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*Triggerwarung: Post Monatsthema Oktober „Wohlbefinden & psychische Gesundheit“

bearbeitet 20. Okt 2022 in Psychische Behinderungen

Hallo liebe Community,


der Sommer geht in den Herbst über, das heißt, bunte Blätter an den Bäumen, Äpfel statt Erdbeeren und Spaziergänge oder gemütliche Kuchennachmittage. Das sind die schönen Seiten im Herbst. Aber es gibt eben auch wieder mehr Dunkelheit draußen und für einige Menschen auch drinnen. Der Umgang mit diesen weniger positiven Emotionen (Stichworte Depression, Angst usw.), wird uns diesen Monat beim Thema psychische Gesundheit und Wohlbefinden beschäftigen.

Und hier seid ihr, liebe Community-Mitglieder gefragt.


Was macht ihr zur Unterstützung psychischer Gesundheit? Wie steigert ihr euer psychisches Wohlbefinden?

Wir freuen uns, wenn ihr eure Gedanken und Ratschläge hierzu teilt


Viele Grüße

Annemarie

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Kommentare

  • Um ehrlich zu sein, ich mache rein gar nichts dafür oder dagegen..

    Wozu denn auch? Es ändert am Ende ja doch nichts...

    Macht für mich absolut keinen Unterschied ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter...

    Ich habe prinzipiell immer schlechte Laune.

  • DarlingDarling at ✭✭

    Hi!


    ich höre immer wieder, dass Menschen mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen haben sobald es draußen dunkler und kühler wird. Bei mir ist es anders; Ich stecke den Wechsel der Jahreszeiten ganz generell nicht gut weg. Ich und Veränderung halt. Also auch vom kühlen, matschigen Frühling in den freundlicheren Frühsommer.. alle feiern das ab, nur ich werde unrund. "Aber die Sonne scheint, das MUSS dich doch freuen?" Ähm nein. Muss es nicht.


    Was mir hilft ist rausgehen, am besten mit meinen 2 Hunden, mir bewusst machen, was gut ist an der Jahreszeit. Fällt mir im Herbst am leichtesten; Der Geruch, die Blätter, die Farben, die fetten Wollpullover, die derben Stiefel, heißer Kakao. Nicht auf die Figur achten müssen, sitzt ja eh alles locker. Lesen am Fenster, Kerzen anzünden. Ja gut, das mach ich das ganze Jahr, aber auch das hilft; Routine. Das Bekannte abwandeln, nicht auslassen.


    Ich versteh @redhead gut. Ich kenne dieses Gefühl, auch wenn ich davon Abstand nehme zu sagen 'Ich weiß, wie du dich fühlst'. Ist ja jeder anders. Deine Story kenn ich sowieso nicht. Und was ich so gelesen habe, willst du auch garnicht drüber sprechen, was ich ebenfalls kenne und verstehe. Ich war ganz unten. Dort hilft kein netter Ratschlag und kein Blumenschnuppern.

  • @Darling

    Ratschläge sollte man generell nicht geben..

    Rat-Schlag...

    Und richtig, ich möchte da gar nicht drüber sprechen...

    Denn ich kann auch mit der Wand sprechen, es ändert ja doch nichts.

    Außer man kann sich wirklich tot reden..

    Dann würde ich sofort anfangen. 😉

  • @Darling und @redhead

    vielen Dank für eure Beiträge in unserer Community.

    Darling, schön, dass du deine Erfahrungen und deine mutmachenden Ansichten hier teilst.

    Und redhead, überlege dir doch, mal etwas davon auszuprobieren. Das Leben ist vielleicht nicht perfekt, aber es kommt ja auch darauf an, was man daraus macht.


    Viele Grüße

    Annemarie

  • @Annemarie_EnableMe

    Nein danke aber danke.

    Denn ich möchte das Leben weder perfekt noch erträglich, ich möchte es beendet haben.

    Und ich merke täglich, dass sprechen da überhaupt gar nichts bringt.

    Ich habe schon tausende Emails an hunderte Politiker geschrieben.

    Alle nur mit dem Thema Paragraph 217 Sterbehilfe..

    Und glaub mir die Antworten von doch so gut verdienenden aber doch anscheinend sehr dummen und egoistischen Menschen fällt immer gleich aus.

    Mein Frust darüber steigt täglich etwas mehr.

    Bin ich bei 100% stehe ich in Berlin im Bundestag. ;)

  • DarlingDarling at ✭✭

    Schöner Beitrag @domino , danke dafür!

