Behindert und Tiere

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Bin zwar noch neu hier, doch möchte ich gerne hier mitmachen. Frage? Hat jemand von den Leuten die im Rollstuhl sitzen ein Haustier? Ich habe fast einen kleinen Zoo. Hündchen, Kater, Aquar-Terrarium, Fische, Molche. Zwerghamster, Vogelspinnen und Rotkehlanolis. Mit dem Gassigehen ist es so eine Sache, da ich den grauen Star habe, der hoffentlich bald operriert wird, kann ich Abend nicht mehr mit meinem Hündchen fahren. Sonst fahren mein Gismo und ich im Elektromobil immer in die Natur. Abenteuer pur. Er liebt es und jeder kennt uns in meiner Gegend. Denn Gismo fährt leidenschaftlich gerne Scooter.
Wie geht es Euch mit dem Gassi gehen?

Antworten

  • Hi djadja

    So einen Zoo wie du hab ich leider nicht aber dafür 4 Katzen und mein ultimativer super Kater hatte auch tierisch spass daran als ich noch im Rollstuhl saß. Den bekahm ich nicht mehr von der Backe, für ihn war das was ganz geniales, auf herrchens schoß und dann von a nach b gerollt selbst im Garten is er brav sitzen geblieben obwohl es ein reiner Hauskater ist aber die Natur reizt in trotzdem immer mal zu entflüchten, aber die Hauptstraße liegt direkt am Haus und da wäre er nicht der erste wo zu langsam über die straße geht... 😢
  • Hallo,
    hat mir gut gefallen, ja die Tiere machen einen wirklich FReude und diese Anhänglichkeit, wäre es doch auch bei uns Menschen so! Um wieviel besser könnten wir alle zusammen miteinander leben.
    Alles Gute und immer ein lächeln auf den Lippen, denn Du hast Recht, es könnte schlimmer kommen, auch wenn es schon schlimm empfunden wird. Die besten Grüße sendet Euch beiden, ups nein Euch fünf Djadja 😆
  • Hallo Djadja,

    willkommen im Forum erst einmal! 😉

    Ich beneide Dich und alle, die Tiere haben. Leider hab ich keine Katzen mehr, ich hatte drei Kater, die aber schon lange nicht mehr sind. *heul*

    Gerade jetzt, wo ich viel mehr an die Wohnung gebunden bin und oft allein zuhause, wäre es soooo schön! Auch sitze ich neuerdings viel im Rollstuhl.

    Leider möchte mein Mann kein Tier wieder haben, da er meint, er könne nicht so oft spontan verreisen. 😢
    Doch wann machen wir das schon? Ich habe seit dem Tod unseres letzten Katers vor fünfeinhalb Jahren so darum gekämpft, gebeten und bettelt, doch er will es einfach nicht (obwohl er Tiere auch über alles liebt).

    Hilft alles nicht, ich habe mich langsam damit abgfunden.

    Doch ich denke, dass gerade für Leute, die krank, behindert, einsam, alt oder auch alles zusammen sind, Tiere ein großer Trost sein und sehr viel Freude geben können.

    Hallo Cappo,
    ich habe Deinen Bericht über Deine Katzen auch gelesen (natürlich!) und mich sehr über Deinen Kater amüsiert! 😀

    Ganz (tier-)liebe Grüße

    Jenny 😉


  • surfer
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    Hallo djadja, hallo Leute,

    Wir haben ein Meerschweinchen das Poldi heißt und wir können es uns ohne ihn nicht mehr vorstellen.
    Leider hatten alle 4 Meerlis die wir bis jetzt hatten eine durch Zuchtfehler bedingte Zahnfehlstellung, die sie am fressen hindert, die regelmäßig nachkorrigiert werden muß und es auch erforderlich macht sie mit Spezialfutter und Einwegspritze zuzufüttern.
    Das drückt auch oft ziemlich.
    Wir hatten zum Thema Meerschweinchen und Tiere schon mal einen Chat und jemand hat hier im Forum eine Seite mit Infos zu Nagetieren reingestellt.

