Wie kann man vorbeugen, dass man keine kaputten Hüften ab 50 ... kriegt?

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  • MyHandicap User
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    Hallo Keana,

    warum schreibst Du das? Kennst Du jemand der ein neues Hüftgelenk bekommt? Mit einem neuen Hüftgelenk geht es einem deutlich besser als mit einem kranken Hüftgelenk. Ich habe sogar auf meinen Bergwanderungen hier und da Leute getroffen die ein oder zwei künstliche Hüften hatten. Ihr Leben war nach der OP wieder völlig normal. Du brauchst also keine Angst davor zu haben. 😉

    Möglicher Weise gar nicht. Du meinst warscheinlich eine Hüftgelenkarthrose. Das ist ein Gelenkverschleiß. Manche Menschen haben eine Stoffwechselstörung in den Gelenken, die zur verfrühten Gelenkarthrose führt. Da kann man leider nichts machen. Die meisten Menschen jedoch, bekommen ihre Gelenkarthrose wenn sie älter werden. Ob im Knie, in der Hüfte, in den Fingern oder in der Wirbelsäule, irgend wann trifft es jeden. Wer körperlich hart arbeitet oder starkes Übergewicht hat, beschleunigt diesen Prozess. Gelenkschonendes Verhalten, Sportarten die die Gelenkdurchblutung fördern ohne das Gelenk zu Belasten, z. B. Fahrrad fahren, können eine bestehende Arthrose über sehr lange Zeit stabil halten. Wenn es so weit kommt, daß man ein künstliches Gelenk brauchst, hatte man meistens schon seit sehr vielen Jahren kranke Gelenke. Bevor es so weit kommt gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten ein Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen. Außerdem ist es heute gut möglich die Schmerzen zu behandeln. Man muß nur bereit sein täglich Medikamente zu schlucken. Dann jedoch ist eine gute Lebensqualität warscheinlich.

    Warum schreibst Du das? Kennst Du jemand der ein neues Hüftgelenk bekommt? Mit einem neuen Hüftgelenk geht es einem deutlich besser als mit einem kranken Hüftgelenk. Ich habe sogar auf meinen Bergwanderungen hier und da Leute getroffen die ein oder zwei künstliche Hüften hatten. Ihr Leben war nach der OP wieder völlig normal. Du brauchst also keine Angst davor zu haben. 😉

    Gruß Karin
  • MyHandicap User
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    Hallo Keana,

    vorbeugen bedeutet immer: gesund leben!
    Sprich: ausgewogene Ernährung (kein Übergewicht) und Sport treiben.
    Keine schweren Sachen schleppen, keine Bewegungen, die dem Körper auf Dauer schaden.

    Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen bei der Vorsorge gegen kaputte Hüften.

    Liebe Grüße von
    Michaela
  • MyHandicap User
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    Bin 51 und mein Hüfte zwickt nicht 😃 und das obwohl ich seit 30 Jahrnen ein Gangbild habe das beschissen ist (O-Ton einer Krankengymnastin - die sagt auch Geierhaltung zu meinem Rücken).

    So ganz verstehe ich deine Frage nicht.

    Klaus
  • MyHandicap User
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    Hallo Keana

    Was bedeutet Keana? Chinesisch oder sonstwie asiatisch?

    Zu Deiner Frage nach Hüftgelenksarthrose. Paraplegiker bist Du nicht und dann ist ausser einer gelegentlichen passiven Bewegung nichts zu tun. Du bist unter 50 und das Beste ist, häufig die Hüften bewegungsmässig zu belasten. Der Knorpel selbst hat ja keine eigene Durchblutung und die Nährstoffe zum beibehalten des Knorpels stammen - durch Diffusion - aus den Knochenblutgefässen. Wenn Du die Hüften belastest, wird der Knorpel massiert und damit besser ernährt. Und dann, wenn Du keinen extremen Sport getrieben hast oder immer noch tust, ist das Risiko gering. Immer leicht oder mittelmässig Sport zu betreiben, erhält auch die Beweglichkeit in der Hüfte.

