenn es geht so eine schulung wie Karin geschrieben hat.
    du musst um dieses sprechende messgerät kämpfen denn jeder arzt kann dir das schriftlich bestätigen dass diese kontrolle sehr wichtig ist . die folgeschäden würden die krankenkasse viel,viel teurer kommen! aber du weisst ja wie und wo du kämpfen musst gegen die krankenkasse!!!!
    aber wie gesagt essgewohnheiten müssen umgestellt werden. süsses wie schockolade..... NEIN dann stelle auf vollkorn brot und vollkornteigwaren um.
    Kohlenhyderate müssen reduziert werden. vollkornprodukte haben länger bis sie abgebaut sind und darum kommt das hungergefühl auch später.(das ist die ganz einfache und nicht superfachliche erklärung). dazu kann es sein dass bei gewichtsabnahme auch die zuckerwerte etwas verbessert werden. du siehst, es spielt so vieles eine wichtige rolle und eine schulung wäre nicht schlecht.

    Hans ,kopf hoch und mut. du packst auch das!!!!!!

    es grüssli birba
  • delphisanne63 hat geschrieben:
    Hallo Karin, das mit dem Teststreifen wurde uns bei der Diabetesschulung erwähnt. Sind wohl neue Gesetze??? Udo nimmt Methformin, nur das Orinial, weil er sonst von den günstigeren Durchfall bekommt.

    Die Abweichungen von den 2 Meßgeräten war in einem Wert so hoch, ich sag mal als Beispiel Zucker von 120 und dann von ca. 160! Das erste Meßgerät wurde kontrolliert, bei seinem Diabetesarzt, die sagten das 1. Gerät ist defenitiv defekt. Jetzt hat er das Contour-Meßgerät von Bayer, was mir von der Apothekerin kurz vor Weihnachten kostenlos in die Hand gedrückt worden ist...

    Udo ist Typ II, kann aber keine Unterzuckerung bekommen, wurde ihm bzw. uns auch bei der Schulung gesagt. Ich durfte mit dabei sein, er hatte mich mit angemeldet, war damals die einzige Frau, der Rest alles Männer, nur die Person die die Schulung machte, war auch eine Frau... Den Männern wurde letztes Jahr gesagt, wenn die Teststreifen zu teuer sind, sollte sie sich erst mal die Urinteststreifen besorgen, allerdings gehen da die Zuckerwerte erst bei 180 los, wer darunter liegt, hat halt Pech bzw. muß die teuren Blutteststreifen kaufen.

    Mal sehn, ob wir noch mal ein gleiches Gerät in der Apotheke umsonst bekommen, als Ersatz...


    Hallo Sanne,

    nein, in der Apotheke kriegst Du so ein Gerät nicht umsonst. Nur beim Hersteller oder beim Hausarzt. Wenn Du dem Hersteller schreibst und um eine Geräte-Schulung und ein neues Gerät bittest, dann kommt jemand vorbei und bringt Dir ein Meßgerät und weist Dich ein.

    Natürlich wird in einer Schulung nicht gesagt, daß die Krankenkassen bei Typ II Diabetikern einen Teil der Teststreifen bezahlt, weil die Krankenkassen sparen wollen und das Verschreiben begründet werden muß. Aber wenn der Hausarzt sich die Mühe macht die Verscheibung der Teststreifen vor der Krankenkasse zu begründen, klappt es doch manchmal. Arzt und Patient müssen halt dafür kämpfen und das ist tatsächlich deutlich werer als früher.

    Die Meßmethode mit den Urin-Teststreifen ist nicht besonders gut, aber besser als gar nichts. Ab einem Wert von 160 erst ist Zucker im Urin. Doch so zu so hohen Werten sollte der Blutzucker nach Möglichkeit erst gar nicht kommen. Unterzuckern kann ein Tablettendiabetiker auch. Wenn man die Tablette nimmt und nicht ausreichend Kohlehydrate ißt oder die Medikation zu hoch ist, kann der Blutzucker in den Keller fallen. Aber anders als beim Insulindiabetiker ist man nicht in null komma nix in einer lebensbedrohlichen Situation. Trotzdem, Schweißausbrücke, Zittrigkeit und Unwohlsein kann auch bei Tablettendiabetikern vorkommen. Aber Gott sei dank sehr selten. 😉

    Im Prinzip liefern alle BZ-Meßgeräte die auf dem Markt sind gute Meßwerte. Ich denke für Deinen Mann mit seinen Conterganhänden ist eine leichte Bedienbarkeit viel wichtiger als technischer Schnickschnack. Die Geräte mit den teuren Meßstreifen können oft mehr als einfach nur Blutzucker messen. Wer das möchte kann sich sowas gerne kaufen. Doch das wichtigste ist neben der guten Bedienbarkeit die Zuverlässigkeit. Wenn Udo mit dem Contour von Bayer gut zurecht kommt, wünsche ich ihm gerne das er noch ein zweites bekommt.

