Habe starke Depressionen bis hin zu Suizidgedanken.Kriege zwar Medikamente dagegen aber die helfen n

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  • Hallo Belle,

    wenn du Medikamente bekommst, musst du in Behandlung sein.
    Kontaktiere bitte unbedingt deinen behandelnden Arzt! Er kennt dich und deine Krankheit und kann dir weiter helfen.
    Eine "Einweisung in die Psychiatrie" hört sich "schlimm" an, muss es aber nicht sein.
    Du kannst dir dort eine "Auszeit" gönnen, an verschiedenen Therapien teilnehmen und dich vielleicht auf neue Medikamente einstellen lassen, die dir besser helfen.
    Wichtig ist: BITTE GEH ZU DEINEM ARZT!!!
    Und ganz wesentlich ist, dass du neben den Medikamenten eine gute Psychotherapie bekommst.
    Streiche den Gedanken, dass die Psychatrie ein schrecklicher Ort ist. Du hast dort viele Möglichkeiten, die dich das Leben aus einer anderen Perspektive sehen lassen, Spezialisten mit verschiedenen Professionen und vor allem du hast dort Zeit und bist nicht den tagtäglichen Anforderungen des Lebens ausgesetzt.

    Ich drück dir die Daumen, dass du einen Weg für dich findest!
    Bitte handle, solang du noch kannst!!!

    Alles Liebe von
    Michaela


  • Hallo Belle,

    erstmal herzlich willkommen bei myhandicap.

    Ich habe auch lange mit Depressionen zu tun gehabt. Was ich Dir empfehle sind Erfahrungswerte! Ich bin kein Mediziner, kann es also nicht fundiert begründen. Aber ich empfehle nur Dinge, die ich selbst schon gemacht habe.

    Naturheilkundlich wird bei Depris immer erst die Leber entgiftet. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten. Die, meiner Meinung nach effektivste, kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hierzu solltest Du dir jemand suchen, der sich damit auskennt. Ich weiß nicht woher Du kommst. Aber in Karlsruhe z. B. gibt es einen Heilpraktiker, der die TCM in Basel und China studiert hat.

    Selbst anfangen kannst Du mit Deiner Ernährung. Fettarm und möglichst keinen Zucker. Vom Alkohol brauchen wir gar nicht reden. Und wenn Du dann noch Deine Leber entgiftest, sollte es bald besser werden. Ein natürliches Antidepressiva ist Johanniskraut. Wenn Du das als Tee zu Dir nimmst, dauert es einige Zeit, bis sich eine Besserung einstellt. Nebenwirkung ist jedoch, dass Du lichtempfindlicher wirst.

    Nu bin ich schon am Ende meiner Weisheit. Vielleicht noch eins: was sind die Ursachen, die Dein Gedankengut negativ beeinflussen? Kann man da was ändern?

    Liebe Grüße und viel Kraft,

    Aläx
  • hallo belle,

    da du sagst, du bekommst starke medikamente, gehe ich von aus, du bist in fachärztl. behandlung (richtig?).

    es ist schwierig, etwas zu raten, wenn wir so wenig wissen. 😉

    wie lange du die depression und die suizidgedanken hast
    wie lange und welche medikation du erhälst
    in welcher therapie du bist (rein medikation oder auch gespräche)
    wie es sich mit deinem umfeld verhält, bist du allein.... etc. etc. etc.

    hast du evtl. kontakt zu selbsthilfegruppen, an deinem wohnort?

    wenn du aber suizidgedanken hast und die gedanken abdriften, in richtung
    tat...ist es besser, sich in behandlung zu begeben.
    auch und besonders stationär. hier könnte dann, deine aktuelle medikation anderes eingestellt werden.

    mein rat wäre, nicht zu lange warten um herumdoktern, sondern wirklich
    professionelle hilfe in anspruch nehmen.
    hier ist, hoffe ich, dein behandelnder arzt ein wichtiger ansprechpartner.

    liebe grüsse
    christiane


  • Hallo! Wenn Du selbst von Dir sagst,das Du mit Deinem Leben nicht zurechtkommst,würde ich mich an Deine Stelle so schnell wie möglich in eine Ganzheitsklinik einweisen laßen.

