Schmerzen Bandscheibenvorfall

Optionen
Bei mir wurde vor 2 Jahren ein leichter Bandscheibenvorfall und Verschleiß am Rücken durch Röntgen festgestellt. Ich habe immer mal wieder Schmerzen daran gehabt und mein Arzt hat mich öfter eingerenkt was nicht ganz billig ist und ich mir auch nicht leisten kann, da ich nur 600,-€ Netto bekomme.Auch physio und Rehasport hab ich schon durch. Aber jetzt sind die Schmerzen mittlerweile dauerhaft geworden.Gibt es nicht auch noch andere Möglichkeiten irgendwas dagegen zu tun?

Antworten

  • Hallo,
    einen Bandscheibenvorfall einrenken und selber bezahlen?
    Mir ist das ein Rätsel .
    Rudi
  • Slowrider
    Optionen
    Hallo

    Es stellen sich erstmal ein paar Fragen.Warum bezahlst du beim Arzt für das Einrenken?
    An sich ist das eine normale ärztliche Leistung die durch die KK getragen wird.Es sei den du bist direkt ohne ärztliche Verordnung zu einem Physio gegangen.Dann zahlst du selber.
    Warst du bei einem Orthopäden?Wenn nein warum nicht?Wenn ja.Was sagt er zu deinem Zustand und was hat er vorgeschlagen?
    Kläre das mal mit einem Facharzt ab.Schmerzen werden dauerhaft wenn sie nicht richtig behandelt werden.
    Was die Kosten betrifft so mache eine Eingabe bei deiner KK.Da du nicht,oder noch nicht chronisch Krank bist liegt dein Eigenanteil bei 2% deines Jahreseinkommen.Alles was darüber hinaus geht trägt die Kasse.
    Also
    -Facharzt zur Klärung des Sachverhaltes aufsuchen.Der wird Dir dann auch sagen wie es weiter gehen könnte
    -bei der KK Antrag auf Befreiung einreichen

    Viel Erfolg

    Ralf

    (Antwort ist keine Rechts oder Medizinische Beratung.Für die Richtigkeit der Antwort wird keine Haftung übernommen.Einige Antworten werden mithilfe einer KI geschrieben.(Artikel wird gekennzeichnet)

  • Es soll ja nicht zu oft eingerenkt werden! - Deshalb sehe ich den Antrag auf Befreiung schon mal als sinnlos.

    Einrenkung ist in Gebührenodrnung für Ärzte nur einmalige Leistung bei Luxationen und das ist da offensichtlich nicht der Fall.
    Manche Ärzte übernehmen Leistungen von Heilpraktikern (Chiropraktik, Akupunktur, Neuraltherapie…) und bitten das nur als kostenpflichtige Leistung an – ob sich da was geändert hat, ist mir nicht bekannt.
    Was sollst du machen? Klassisch behandeln und Ursachen suchen ( Gewicht, Schlafgewohnheiten, Verkühlen der Region, langes Sitzen, einseitige Belastung... und was sagt die Psychosomatik dazu...;o)
    Alles Gute!


  • Hallo Flöckchen,

    begrüße dich erst mal hier.

    Wenn die BS Problematik schon dauerhaft ist musst du handeln.
    Eine OP wie manchmal vorgeschlagen wird, sollte die letzte Option sein.
    Auch durch diese werden nicht alle Betroffene schmerzfrei.....

    Im Prinzip helfen gut gezielte Physio, Wärme, Entspannung, Dehnübungen, Haltungsübungen.
    Muss dann aber regelmäßig sein am besten unter fachlicher Begleitung.

    Warst du schon mal bei einem Osteopathen?? Können auch oft bei sowas helfen.
    Bezahlt in manchen Fällen die Krankenkasse je nach dem wo man versichert ist.

    Ganz hab ich auch nicht verstanden warum das Einrenken selber bezahlt wurde, wer hat es gemacht??

    alles Gute,
    gruß wessi
  • Es gibt keine ABSOLUTE Lösung bei Bandscheibenvorfällen . Bei manchen helfen Infiltrationen mit Sauerstoff bei andern nicht .Cortison einspritzen oder gar eine OP . Ich habe vermutlich alles durchprobiert und es hat nichts geholfen . Trotzdem verteufele ich die Medizin nicht im allgemeinen , ich habe einfach Pech gehabt, auch darin das weder IV noch sonst eine Stiftung mir Geld zuspricht . So werde ich noch 2 Jahre oder bis ich von Medis zugedröhnt vom Gerüst falle auf Baustellen arbeiten .
  • Hallo colores,

    das kann aber wohl kaum die Lösung des Übels sein.
    Weiter ackern bis zum Umfallen. Hatte auch mal gedacht ich wäre dazu verdammt.
    Niemand muss das aber tun.
    Entweder bin ich arbeitsfähig oder aus gesundheitlichen Gründen eben nicht.

    Ich denke auch nicht das es bei dir Pech war, das keine Besserung eingetreten ist.
    Sondern die noch nicht optimalste Behandlung bei dir.

    kenne auch aus der Reha Leute die trotz OP weiter ihre Probleme hatten, vor allem im Job.
    gerade bei körperlicher Arbeit noch blöder, natürlich darf man sitzende Tätigkeiten auch nicht herunter spielen.
    Aber da kann man zumindest zwischendurch mal aufstehen, herum gehen, seine Haltung ändern.

    Auf der Baustelle wohl kaum. Da ist täglich Fehlhaltung angesagt, täglich schwer heben.
    Mit welcher Begründung kriegst du keine Rente.....

    gruß wessi

Diese Diskussion wurde geschlossen.