Würdest du für 1,50 Euro arbeiten gehen?

Mindestlohn für Alle

So lautet die Forderung und die Kampagne, die derzeit für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung kämpft.

Während der Mindestlohn derzeit bei 13,90 Euro liegt, erhalten Menschen mit Behinderung, die in Werkstätten tätig sind einen Stundenlohn von ca. 1,50 Euro.

"Die Vision für morgen:

Menschen mit Behinderungen können ihren Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen, die in einem offenen, inklusiven und zugänglichen Arbeitsmarkt frei gewählt wurde (Art. 27 UN-BRK)."

Fakten:
:money_with_wings: Stundenlohn: 1,50 EUR.
:balance_scale: Keine Arbeitnehmerrechte und Betriebsrat
:-1: Übergangsquote auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: unter 1%.

Das muss sich ändern!

Forderungen:

  1. Diskriminierung beenden – Arbeit ist Arbeit
  2. ‍Ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen
  3. ‍Menschenrechte umsetzen

:backhand_index_pointing_right: Hier kannst du dich über die Kampagne #MindestlohnFürAlle informieren
:backhand_index_pointing_right: Ebenfalls gibt es beim ZDF die Folge: Grundi-Gate: Aubeutung made in Germany

Am 16.05 planen wir auf unserem Instagram und Facebook Account einen Post hierzu. Ich werde sie in den Kommentaren verlinken. Diese könnt ihr gerne teilen.

Kanntet ihr die Kampagne schon?
Habt ihr das Video schon gesehen/gehört? :television:
Teilt uns gerne eure Gedanken mit :speech_balloon:

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Hallo @Nadine_EnableMe,

ich kannte die Kampagne bereits – und ich finde, sie spricht endlich ein Thema offen an, das seit Jahren viel zu oft beschönigt wird.

Die Frage des Beitrags lautet: „Würdest du für 1,50 Euro arbeiten gehen?“
Meine klare Antwort darauf: Nein. Niemals. Auf keinen Fall. Und ich bin überzeugt, dass die allermeisten Menschen außerhalb einer Werkstatt diese Frage genauso beantworten würden.

Diese Bezahlung in den Werkstätten ist keine Wertschätzung, sondern reine Ausbeutung. Wer arbeitet, Verantwortung übernimmt und Leistung erbringt, verdient auch einen fairen Lohn und echte Arbeitnehmerrechte.

Die UN-Behindertenrechtskonvention formuliert eigentlich klar, wohin die Gesellschaft sich entwickeln sollte: echte Teilhabe, Wahlfreiheit und faire Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Davon sind wir leider noch weit entfernt!

Von Inklusion zu sprechen, während Menschen mit Behinderung für 1,50 Euro arbeiten und kaum Chancen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt haben, passt für mich nicht zusammen. Arbeit muss würdevoll bezahlt werden – unabhängig davon, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht.

Deshalb halte ich die Kampagne #MindestlohnFürAlle für enorm wichtig.

Ich bin mit dieser Einschätzung ganz sicher nicht allein hier unterwegs – wie seht ihr das, Community?

Viele Grüße :wink:

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Hallo @domino,
danke für deine klaren Worte.

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Wie angekündigt verlinke ich euch hier unsere Postings: