alternativmedizin oder schulmedizin

Optionen
hey leute!

was haltet ihr eigentlich von alternativer medizin.
also ich finde diese schulmedizin hilft meistens nicht weiter. eher im gegenteil. die machen einen noch kranker als man es eh schon ist.

Antworten

  • Hallo,

    na ob man davon kranker wird bezweifel ich doch stark da es ja im endeffekt eh nur placeboeffekte hat solche behandlungen, aber ich persönlich halte nichts davon ich bleib schön bei meiner chemie 😆
  • Moin summerson,
    Schulmedizin ist nicht nur schlecht - auch wenn sie mir nicht besonders hilft. Trotzdem ist sie manchmal sehr viel hilfreicher als Alternative.
    Alternativmedizin begrüße ich jedoch sehr, auch wenn ihr häufig schlechtes nachgesagt wird. Doch nur weil es keine Beweise gibt, heißt es nicht, dass es nicht wirkt. Andererseits kann Alternativmedizin auch Schulmedizin sein. Dessen Wirkung ist offiziell anerkannt (Beispiel Schüsslersalze) und doch zählt sie offiziell nicht zur Schulmedizin. Ziemlich bescheuert, aber es ist so. Auch die chinesische Heilkunde finde ich sehr interessant. Da trinkt man ein Teechen und alles ist gut. Wunderheilung?? Ich denke nicht. Die Chinesen verstehen es einfach mehr als wir, sich mit den Mitteln der Natur zu helfen. Und hier der kalssische Fall: Die spinnen doch! Nein tun sie nicht. Sie sind nur sehr viel schlauer und das müssen wir erst noch begreifen. Mit Chemie kommt man nicht immer weiter, doch manchmal auch nicht ohne sie. Ohne Morphin wäre ich vor Schmerzen wohl schon lange hops gegengen oder hätte mich hops gemacht, weil es nicht auszuhalten ist.
    Meine Meinung ist, dass beide Richtungen einfach mal über ihren Schatten springen und aufeinander zugehen sollte, um zusammen zu arbeiten. Ich denke, dass da so einiges möglich wäre. Aber das wird wohl leider nie passieren...
    Ein schönes, wenn auch heißes, WE zusammen.
  • 5000 Jahre Tradition können kaum ein schwachsinn sein. Und wenn man die Menschen sieht, die sich der alternativen Medizin hingeben, z.B. in China, haben die meiner Meinung nach eine viel bessere Lebensqualität, wie unser einer im Westen. Das Problem finde ich ist, dass die Schulmedizin zu sehr die speziellen Symptome versucht zu bekämpfen und dabei andere Sachen kaputt macht. Die alternative Medizin beugt mehr vor. Ich finde, beides ist gleich wichtig: Die Schulmedizin ist sehr wichtig, um ein schnelles Ausbreiten einer Krankheit (z.B. Krebs) zu verhindern, die alternative Medizin ist sehr gut geeignet, um einen erzielten Erfolg zu stabilisieren.
    Ich merke es bei meiner Frau: Sie hatte einen Rheumaschub, der mit einer Basistherapie behandelt werden musste. Aber begelitend dazu haben wir auch mit der TCM angefangen und es geht ihr viel besser.

    Aber am Ende muß jeder für sich entscheiden. Ich habe sehr großen Respekt vor alternativen Heilmethoden und würde es auch sehr begrüßen, wenn manche Dinge in den Leistungskatalog der gesetzlichen aufgenommen werden würden. Aber dazu ist hierzulande die Pharma-Lobby zu groß
  • Cavus75 hat geschrieben:

    Aber am Ende muß jeder für sich entscheiden. Ich habe sehr großen Respekt vor alternativen Heilmethoden und würde es auch sehr begrüßen, wenn manche Dinge in den Leistungskatalog der gesetzlichen aufgenommen werden würden. Aber dazu ist hierzulande die Pharma-Lobby zu groß


    Dem kann ich nur voll zustimmen !

    Ich bin kein Verfechter der Schulmedizin, auch wenn sie für mich der im Moment einzig mögliche Weg ist. Da gibt es (leider) keine Alternative und ich fühle mich auch gut aufgehoben.