    Vor ca 14 Jahren hab ich mich auf anraten meines Arztes gemacht.Ich war 10 Wochen in der Inntalklinik in Simbach.

    Starke Medikamente bekam ich keine.Nur Globoli!!!

    Die Therapien,die nicht immer logisch waren in vielen Augen,hab ich mit Neugier mitgemacht und habe es zu keinem Zeitpunkt bereut.
    Es wird nicht nur auf Körper wert gelegt,sondern das ganze nach Chinesischer Medizin.
    Inzwischen ist bestimmt in dieser Richtung einiges vorangeschritten.
    Ich wünschte,sowas schon 20 Jahre früher gekannt zu haben.War einfach nur Toll für mich und sehr lerreich.Gruß SENDRINE 😀
  • Hallo,also Suizid Gedanken hatte ich vor 2 Jahrern auch als alles nur blöd war und ich nicht mehr wusste wie ich was zu Essen auf den Tisch kriege,Mittlerweile lege ich schlechte Nachrichten nach dem lesen auf Seite und schlaf ne Nacht da drüber danach kann ich das problem recht emotionslos angehen.Wenn ich merke das Depris im anzug sind setze ich mich ins Handbike und gebe ordentlich Gas sodas mien Körper und Kopf gar keine Zeit mehr hat für Depris spätesten nach 10 KM geht es mir besser.LG Erich
  • Hallo,

    ich denke auch, dass du fachliche Hilfe brauchst, die aber nicht in einer Psychiatrie stattfinden muss. Ich denke, dass eine Therapie in der Du den Platz bekommst deine Sorgen und Nöte zu besprechen eine Hilfestellung sein kann.
    Bitte nehm dich soweit ernst, dass die Situation in der Du bist wirklich eine Lebensbedrohung darstellt und Du nicht "spinnst". Deshalb bitte ich dich ganz herzlich notfalls, wenn du nicht mehr weiterweist einen Krisendienst zu holen. Die bringen dich auch nicht in eine Psychiatrie, sondern klären auch erstmal deine Situation und wie du damit umgehen kannst. Medikamente alleine können nicht helfen, weil es eben auch häufig Lebensumstände sind, die dich belasten und zu solchen Gedanken treiben.
    Es gibt auch gesonderte Beratungsstellen für Menschen mit Depressionen und in jeder Stadt gibt es Selbsthilfegruppen für Betroffene.
    Ich habe selbst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung gearbeitet und weiß, dass es ein weitreichendes ambulantes Angebot in jeder größeren Stadt gibt.
    Falls Du bei der Suche Hilfe benötigen solltest, würde ich diese anbieten. Außerdem würde es mich interessieren, wie es Dir inzwischen geht?

    LG
    Najim
  • Hallo Belle.

    Du hast schon gute Antworten bekommen, z. B. von Michaela, Christiane, Najim usw.

    Ich denke, wir haben alle unsere Depressionen und gehen mehr oder weniger gut damit um. Ich denke, die Selbsthilfegruppen machen Sinn. Auch eine Auszeit im Spital ebenso. Nur solltest Du dafür entsprechend Zeit einräumen und die dort begonnene Psychotherapie und nachher noch eine genügend lange ambulante Therapie mitmachen.

    Das mit dem Johannisbeerkraut stimmt. Die chinesische "Erfahrungs"medizin hat vor allem im Bereich der Akupunktur Wirkung bewiesen. Ob man aber nur die Leber reinigen soll bei Suizidgedanken, wage ich anzuzweifeln. Mit Akupunktur wurde ich in den Ferien von einem paraplegischen Arzt hervorragend behandelt. Jedenfalls konnte ich mit meinem kaputten Knie 800 km nach Hause fahren (mit Handschaltung). Der Arzt hat seine Ausbildung exklusiv in Frankreich gemacht.