    Gruß

    Surfer
  • Hallo Leute,
    ich muss mich einfach noch einmal melden, denn das Schicksal das Jenny erzählt, kenne ich nur all zu gut.
    Es ist bereits viele Jahre her, da erging es mir ebenso und ich wollte gar kein Tier mehr. Ich mag zwar alle Tiere, doch damals waren Hunde, vor allem Große mein Favorit.
    Es war eine schlimme Zeit, mein verstorbener Mann konnte es sich nicht mehr länger ansehen, ständig sagte Er´, ich solle mir doch wieder einen Hund anschaffen, ich hingegen kam immer mit Ausreden und verneinte ständig.
    Eines Tages, Er war sehr früh aus dem Haus gegangen und ich hatte es nicht mitbekommen, stand er in der Schlafzimmer Tür und wartete, irgend wie muss ich gemerkt haben dass jemand im Zimmer ist, ich wurde wach und schaute ihn verschlafen an und sagte, „was machst Du denn jetzt schon, Du musst doch erst Mittags zur Arbeit, oder hat sich Dein Plan wieder geändert?“
    Er schüttelte nur mit den Kopf und kam näher, beugte sich zu mir herunter und öffnete seine Jacke, plötzlich schaute ein schwarz weißes kleines Köpfchen aus seiner Jacke hervor. Es war ein Kater, noch sehr jung und mauzte mich an. Ich konnte einfach nicht widerstehen und nahm den Kleinen in den Arm, da war das Eis auch schon gebrochen. Mein damaliger Mann sagte nur etwas leise, „ich weiß ja dass Du mehr auf Hunde stehst, aber der Kleine braucht Dich! Einen Hund kannst Du Dir dann immer noch anschaffen, oder?“

    So kam es dann auch, ich habe vom Tierschutzverein immer mal Hunde zur Umerziehung bekommen und da war einer dabei, der aus einer Wohnung mit samt seinen Eltern und Geschwister aus den Haus geklagt werden mussten, die Tiere wurden Misshandelt, gezüchtet, ob wohl die Leute Drogenabhängige Alkoholiker waren und sich so, eine Geldquelle aneigneten, darunter hatten die Tiere sehr zu leiden.

    Der damalige Hund war ein hübscher Schäferhund drei Monate alt und sehr verstört. Als mein Mann damals von der Arbeit kam, sprang er ihn an die Kehle und wollte zubeißen, ich habe nur ganz kurz und derb Stop gerufen, sofort drehte er noch in der Luft um.
    Er wurde ein ganz besonderes Tier, sehr alt und der beste Kumpel zu unseren Kater.
    Ich habe Dir die Geschichte erzählt, weil ich denke,m dass es vielleicht auch bei Deinem Mann helfen würde, denn Angriff ist hin und wieder die beste Verteidigung. So würdet Ihr wieder ein glückliches Heim mit viel Streicheleinheiten und Wärme haben.
    Liebe Grüße Djadja


  • Liebe Djadja,

    danke für die hübschen Geschichten. Toll, was Du für Tiere tust. 😉

    Dein Vorschlag, meinen Mann auf die Art und Weise zu überzeugen, geht aber beim bestem Willen nicht. 😺

    Seine Meinung ist dermaßen "fest gefroren", so kann man es bald sagen, dass immer wenn etwas Negatives wäre (angenommen es wäre eine Katze, die entgegen den anderen, die wir hatten, Möbel zerkratzt o.ä. macht), er sauer auf mich wäre und mir wahrscheinlich Vorhaltungen machen würde (dass ich ja das Tier ins Haus geholt habe).

    Außerdem könnte ich durch meine Behinderung nichts für Tiere selbst besorgen, zum Tierarzt fahren, Katzenklo reinigen u.a.m. Alles müsste mein Mann machen und da er beruflich auch oft weg ist, könnnte ich das alles allein gar nicht bewältigen.

    Wirklich lieb von Dir gedacht, aber was nicht geht, geht eben nicht (mehr). So ist Vieles in meinem Leben......


    LG, Jenny 😉
  • Hallo,
    hab gerade auch ein Notopfer hier zu Hause aufgenommen.


    Haben aber auch so noch Tiere hier 2 Wellermännchen und Zebrafinken und
    nen Hund.
    Ach Nachbars Katze hat sich auch eingemietet es wird ja kalt draussen.

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