    Liebe Grüße
    Karin
  • Moin zusammen!
    Ich sage ja immer, schön das es MyHandicap gibt. Ich habe in den zwei Tagen vieles erfahren, was ich wohl anders nicht so schnell erfahren hätte. Ich habe noch keine Verordnung vom Doc. soll wohl heute im Briefkasten sein, so das ich am Montag Termine machen kann. Werde weiter berichten. Werde auch bei verschiedene Hersteller anrufen und mall "sehen" was dabei rauskommt.
    Schönes Wochenende.
    Hans

  • Mach das Hans! 😀

    Und wenn Du fragen hast, auch zur Ernährung, dann weißt Du ja wo Du Antworten findest. Es ist natürlich eine Umstellung immer darauf zu achten was man ißt, aber es ist auch eine Chance sich sehr gesund zu ernähren. Vieleicht schaffst Du das ja so gut, daß Du im hohen Alter ein Oldman bist, der nur so vor Gesundheit strozt. 😉

    Lieben Gruß
    Karin


  • Hallo

    Mein Hausarzt sagte mir, dass BZ Messungen zu Hause wenig Sinn machen,solange man mit Medikamenten behandelt wird. Die Med.dosis wird ja nicht täglich neu angepasst, wie das beim Insulin der Fall ist.Also habe ich mein BZ Messgerät erst erhalten,als ich anfing, Insulin zu spritzen.Das war zwar ziehmlich schnell der Fall, da ich bei jedem der vier ausprobiertem Medi Nebenwirkungen hatte. Das ging von Durchfall,starken Krämpfen, schlaflosen Nächten bis Schwindel.Seit ich Insulin spritze, geht es mir einigermassen gut. War diese Woche bei der Spezialistin und die sagte, dass das BZMessgerät mindestens alle zwei Jahre ausgewechselt werden müsse.
  • Feuervogel hat geschrieben:
    Hallo

    Mein Hausarzt sagte mir, dass BZ Messungen zu Hause wenig Sinn machen,solange man mit Medikamenten behandelt wird. Die Med.dosis wird ja nicht täglich neu angepasst, wie das beim Insulin der Fall ist.Also habe ich mein BZ Messgerät erst erhalten,als ich anfing, Insulin zu spritzen.Das war zwar ziehmlich schnell der Fall, da ich bei jedem der vier ausprobiertem Medi Nebenwirkungen hatte. Das ging von Durchfall,starken Krämpfen, schlaflosen Nächten bis Schwindel.Seit ich Insulin spritze, geht es mir einigermassen gut. War diese Woche bei der Spezialistin und die sagte, dass das BZMessgerät mindestens alle zwei Jahre ausgewechselt werden müsse.


    Hallo Feuervogel,

    das was man Dir über das Blutzuckermessen bei Tablettendiabetikern erzählt hat stimmt nur zum Teil und ist veraltet. Natürlich ist es nicht so, daß ein Tablettendiabetiker vor jeder Malzeit messen muß. Er muß ja nicht seine Meidkamentendosierung und Kohlehydratmenge bei jeder Malzeit miteinander abstimmen. Aber hin und wieder und vor allem zu Beginn öfter, ein Blutzucker-Tagesprofil zu erstellen, ist gar nicht vergehrt. Wenn man nicht weiß wie das Brötchen oder Gipfeli am Morgen und die Spaghetti oder Pizza am Mittag oder Abend auf den eigenen Stoffwechsel wirken, handelt der Typ II Diabetiker wie ein Blinder oder Blindenstock, der nicht weiß welche Hindernisse ihm auf seinem Weg begegnen. Wenn ein Tablettendiabetiker sich einmal einen Überblick über seinen Stoffwechsel verschafft hat reichen Stichproben und nur ab und zu ein Tagesprofil. Aber ganz ohne Blutzuckermeßgerät sollte auch ein Tablettendiabetiker nicht sein.

    Feuervogel wie geht es Dir seit Du Insulin spritzt? Wenn ich auf Diaberiker traf die von Tabletten auf Insulin umgestellt wurden, merkten die meisten das es ihnen damit viel besser geht. Sie sagten mir vor allem die größere Flexibilität in Punkto Essen schätzen sie sehr. So manch einer der sich lange dagegen gesträubt hatte auf Insulin um zu stellen meinte, hätte ich gedacht welche Erleichterung das Insulin für meinen Alltag bedeutet, ich hätte die Umstellung viel früher angenommen.

    War das bei Dir auch so?

    Liebe Grüße
    Karin
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