Was für Berufe führt Ihr so aus?

Hallo zusammen

Mich würde mal interessieren was so eure aktuellen Jobs sind und wie ihr dazu gekommen seit?

Ich arbeite momentan zu 50% als Gärtner in einer geschützten Werkstatt für Leute mit Handicap :grinning_face:

leider keinen mehr. ich bin zu stark handicapiert :grinning_cat:

Unterdessen bin ich pensioniert.
Ich habe lange Zeit als Flachmaler gearbeitet , die letzten Jahre mit grossen Fuss und Rückenproblemen. Der IV und der SUVA war das egal. Eigentlich liebte ich den Beruf, leider wird seit eigenen Jahren nur noch gepfuscht und geschludert .Viele Bauunternehmer stellen ungelernte Arbeier ein .
Nun bin ich froh habe ich den Zirkus hinter mir.
Und an glücklichen Tagen bin ich ohne Medizin schmerzfrei

@colores, die ersten beiden sätze hätten eigentlich genügt :wink:

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Ich habe das Sturge Weber Syndrom und Arbeite in Geschützten Werkstatt, als Grafikerin in Zürich!
Ich habe lange Gesucht, bis ich einen Job im Grafischen fand. Ich bin auch deswegen Umgezogen

Seit März bin ich eine Praktikantin bei Radio Kanal K.
Kanal K lernte ich durch meine Arbeitslosigkeit kennen und nutzte die Chance um mich für das Praktikum zu bewerben :smiley:

Nachdem ich viele Jahre als Verkaufs-, Kommunikationstrainerin, Personaler und Führungskraft bundesweit tätig war und vor 15 Jahren MS bekam, arbeite ich als inzwischen als Life Coach und Ausbilderin. Damit kann ich mein "altes Wissen" mit den Erfahrungen durch die MS verknüpfen. Inzwischen arbeite ich immer mehr online.

Ich gebe die Unterstützung weiter, die ich mir zu Beginn der MS gewünscht habe. Die es aber nicht gab.

Themen sind:

  • Verwandle dein Handicap in einen beruflichen Vorteil
  • Bewerbung: den passenden Job finden, Gespräche vorbereiten und führen
  • Berufliche und private Hürden erkennen und überwinden
  • Lösungen finden und umsetzen

Immer schon war ist selbstständig und bin es immer noch.

Ich war über 20 Jahre in der IT, als Softwareanalytikerin im Bereich Barrierefreiheit und Webtechnologie, Projektleiterin und Führungsfachfrau. Bis ich dann komplett zusammengebrochen bin. Diagnose: Schwere Depressionen, Angststörungen, Panikattacken und Autismus mit Hyperaktivität. Von da an war eine 100%-Arbeit mit Leitungsfunktion nicht mehr möglich. Also musste ich mich umorientieren.

Heute arbeite ich selbstständig in meiner eigenen kleinen Praxis in einem Teilzeitpensum. Dabei begleite ich sehr oft Menschen mit psychischen Handicaps, sowohl medizinisch wie auch psychologisch.

Dabei hat meine Erfahrung gezeigt: Oft mals können ausgebildete Betroffene, anderen Betroffenen sehr viel besser helfen, als dies "nur" Fachexperten ohne eigenes Handicap können.

Ich habe ein Ehlers-Danlos-Syndrom, eine seltene genetisch Erkrankung, die zu "minderwertigem " Stützgewebe führt. Da Stützgewebe ūberall im Ķörper vorkommt, ist das EDS ein "Zebra", oder auch Chamäleon.

Mir machen rez. Schwere Entzündungsreaktionen zu schaffen. Bei wiederholen Ausfällen bei der Arbeit und einem nicht so verständigen Arbeitgeber bin ich irgendwänn in der Erschöpfungsdepression gelandet. Dazu kommen Gelenkbeschwerden, chronische Schmerzen, und zunehmend eine Muskelschwäche.

Die Unterstützung von Seiten Sozialstaat (IV, RAV bei teilweise Erwerbsausfällen) belief sich bis anhin auf Null, obwohl ich mich vor x Jahren bei der IV angemeldet habe.

Vor einem halben Jahr habe ich neuen Mut gefasst, und bin bei einem ehemaligen Arbeitskollegen mit einem 50%-Pensum in seine Hausarztpraxis eingestiegen. Ich spielte von Anfang an mit offenen Karten , was meine Grunderkrankung mit öfters wechselnden Gesicht betrifft. Mein Chef und mein Team zeigen viel Verständnis. Ich bin dankbar trotz EDS wieder als Aerztin arbeiten zu können. Denn es macht mir Spass.