  • @domino

    Ich habe durchaus Hobbys, beschäftigen sich alle mit ein und dem selben Thema.

    Sterbehilfe...

    Es gibt auch nichts wichtigeres für mich in meinem Leben.

    Ich kann jeden Menschen akzeptieren, der sagt er möchte leben egal wie bescheiden es doch sein mag.

    Für mich selbst, möchte ich aber nur den Tot.

  • PitjesPitjes de ✭✭

    @redhead

    Das kenne ich von meinem Vater. Bloß für den gab es kein Forum. Und in der Nachkriegsrepublik wurden solche Themen auch nicht behandelt, weder von Ärzten noch von der Gesellschaft. Es wurde einfach totgeschwiegen, im wahrsten Sinne des Wortes. Gründe hatte der genügend, und in der Recherche mit den Geschwistern und Verwandten unserer Familie haben wir auch genug herausgefunden.

    Also was sind denn deine Gründe, hast du dich schon mal gefragt, woher es kommen könnte, dass du dich so fühlst wie du dich fühlst? Hättest du Interesse daran herauszufinden, woran es bei dir liegt? Gefällt dir der Zustand, fühlst du dich gut dabei?

    In Deutschland gibt es ja Vereine für Sterbehilfe. Hast du schon mal mit denen Kontakt gehabt?

    Sorgen sind wie Nudeln, man macht sich immer zuviel

    Gib Alles, bloß nicht auf!

  • @Pitjes

    Ich kenne die Gründe.

    Ein Verein für sterbehilfe, bringt mir halt rein gar nichts.

    Denn sorry aber auch für diese Menschen dort, wäre sterbehilfe strafbar.

    Sprich helfen kann mir dort auch niemand.

    Und nein mir gefällt der Zustand nicht.

    Denn ich lebe!

    Das gefällt mir ganz und gar nicht!

  • PitjesPitjes de ✭✭

    @redhead

    Nun ja, in der Schweiz ist es aber nicht verboten, dafür gibt's zu viele Beiträge in den Medien.

    Sorgen sind wie Nudeln, man macht sich immer zuviel

    Gib Alles, bloß nicht auf!

  • redheadredhead de
    bearbeitet 20. Okt 2022

    @Pitjes


    Ja, in Belgien und in den Niederlanden auch.

    Die Länder haben erkannt, dass man Menschen helfen sollte.

    Bringt mich aber auch nicht im Ansatz weiter.

  • PitjesPitjes de ✭✭

    @redhead

    Hmm, was ist das denn, was dich weiterbringen würde? Beschreib das doch mal.....

    Als meine Vermutung gebe ich mal ein Stichwort: Zustandsveränderung in Abhängigkeit zum Jetzt.

    ?

    Sorgen sind wie Nudeln, man macht sich immer zuviel

    Gib Alles, bloß nicht auf!

  • @Pitjes

    Sterbehilfe für jeden.

    Ich wäre wohl der erste beim Arzt.

    Spritze 💉 rein, Feierabend - Glücklich.

    Wobei Glücklich bekommst dann ja nicht mehr mit, spielt aber dann auch keinerlei Rolle mehr.

  • PitjesPitjes de ✭✭
    bearbeitet 21. Okt 2022

    @redhead

    (Zitat) Wobei Glücklich bekommst dann ja nicht mehr mit, spielt aber dann auch keinerlei Rolle mehr. (Zitatende)

    Ob das so ist, weiß ja keiner. Zumindest hat mir noch keiner nach dem Tod erzählt, dass er jetzt glücklich wäre. Das tun bloß die Lebenden.

    "Sterbehilfe für jeden", wie du schreibst, ist ja ein Riesenthema innerhalb unserer Gesellschaft(en). Und beim Vorliegen entsprechender Voraussetzungen wie z. B. Stabiles Koma, Apparatemedizin, auch zu überlegen. Mindestens unter der Voraussetzung der freien Willensentscheidung, oder ersatzweise mit Patientenverfügung. Für den Anfang ok?

    Aber mal "so eben" muss das abgelehnt werden, finde ich, ethisch, kulturell, religiös, uswusf.. Und jetzt schmetter nicht gleich alles ab per Totschlagargument.

    Aber zurück zu den Voraussetzungen für Sterbehilfe: Welche bringst du denn mit?

    Sorgen sind wie Nudeln, man macht sich immer zuviel

    Gib Alles, bloß nicht auf!

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