    Meine vom Sport schmerzende Schulter wurde von einem in China während 4 Jahren ausgebildeten "Barfuss"-Arzt behandelt. Hat nichts gebracht und ich denke nicht, dass es drauf ankommt, ob Du Arzt oder "Barfuss"-Arzt bist. Ich denke nicht, das alle Heilpraktiken helfen. Zur Pflanzenheilkunde habe ich schon Stelllung bezogen.

    Da auch ich nicht der Weiseste aller Weisen bin, heisst das nicht, dass es nicht wirkt. Und dann scheint es mir doch wichtiger, dass eine Therapie hilft, ob ich diese Hilfe nun nach kartesianischer (von Descartes) Wissenschaft nachweisen kann oder nicht.

    Bitte verliere einfach weder das Eine noch das andere aus den Augen.

    Herzliche Grüsse und verlier den Mut nicht,

    Dr. Heinz Süsstrunk

  • Hallo Belle,


    da wir in etwa das gleiche Krankheitsbild haben, Du bist einseitig betroffen, ich beide Seiten, Du hattest einen Schlaganfall, ich drei....möchte ich Dir auch etwas zu Deinen Depressionen sagen.


    Mich holt auch immer wieder, mindestens einmal im Jahr eine schwere Depression ein, sich lähmt mich förmlich zusätzlich, ich kann mich dann gar nicht mehr spüren, bin nur noch traurig und wünsche mir, das ich nach meinem dritten Schlaganfall einfach nicht mehr aufgewacht wäre....


    Wenn diese Phase vorbei ist und ich wieder etwas Licht in meiner dunklen Welt sehe, weiß ich, das mein denken falsch war und bin somit zu leben, auch wenn dieses Leben schwer ist, aber wir haben nur das eine.

    Ich erfreue mich an den kleinen Dingen, über ein paar Sonnenstrahlen, die am Fenster blitzen, über die Damen vom Pflegedienst die mich sehr lieb auf meinem Weg begleiten, es gibt Menschen in meinem Umfeld, die mich lieben, die ich liebe und denen ich sehr dankbar bin, das es sie gibt.

    Da könnte ich einen Roman schreiben.

    Du nimmst genau wie ich Medikamente gegen Deine Depressionen, das dauert eine Weile, bis diese wirken, sie bauen im Körper eine Art Spiegel auf...

    Dein Mann kümmert sich um Dich und pflegt Dich.

    Der Frühling steht vor der Tür, lass Dir einen Tulpen oder Narzissenstrauß hinstellen.

    Raff Dich auf und hol die Osterdekoration raus.

    Vorallen Dingen, hör nicht auf an Dich zu glauben.

    Wir alle, die wir bei MyHandicap sind, haben der eine mehr, der andere weniger Schicksalsschläge des Lebens hinnehmen müssen, jeder auf seine Art, egal ob das Päckchen groß oder klein ist, jeder muß es tragen.


    Versteh mich bitte nicht falsch, ich weiß, wovon ich rede.

    Bei MyHandicap gibt es Tim, den Psychologen...durch Tim habe ich eine andere Sichtweise der Dinge erfahren und somit Hilfe.
    Du kannst Tim anschreiben und er wird für Dich da sein. Tim_MyHandicap eingeben als Empfänger in Deinem Postfach hier und eine Nachricht hinterlassen.


    Ich schick Dir ganz viel Kraft und Mut, den Weg, der vor Dir liegt zu gehen.

    Scheu Dich bitte nicht, wenn Du nicht weiter weißt Hilfe zu holen...Ich habe sogar Nachts, wenn ich allein war und nicht mehr weiter wußte, die Telefonseelsorge angerufen.

    Wichtig ist, das es Menschen an Deiner Seite gibt, die Dir zuhören, aber auch diese gehen einen schweren Weg mit...


