Botox B gegen Schwitzen (in der Prothese)

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Es gibt ein Verfahren (krankhaftes) schwitzen zu behandeln. Dabei werden die Schweißdrüsen mit Botox Typ B gelehmt. Die Wirkung doll 6 Monate andauern.
Aus den USA gibt es Veröffentlichungen über Studien, allerdings mit wenig Probanten, dieses Verfshren bei der Prothesenversorgung einzusetzen, um das Schwitzen im Prothesenschaft signifikant zu reduzieren. Da es keine entsprechende Studie in D gibt, ist es keine Kassenlristung und wohl auch nich sonderlich bekannt. Oder doch?

Würde mich über Meinungen und ggf.. Erfahrungen und Expertenmeinungen freuen.

Antworten

  • swisswuff1
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    Also ich hatte eine zeit lang stark Ausschläge. Meine Dermatologin sagte dann, man könne das mit Botox behandeln; wenn es als entsprechend fachärztliche Behandlung zur Ermöglichung eines anderweitig nicht möglichen Prothesentragens angegeben wird könnte es schon klappen, aber die Gefahr ist etwas dass da "Schönheitsoperation" angekreuzt wird, und dann schaut es bei einer Krankenkasse sicher keiner mehr an.

    Allerdings habe ich die Ausschläge nach weiteren Abklärungen auf andere Ursachen zurückführen können. Meine Ausschläge sind fast alle mechanisch durch Reibung verursacht, Silikonliner oder Gelliner direkt auf der Haut. Mein Orthopädietechniker riet dann zur Schlauchgaze, also schlauchförmige Gaze direkt auf der Haut und dann erst den Liner drüber. Dadurch rutscht auch bei Schwitzen die Prothese nicht gleich weg und die Ausschläge waren seither völlig ausgeblieben. Also, nicht nur so "bisschen besser" sondern völlig weg - ich habe unter vielem anderen übers Stilfserjoch gebiket, bei 37 Grad die Hecke geschnitten und weiterer Unsinn, und das Zeug hält fest und löst die Probleme. Seither ist das mit dem Schwitzen kein echtes Thema mehr hier.

    Ansonsten sei es so, dass Botox gegen Schwitzen etwa 3-4 Jahre "hält" dann müsste man wieder dahinter, meinte die Dermatologin damals.