    Nur sollte man nie die Augen vor anderen Möglichkeiten verschliessen und im Zweifelsfall auch immer fragen und suchen, verteufeln darf man aber keine "Seite".
  • Also ich finde, man darf es nicht schwarz/weiß sehen. Aber man muss auch ganz ehrlich die Hintergründe sehen:
    Die "klassische" Schulmedizin ist sicher, gerade in Akutfällen (Notfällen), unschlagbar.

    Wie aber bereits angemerkt wurde, ist sie leider zu sehr auf Sympthombehandlung ausgerichtet. In meinen Augen ist eine Ursachenbehandlung stets sinnvoller.

    Auch darf man die Augen nicht davor verschließen, dass es hier im Westen leider so ist, dass das meiste Geld dann verdient wird, wenn die Leute krank sind.

    Ich persönlich habe sehr, sehr gute Erfahrungen mit alternativen Methoden gemacht (um ehrlich zu sein: ohne die würde es mich nicht mehr geben - denn die Schulmedizin hatte mich bereits aufgegeben). Deshalb würde ich auch jedem dazu raten, zumindest offen für alternative Methoden zu sein - solange sie denn fundiert sind.

    Man sollte eben auch immer bedenken, dass der Körper ein komplizierter, biologisches System ist. Da sollte man - meiner Meinung nach - dann nicht einfach eine "Chemiebombe" rein werfen.

    Wie ebenfalls bereits angemerkt wurde, muss das aber jeder für sich selbst entscheiden. Und ich glaube, es kommt auch immer ein wenig auf das Problem an, das gerade zu behandeln ist.
  • Hallo Zusammen,

    ohne die Schulmedizin wären viele von uns nicht mehr am Leben oder müßten ein Leben mit sehr vielen Einschränkungen leben. Wenn Du sommerson88 auf die Nebenwirkungen an spielst, so muß ich Dir sagen, daß die Alternativmedizin genauso Nebenwirkungen haben kann. Im Gegensatz zu unzureichend behandelten Krankheiten, die immer Nebenwirkungen haben, kommen die Nebenwirkungen einer Therapie nur vieleicht, also nicht immer vor. Ob es tolerierbar ist schwere Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, hängt von der Schwere der Erkrankung ab, die behandelt werden soll. Eine lebensverlängernde oder lebenserleichternde Therapie kann nicht schlimmer sein als gar nichts zu tun. Alternativmedizin ist nur dann sinnvoll, wenn die Krankheit die behandelt werden soll, nicht zu schwer und nicht zu weit fortgeschritten ist, da solche Therapien nur begrenz wirken können. Aber auch wer wegen seiner Krankheit nicht auf die Schulmedizin verzichten kann, Diabetiker zum Beispiel, die ohne Insulin sterben würden, kann alternative Therapien sehr gut begleitend einsetzten. Ich tue das auch. Obwohl ich drei sehr schwere Krankheiten behandeln muß, von denen zwei unbehandelt lebensbedrohlich wären, vergeht kein Tag ohne das ich mir mit Naturheilkunde und Hydrotherapie, Erleichterung verschaffe.

    Wenn ich die Heilkraft der Natur und der Nahrung nicht nutzen würde, würde ich die Strapazen die vor mir liegen (Alpenüberquerung) warscheinlich mit wesentlich mehr Quälerei schaffen. Ohne die Schulmedizin würde ich noch nicht einmal Handbike fahren können. 😉