    Herzliche Grüße und alles Liebe von Kerstin.
  • Hallo,
    von mir...
    vielen Dank für den Beitrag, ich fand die Ratschläge bis jetzt sehr gut und schliesse mich Ihnen im Grossen und Ganzen an, wobei Sie auf Ihre innere Intuition hören sollten... es gibt - aus meiner Sicht - nicht wirklich ein richtig oder ein falsch. Gerne können Sie mich natürlich privat anschreiben...

    Drei kleine Anregungen von mir sind:
    1) Ein Suizid ist keine Lösung, niemals, das ist natütlich eine Art Standartspruch, aber es gibt mehrere Gründe, warum er ganz sicher (100prozentig) wirklich zutrifft, die ich hier jetzt nicht alle aufführen möchte.

    2)Irgendeine Form der Körperbewegung - falls möglich - erscheint stets sinnvoll.

    2)Wesentlich erscheint folgende Balance zu finden, dass heisst: Einerseits nicht versuchen zu wollen die Depression bekämpfen zu wollen, im Gegenteil: Die Depression als eine Heilquelle zu betrachten, es ist eine Möglichkeit, das sich das Leben im positiven Sinne wandelt und sich das Bewusstsein vertieft... Wenn die Depression zugelassen wird, könnten auch andere Gefühle auftreten, die auch zugelassen werden können, allerdings ohne, das man an den Gefühlen "kleben bleibt" alles darf auftauchen, bleiben, ganz gefühlt werden und wieder vergehen...wenn damit verbundene Gedankengänge auftauchen kann man damit ebenso umgehen... man kann alles hereinlassen, wahrnehmen und vergehen lassen und sich so allmählich davon lösen...dieses Vorgehen hat eher eine passive, zulassende, tief akzeptierende Qualität, es ist keine Anstrengung aus dem Ich erforderlich, es ist ein Loslassen, ein Ausruhen in diesen Zuständen und ein darauf vertrauen, dass man getragen wird. Es ist auch eine vergebende Qualität, in dem man sich selbst und anderen Menschen alles vergibt (falls es da etwas geben sollte).
    Anderseits ist es wichtig nicht aufzugeben und weiterhin gewisse Anforderungen zu erfüllen, dies ist eine gewisse "kriegerische" Qualität, man lässt sich nicht unterkriegen, wär doch gelacht..aus der festen Überzeugung, das das Leben noch sehr viel Sinnvolles für einen bereit hält und man selbst - in seiner originellen Kostbarkeit - einen unersetzbar-wichtigen Beitrag zum Leben leisten kann... und auch aus dem festen entschlossenen, unerschüttlichen Glauben heraus, dass man viel mehr Kraft hat, als man glaubt. Das gilt ausnahmslos für jeden Menschen.

    3)Desweiteren darauf vertrauen, dass es immer einen gesunden, Wesenskern im Menschen gibt, der nie verloren gehen kann und der auch nicht von irgendeiner Erkrankung betroffen ist. Der Psychotherapeut Victor Frankl, der eine lanjährige KZ-Inhaftierung überlebte, nannte diesen "Das unzerstörbar Heile im Menschen".
    viele liebe Grüsse,





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  • Gardina hat sich doch nur angemeldet um Werbung (Link) zu machen, nehmen tut sie es sicherlich nicht.
    Ich werde es mal melden, habe aber wenig Hoffnung daß hier noch was geht, das Forum ist fast Tod.

    Heidi
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  • MyHandicap User
    Optionen
    OMG ,ich hoffe das es dir mittlerweille beser geht bzw du etwas gefunden hasst das dir dann auch gegen die Depressionen geholfen hat!Ich hab' echt nicht gewusst das in Deutschland so viele an Depressionen leiden,ca. 4 Millionen Menschen leiden an diagnostizierten Depressionen 😳 Das sind echt viele!

    Hab' diesen wirklich nützlichen Artikel hier https://www.blogigo.de/depressionen/ vor paar Tagen gelesen und konnte so einiges zu diesem Thema erfahren.Tja,wie es der Zufall so will,kann ich es dann auch hier teilen und ich hoffe wirklich ,das ich hiermit hilfreich sein konnte.Nehmt euch einfach Zeit und lest es durch!

    LG
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