Berufsgenossenschaft spielt mit Versichertem Spielchen wegen MdE

2022 wird ein Gutachten aus Beweisantrag erstellt und der Gutachter erkennt die BK 2106 - die schon 2020 festgestellt worden war, allerdings mit einer MdE 20, was der BG zu viel war- und vergibt eine MdE 15 zur Zeit und auf Dauer. Es drängt danach wieder ein ärztlicher Berater nach vorne, der schon im Gutachten des Neurologen als “sucht sich Krankheiten aus die nicht da sind” bezeichnet wurde und vor allen Dingen als “nur” ärztlicher Berater der BG gekennzeichnet wurde- der schreibt eben nicht neutral! Der nette Berater, der den Versicherten nie untersucht hat, schreibt MdE 10, weil bei BK 2106 und keiner Amputation des Daumengelenks wäre eine MdE 15 viel zu hoch. Der Versicherte ist Linkshänder, die Gebrauchshand ist demnach links. Komplette Atrophie des Daumenballens und OP 2017 damit die Hand wenigstens etwas wieder hergestellt wird. Erst kommt ein Vergleich, wo die BG schreibt, dass sowohl der Neurologe, wie auch der ärztliche Berater beide eine MdE unter 20 festgestellt haben. Keine eigenständige Rente. Problem? 2021 Arbeitsunfall gehabt und bleibenden Schaden am linken Sprunggelenk erlitten. BG schreibt sich intern “Stützrententatbestand ausgelöst, nicht erwähnen!” -Das erfährt der Versicherte aber erst viel später, da die BG freiwillig, wenn es um Geldzahlungen geht, alles unterdrückt. Anerkenntnis der BK 2106 im Dezember 2022, wo der Versicherte eine neue Arbeit im August 2022 aufgenommen hatte und bemerkte, dass seine linke Hand Probleme bekam. Also März 2023 einen Verschlechterungsantrag gestellt und der wurde angenommen. Wird wohl eine MdE vorgelegen haben oder? Die BG meint nein, das freundliche Sozialgericht auch. Zudem hat die BG den Verschlechterungsantrag eigenmächtig in eine Neufeststellung gewandelt und bei einer BK 2106 gilt auf einmal der Chirurg als Hauptgutachter. BG unterschlägt Stützrententatbestand ab 2023, wo er wieder ausgelöst war und so weiter. Und, das Sozialgericht tanz den Tanz der BG fröhlich mit.

Hallo @Peter65,
das klingt für die Person nach einer sehr belastenden Zeit. Gerichtsverfahren zum eigenen Recht sind sehr Kräfte zehrend. Was ist nun das Ziel mit dem Post? Sucht ihr Tipps, Erfahrungsberichte?

Habt ihr euch schon an den VdK oder SoVD gewandt zu rechtlichen Unterstützung?

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Lass den SoVD oder VDK raus. Bei bestimmten Sachen, helfen die auch nicht weiter. Alles erfahren dürfen. Dieser Post gilt nur mal so als Meldung, wie die BG mit eben denen umgeht, wo zu hundert Prozent was feststeht, der Versicherte ein sehr gutes Gehalt hatte und es niemals um die Berufskrankheit an sich geht, sondern um das Geld, welches die Versicherung zahlen müsste. Erschreckend an dem Fall ist, dass sogar beim Unfall, oder nach dem Unfall 2021 ein Gutachten erstellt wurde, wo man etwas reingeschrieben hat, was so nie stattgefunden hat und die BG das mit Händen und Füßen- auch vor Gericht- als “stimmt schon” verteidigt. Was würdest Du sagen, wenn an dem Tag des Gutachtens, nur dein linker Fuß - instabiles Sprunggelenk- geröntgt wurde und im Gutachten, wo man dir dann eine MdE von 10 gibt, geschrieben steht, dass beide Füße an dem Tag geröntgt wurden und die sich identisch gezeigt hätte? Die schreibst es immer wieder der BG, du schreibst die Ärztin an und weist auf den “Fehler” hin, aber der BG und auch der Ärztin ist das egal. Und ganz zum Schluss motzt dich der Richter an, wo man denn so blöd sein kann und auf Herausgabe der Röntgenbilder klagen kann. Der Beitrag zeigt, wie man mit einem umgeht, der mal keine Vorschädigung durch die Bundeswehr= Wehrdienst, erlitten hat. Erste Aussage bei Gutachten “das ist die Vorschädigung durch Bundeswehr!” Wenn man dann mitteilt, dass man eben durch Mauerfall und zwei Monate zu alt war, noch eingezogen zu werden, dann bekommt man gesagt “ach untauglich” (also Vorschädigung). Wenn du dann sagen kannst “Nö, T1 ist ganz aus!” Ich zeige auf, wie manipulativ die BG umgeht und das auch Richter und auch Sozialverbände davor nicht geschützt sind. Bei mir war es so, dass der Verband von der BG Schreiben bekam, aber keinerlei Veranlassung sah, mal das Gespräch mit mir zu suchen. Erstaunlich, denn ich hätte gerne bewiesen, dass ich ab 2023- 2024 niemals einen Antrag nach § 44 SGBX gestellt hatte. Die BG hat das aber überall verbreitet. Sieh den Beitrag einfach als “ich mach mir mal Luft” an. Wie wir weiter vorgehen, wissen wir. Wenn der Beitrag stört, lösche ich ihn. LG

Vielen Dank für die Klarstellung. Auch dafür ist das Forum da. Zum „Einfach mal Luft machen“.