    Gruß Karin
  • Hallo zusammen, zum Wohle des kranken Menschen ist es angebracht beide Richtungen neben-
    und miteinander einzusetzen. Beide Richtungen haben ihre Berechtigung und ihren Bedarf.
    Mehr Toleranz und Akzeptanz von beiden Seiten wäre oft angebracht. Leider fällt das offenbar nicht leicht, wie meine über 20 jährigee Arbeit als Heilpraktiker, ( Naturheil-Kunde ) mich gelehrt haben. Im Übrigen, die Trennung hier natürliche ( aus der Natur stammende Substanzen, auf der anderen Seite Chemie ( künstlich hergestellte
    Substanzen), kann so nicht gelten. z.B. Aspirin, Wirkstoff= Acetylsalicylsäure= ASS =enthalten u.A. in der Weidenrinde. Weidenrinde wurde früher von den Naturvölkern mit Wasser zu einer breiigen Maße vermischt und auf Wunden und gegen Schmerzen eingesetzt.
    Bekanntermaßen wirkt Aspirin auch schmerzstillend und entzündungshemmend. Ein deutscher Chemiker hat dann ASS synthetisiert, also chemisch hergestellt. Sozusagen, aus der Natur in das Chemielabor zum Wohle des Patienten und der Pharmaindustrie Wichtig finde ich, dass jede Art von Medizin nur von gut ausgebildeten Und zugelassenen Therapeuten
    ausgeübt wird. MFG Wünsche allen viel Gesundheit Detlev
  • Ich im übrigen würde gern, wo wir gerade dabei sind, gern mal wissen was für alternativmethoden ihr so kennt und kennen gelernt habt. Da ich nun als "hoffnungsloser Fall" mit offiziell einer seltenen der seltensten Krankheiten gekürt wurde, würde ich gern mehr kennenlernen außer Schüsslersalze und Akupunktur ( kenne auch mehrer, spar mir aber das aufzählen), da die Schulmedizin mir endgültig nicht helfen kann.
    Was könnt ihr so für Alternativen, wo wir doch schon bei dem Thema sind (passt glaub ich hier ganz gut)?
  • balu24 hat geschrieben:
    Ich im übrigen würde gern, wo wir gerade dabei sind, gern mal wissen was für alternativmethoden ihr so kennt und kennen gelernt habt. Da ich nun als "hoffnungsloser Fall" mit offiziell einer seltenen der seltensten Krankheiten gekürt wurde, würde ich gern mehr kennenlernen außer Schüsslersalze und Akupunktur ( kenne auch mehrer, spar mir aber das aufzählen), da die Schulmedizin mir endgültig nicht helfen kann.
    Was könnt ihr so für Alternativen, wo wir doch schon bei dem Thema sind (passt glaub ich hier ganz gut)?


    Frage balu,

    welche Diagnose hast Du? Was erhoffst Du Dir durch eine alternative Therapie, Heilung oder Linderung der Symptome? Möchtest Du der bisheriegen Therapie adé sagen oder die alternative Therapie begleitend anwenden? Um Dir hilfreiche Tipps geben zu können wären diese Informationen wichtig, denn nicht alles hilft auch allen. 😉

    Gruß Karin


  • Hallo!

    Durch meine Lebensgeschichte muß ich Rückblickend sagen,ich habe der Homöopathie mein Leben zu verdanken.
    Jedoch könnte ich auch nicht auf die Schulmedizin verzichten.
    Meine besten Erfahrungen habe ich mit Bachblüten gemacht,wobei heute Rescue Tropfen in meine Natfallap. gehört.
    Auch schätze ich Globoli sehr,wie Arnica oder Hyperidon und auch gegen Heuschnupfen waren diese einfach nur super.

    Was Schüßlersalze angeht habe ich mir erst ein Buch gekauft um mich einzulesen.

    Ich bin froh und dankbar,das es Möglichkeiten gibt,für sich auszuwählen.
    Lieben Gruß SENDRINE 😺
  • Wer heilt hat Recht.

    Die Hauptrolle bei einem Heilungsprozess spielt der Patient selbst. Der beste Arzt/Therapeut (egal aus welchem Lager) kann nur begleitend und unterstützend tätig werden.

    Und weil jeder a bisserl anders tickt gibts auch viele Wege, die ans Ziel führen können.


  • viktor56
    Optionen
    Hallo zusammen

    Mir gefällt die Antwort von AnDerIsar. Jeder Mensch reagiert wieder anders. Entscheidend ist, ob es ihm hilft 😕
    Als Oberschenkelamputierter war ich natürlich sehr froh um die Schulmedizin, ich hatte jedoch auch schon Beschwerden, da wäre die (übrigens noch sehr junge) Schulmedizin nicht so hilfreich gewesen.

    Ich finde Alternativmedizin oder Komplementärmedizin (wie sie in der Schweiz meist bezeichnet wird) eine gute Sache. Für mich persönlich kommt sie immer an erster Stelle.

    Es ist bei allen Methoden dasselbe: Es braucht kompetente Behandelnde. Darauf sollte geachtet werden. Ein Arzt/Therapeut sollte in seinem Gebiet gut sein, soll sich auch auf dieses Gebiet konzentrieren. Wenig halte ich von Ärzten/Therapeuten, die einfach "alles" machen und verschiedene Methoden anbieten.
    Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit TCM (Traditioneller Chinesischer Medizin) und Homöopathie gemacht. Beide Methoden gehen von einem ganzheitliche Ansatz aus.

    Ich denke, man muss vielleicht auch einmal etwas versuchen und mit der Zeit herausfinden, was einem gut tut. Nur schon das Herausfinden macht einem sensibler und fördert das "in sich hineinhören, hineinfühlen" 😕
    Herzliche Grüsse
    Viktor
  • Bei uns gibt es sehr viele Schulmediziner die auch Alternativmedizin anbieten und auch beides miteinander kombinieren. Mir z.B hat ein Orthopäde sehr gut geholfen druch TCM, Kräuter, Reizstrom, Ostiopathie, Chiropraxis, Omas Wickel/Packungen/Umschläge und moderne Schmerzmedikament.
    Ich selbst bin Krankenschwester aber ich mische sehr gerne meine Möglichkeiten und suche/nehme mir das was mir am besten hilft.

    Ein kleines Beispiel: Ich habe schweres Belastungs- und allergisches Asthma. Laut eines Internisten(mit Zusatzausbildung zum Allergologen) Sollte ich tägl. 50mg Kortison und noch 6 weiter Medikamente nehmen. Habe ich auch brav 2 Jahre gemacht - bis ich 25kg mehr auf den Rippen hatte. Ich habe alle Medis. abgesetzt und mir geht es viel besser. Und Wenn ich mal schlecht Luft bekomme und sich ein Asthmaanfall ankündigt, dann mache ich Atemübungen und trinke einen starken Espresso. Das Med. was ich Bronchenerweiterung nehmen sollte - ist die Vorstufe von Koffein -also trinke ich doch lieber direkt Koffein(schmeckt besser und geht nicht so sehr auf die Pumpe)oder nicht.

    Wie gesagt, jeder sollte für sich selbst herausfinden was ihm gut tut. Das kann man nicht verallgemeinern.
    Ich bin auch ein goßer Fan von alten Hausmitteln.

    Nur Mut und probier es aus.
  • KarinM hat geschrieben:
    welche Diagnose hast Du? Was erhoffst Du Dir durch eine alternative Therapie, Heilung oder Linderung der Symptome? Möchtest Du der bisheriegen Therapie adé sagen oder die alternative Therapie begleitend anwenden? Um Dir hilfreiche Tipps geben zu können wären diese Informationen wichtig, denn nicht alles hilft auch allen. 😉


    Bei mir gibt es keine genaue Diagnose, Karin. Und nach vier Jahren suche und laut mehreren Professoren wird es die auch nicht geben. Es gibt Krankheiten, die gibt es unter Millionen Menschen ein mal. Ich bin der eine. Meine Krankheit sind nur Symptome, die sich ganzheitlich nicht zusammenfassen lassen.

    Aber zu den Symptomen gehören Myoklonisches-Ataxie-Syndron, stärkste Schmerzen, Inkontonenz, Schlafstörungen, mittlerweile eintretende Sprachstörungen. Das sind so die Prägnantesten. Ich habe nun eigentlich auch erst mal die Nase voll von Medizin und muss erst mal zu Kräften kommen und muss mich sammeln, um eventuell neue Sachen in Angriff nehmen zu können. Meine Frage stellte ich eigentlich auch nur aus Neugierde, weil mich dieses Thema sehr interessiert und - wer weiß, was dann ...
Diese Diskussion wurde geschlossen.