    Weisst Du jemanden, der in Deiner Blutsverwandschaft eine Arthrose hat? Wenn nicht, ist das Risiko für Dich klein, ausser Du hast extrem Sport getrieben oder tust es immer noch? Wenn eine Arthrose im Anzug ist, kannst Du dann immer noch Chondroitinsulfat zu Dir nehmen (Knorpelgrundsubstanz). Das musst Du nicht in pharmazeutischer Form zu Dir nehmen. Das beste Chondroitin ... stammt z.B. aus einer Meeresmuschel.

    Genügt das? Frage mich sonst direkt auf der Box.

    Herzliche Grüsse

    Heinz Süsstrunk
  • viktor56
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    Hallo Keana
    Ich möchte die vorgängigen Beiträge unterstützen. Je nach Abnutzung kann es trotzdem zu Problemen kommen. Besonders "gefährdet" sind da zum Beispiel Beinamputierte, weil die Belastung teilweise auf den "gesunden" Teil verschoben wird.
    Ich bin da auch betroffen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Hagebuttentabletten gemacht. Das ist ein natürliches Produkt. Möglich sind auch Päparate auf Muschelbasis, wie es Heinz Süsstrunk beschrieben hat.
    Die Ernährung spielt auch eine wesentliche Rolle. Oft ist eine Reduktion des Milch- und Fleisch-Eiweisses angesagt. Statt jeden Tag Fleisch z.B. 3 x pro Woche vegetarisch. Ich kann diesbezüglich auch die 5-Elemente-Ernährung empfehlen: Hier für Kurzinfo aus dem Wikipedia der Link http://de.wikipedia.org/wiki/Ern%C3%A4hrung_nach_den_5_Elementen . Grundsätzlich gilt für mich immer: Nichts stur machen! Eine Ernährungsspezialistin hat mir vor Jahren einmal gesagt: "Lieber mal Schokolade essen, als Schokolade denken!" Ich finde, da ist viel Wahres dran 😛
    Herzlichst grüsst
    Viktor
  • Hallo Leute,

    ich kenn schon mindestens 3 Leute, die eine kaputte Hüfte haben, aber schon operiert wurden... nach 10 Jahren muss man wohl erneut eine OP machen lassen...

    Ja ich fahr zwar Fahrrad, das is aber das einzige, was ich zur Zeit mache. Schwimmen hat letztes Mal vor lauter Leuten nicht funktioniert. Und ich trinke zu wenig Wasser 🙁

    PS Keana ist ein hawaiianischer Name für Mädls und bedeutet:
    Sanftmut....die Sanftmütige

    lieben gruß

    Keana

    PS diese Muschelkalktabletten hat mein Freund, der nimmt die ab und zu.

  • viktor56
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    Hallo Keana
    Das mit den Hüftgelenken ist nicht mehr so wie früher. 😉
    Heute geht man von ca. 20 Jahren Lebensdauer bei Hüftgelenken aus. Etwas schwieriger ist es bei den Kniegelenken. Dort ist es entscheidend, welche Teile des Knies ersetzt werden müssen.
    Etwas muss ich dir jedoch mit Nachdruck mitgeben: Die Muschelkalk- oder Hagebuttentabletten muss man zwingend regelmässig nehmen 🙁 Die Wirkung ist nur dann sichergestellt! Ausserdem tritt eine Linderung oft erst nach 1-2 Monaten ein. Die vorgeschriebenen Dosen kann man nach einiger Zeit evtl. langsam reduzieren. Ich selbst bin heute (nach 3 Jahren) auf ca. 60% der empfohlenen Dosis.
    Herzlich grüsst dich
    Viktor
  • Hm, also Tabletten hab ich noch nie gerne genommen, ich nehm die 2-3 Tage und dann vergess ich das wieder.

    LG Keana
  • so eine künstliche hüfte soll ja so gut sein, dass man damit tennis spielen kann.
    ABER die ist auch recht schnell wieder verschlissen, schneller als eine natürliche, das stimmt.
    also, vorbeugen ist mal wieder besser als auf die schuhe zu....

    wenn dir schwimmen nicht behagt, dann lass es einfach. ich selber kann es auch nicht ab^^
    spazierengehen oder walking ist auch nicht verkehrt, vllt. ein wenig krafttraining (bauch-beine-po) oder reiten....
    aber mit dem radeln tust du deinen hüften schon einen großen gefallen 😀
    sqash und tennis würd ich dann besser sein lassen, ebenso kegeln^^
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