Hallo Hans Weber,
Ich bin auch von Migräne betroffen.
Mein Neurologe hat mir erklärt, daß es bei vielen Betroffenen so ab 40 zu einer sogenannten Verdichtungsphase kommt, dh. der Schmerz kommt häufiger und stärker, so daß normale, rezeptfreie Medikamente nicht mehr reichen.
Man nimmt dann, da man das oft erst nicht weiß mehr und öfter was und es entsteht Schmerzmittelkopfschmerz.
Durch die Ärzte habe ich Beta- Blocker, die vorbeugend täglich genommen, die Häufigkeit der Attacken eindämmen, soll so daß man auch nicht mehr so viel Schmerzmittel braucht.
Des weiteren habe ich nach einem Check meiner Gefäße im Gehirn Triptane gekriegt.
Auf der Gesundheitsseite von My handicap steht überdies, daß man durch entsprechende Gutachten mit Migräne auch eine Schwerbehinderung anerkannt bekommen kann, denn das Krankheitsbild ist anerkannt worden.
Bitte geh zu Fachärzten.
LG
Surfer
Sehr geehrter Hans Weber
ich kenne dass mit der Migräne, jedoch sind das bei mir versteckte Anfälle so meine Ärztin welche bei mir hin und wieder mal Auftreten. Bin dann wie weggetreten und habe dann meistens so einen starren Blick, wie als ob man durch Personen hindurch schaut
Ich habe schon viele Therapiemöglichkeiten wahr genommen, und zwar von der Maltherapie, Atemtherapie und Hypnose. Diese Therapien haben mir sehr geholfen, und ich weiß jetzt wie ich mich verhalten muss.
Aber von einem Klassenkameraden der ebenfalls unter sehr starker Migräne , leidet weiß ich das der vor 2 Jahren eine Schmerztherapie gemacht hat, und sein Leben sich dadurch verbessert hat. Die Schmerztherapie wurde von der Krankenkasse übernommen.
Ylvie
Hallo,
danke für eure Antworten.
Mir geht es bei meiner Frage hier aber ausschließlich darum, wie ich es anstellen muss um beim Versorgungsamt einreichen zu können. Dass es Therapien gibt usw. ist mir schon klar, das ist aber nicht Gegenstand meiner Frage.
Ich möchte konkret wissen:
- was wird an Unterlagen / Untersuchungen benötigt?
- welche Ärzte sind aufzusuchen (freie Arztwahl oder bekommt man einen „Zwangsarzt“?
- wie erfolgt der Nachweis, ein Arzt kann schlecht sehen dass ich Kopfschmerzen habe?
Ich frage mich, was hier als Befunde vom Versorgungsamt genommen wird, weil es gibt ja keine bei Kopfschmerzen außer dass ich zum Arzt gehe und davon berichte und mir Schmerzmittel verschreiben lasse. Ich kann mir stellen, dass allein das Buchführen wann ich Kopfschmerzen habe für eine Zuerkennung ausreicht, da könnte ja Jeder kommen…
Zudem wäre mir wichtig, dass die Zuerkennung schnellstmöglich stattfindet und nicht erst nach ein paar Jahren, denn da bin ich meinen Arbeitsplatz womöglich bereits los etc.
LG
Hans
Hallo,
also die Frage, welche Unterlagen das Amt sehen möchte, solltest Du dem Amt direkt stellen. In manchen Formularen findest Du Angaben dazu, z. B. hier: http://www.brd.nrw.de/schule/personalvertretungen_lehrkraefte/service/Erst-_und___nderungsantrag.pdf
(ich weiß natürlich jetzt nicht, welches Amt zuständig ist).
Wie der Arzt Migräne feststellt, sollte hingegen wohl nicht Deine Sorge sein müssen; auch bein anderen Krankheiten sind die PatientInnen ja nicht dafür verantwortlich, wie diese diagnostiziert werden.
Auf die Schnelligkeit des Amtes wirst Du nur begrenzt Einfluss haben - am ehesten, in dem Du den Antrag schnell stelltst und die Unterlagen möglichst vollständige einreichst. Ein paar Jahre sollte das aber, wenn Du jetzt anfängst, nicht dauern.
Besten Gruß, ananim
@ Hans Weber wegen Deiner Migräne empfehle ich Dir ein Neurologe welcher oftmals durch EEG und andere Untersuchungen mehr Herausfinden kann als die Hausärzte, aber ich will deren Kompetenz jetzt nicht in Frage stellen.
Und diese können Dir dann auch die Migräne bescheinigen mit der DU dann einen Therapeuten aufsuchen kannst.
Aber auch wenn es um ein Gutachten Betreffs Migräne geht, ist meist der Neurologe der richtige Ansprechpartner, der Dir dann auch ein Gutachten erstellt. Aber das alles weiß der Neurologe.
Schönes Weihnachtsfest
Ylvie
Hallo Hans,
Als erstes solltest du dir einen erst/verschlechterungsantrag aus dem Internet runterladen. Du füllst diesen komplett aus und schickst ihn ohne irgendwelche weiteren Unterlagen an das zuständige amt. Die Bearbeitung beinhaltet das sämtliche Krankheiten die du angegeben hast, bei dem zuständigen Arzt abgefragt werden müssen. Diese werden in der Regel durch kurze Befunde des Arztes bestätigt. Meine Empfehlung an dieder stelle lt. Immer den Arzt zu bitten wenn er das beantwortet, nicht nur den Befund zu schreiben sondern auch wie sich die Krankheit auf dein leben auswirkt. Das hast du hier ja schon getan. Desweiteren hast du geschrieben das Migräne bis zu x% GDB gibt, hierzu musst du wissen das das kann Bestimmungen sind. Auch ein aufaddieren mehrere Krankheiten ist nicht zulässig. Ich hoffe ich konnte dir helfen Ich wünsche dir viel glück
Gruss Matthias