Infiltrationen mit Kortison ratsam?

Optionen
Bringen bei der Polyneuropathie kleine Infiltrationen etwas?

Antworten

  • Hallo Ernst,
    Meine Antwort ist: NEIN.
    Die Polyneuropatie soll vor allem URSÄCHLICH behandelt werden (Diabetes, Alkohol, Borrelien...). Das Reiten an den Symptomen bringt mehr Schaden als Nutzen, da Kortison (das entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt) keine Dauerlösung ist.
    Erstens Kontraindikationen beachten, zweitens die Nebenwirkungen.
    Kortison unterdrückt das Immunsystem. Das bringt häufige Infektionen mit Viren, Bakterien oder Pilzen mit sich. Dann bekommt man Antibiotika, diese unterdrücken die immunologische Prozesse noch zusätzlich; dann… ja dann…bei zerstörten Immunsystem kommt es zu der "schicksalhaften Pneumonie" (was übrigens auch das häufigste klinisches Bild eines Krebspatienten ist, der eine Chemo zu viel bekommen hat). Exitus.
    Das Schöne daran ist, dass man das vorher weiss und selbst entscheiden kann....
    Viel Spaß noch im Forum und lass dich von mir nicht entmutigen 😉

  • MyHandicap User
    Optionen
    Guten Tag Ernst Müller

    Herzlich Willkommen in unserem Forum/Community.

    Evtl. hilft Dir eine Polyneuropathie-Selbsthilfegruppe weiter.
    Diese bieten ein solides soziales Netzwerk und beim Austausch mit Gleichgesinnten lässt sich von den Erfahrungen anderer profitieren, Kraft schöpfen und selbst Unterstützung schenken.

    Selbsthilfegruppen Polyneuropathie:
    https://www.selbsthilfeschweiz.ch/shch/de/selbsthilfe-gesucht/suche?submitted=true&search=Polyneuropathie

    https://www.muskelgesellschaft.ch/?s=SELBSTHILFEGRUPPE+POLYNEUROPATHIE

    https://selbsthilfe-winterthur.ch/de/133/gruppen/selbsthilfe/166/polyneuropathie.html

    Hoffe Dir hiermit weitergeholfen zu haben und wünsche einen gute Wuchestart.

    Beste Grüsse
    Claudia

  • MyHandicap User
    Optionen
    Nun ich bin kein Arzt
    Weiss somit auch nicht wo die Unterschied zwischen deiner Krankheit und Sudek oder Polyarthritis ist
    Meine Ideen gehen in eine ähnliche Richtung wie die von Eva. Es gibt Krankheiten oder Störungen mit denen man sich besser oder eben solche mit denen man sich weniger arrangieren kann.
    Schmerz ist einerseits ein notwendiges Warnsignal (zeigt mir wenn ich mich in den Finger schneide dass ich besser damit aufhöre)
    Anderseits quälend (wenn meine Wirbel verschoben sind kann ich ausser operieren nur noch Medikamente einnehmen.
    Wie oft das der Fall ist und inwieferne das auch schadet ist schwer zu entscheiden.
    Mit meinem Morbus Sudek halte ich es so dass ich eher weniger Medikamente nehme als zu viel.
    Klär doch ab ob bei deiner Krankheit ev ein Neurostimulator helfen könnte
Diese Diskussion wurde geschlossen.