Problem: Beinbehaarung bei Borggreve Umkehrplastik

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Hallo alle miteinander,

ich brauche unbedingt einen Rat.
Kurze Vorgeschichte:
Vor 12 Jahren wurde aufgrund eines Sarkoms die sogenannte borggrevische Umkehrplastik ,an meinem rechten Bein, durchgeführt.
Problem:
Ich habe generell eine etwas starke Körperbehaarung, aber an meinem amputierten Bein, hat sie die Behaarung über die Zeit verschlimmert. Vor ungefähr 2 Jahren habe ich dann einmal mein amputiertes Bein gewachst, grundsätzlich würde ich nie Bein rasieren, da ich vor Schnittverletzungen Angst habe ( klingt blöd, aber ich kann kein Blut sehen). Daraufhin ist mir aufgefallen, dass sich insbesondere an den Stellen, die besonderen Druck der Prothese ausgesetzt sind, die Haare nicht normal herauswachsen sind.
Letztendlich haben sich richtig schlimme Eiterpickel gebildet, das hat sich so verschlimmert, dass die Haut an der Stelle komplette offen war.
Um das ganze nicht noch einmal zu erleben, habe ich die AOK gebeten, die Kostenübernahme über die Laserbehandlung zu übernehmen.
Natürlich haben die ,wie immer, abgelehnt! Mit der IGeL-Begründung. Ich sehe das jedoch nicht ein, kann mir jedoch auch nicht die Laserbehandlung selber finanzieren, aber ich finde deren Begründung unverschämt, da es hier um gesundheitliche Probleme geht.
Weiß jemand, ob die Begründung der AOK berechtigt ist? Hat jemand auch mit der Beinbehaarung an dem amputierten Bein zu kämpfen?

Antworten

  • MyHandicap User
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    Hallo flamingorot,

    zunächst einmal herzlich willkommen in der Community! Schön, dass Du MyHandicap gefunden hast 😀
    Eine Übersicht, wie das bei uns funktioniert, bietet dieses kurze Video (selbstverständlich auch mit Untertiteln): http://www.myhandicap.de/guided-tour.html

    Mit welcher Begründung genau wurde das abgelehnt?

    Eine günstigere Alternative zur Laserbehandlung und ohne Schnittgefahr sind ggf. Enthaarungscremes.
  • MyHandicap User
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    Hallo,
    ich habe zwar keine Umkehrplastik aber ich kenne das Problem von meiner Unterschenkelprothese.
    Ich mache es im Moment so das ich mir die Haare mit einem elektrischen Langhaarschneider.
    Danach öle ich den Stumpf mit PC30V ein. Seit ich dies 1 mal in der Woche mache habe ich kein Problem mehr damit.

    Ich hoffe das hielft dir weiter.

    LG
    plilly
  • MyHandicap User
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    Vielen Dank schon erst einmal für die Antworten 😀
    Also die Krankenkasse hat es mit folgender Begründung abgelehnt: "Bei dieser Leistung handelt es sich um eine so genannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)".

    Über Enthaarungscreme habe ich ebenfalls schon nachgedacht, nur das Problem ist, dass mein Bein Narben und Pickelchen hat, an diese Stellen dürften dann die Enthaarungscreme nicht drankommen.
  • swisswuff1
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    Verständlich, die Krankenkasse geht da strikt nach Katalog und Vertrag. Es ist eben etwas eine Kunst der Zuwendung, Anträge richtig zu schreiben. Geh mal davon aus, das die von Beinproblemen, Prothesen, dauernder Belastung etc. keinen Schimmer haben. Du musst erst einmal verinnerlichen, genau wie wenig diese Leute, die über Deine Anträge entscheiden, von der Sache wirklich verstehen und wie gut sie Deine Situation einschätzen können.

    Du solltest dann darauf aufbauend unbedingt versuchen, besser klarzustellen, um was es da wirklich geht, und die eigentlichen Behandlungsdetails (die zur Ablehnung führen würden) nicht allzuweit oben hin schreiben. Schau her, Du must zusehen, dass die Leute dort auch begreifen, um was es bei Dir geht.

    Und begreifen können sie es ja nur, wenn man es ihnen also auch sehr, sehr, sehr klar sagt. Klar, oder? Diese Chance muss man ihnen aber geben.

    Wieso Du also mit dem Ablehnungswort "Laserenthaarung" anfängst, wo Du doch weisst, dass das für fast alle anderen Antragssteller/innen eine Schönheitsoperation ist, verstehe ich nicht. Damit provozierst Du ja gerade diese Ablehnung!

    Versuch mal sowas im Antrag:

    ANTRAG AUF MEDIZINISCHE BEHANDLUNG CHRONISCH REZIDIVIERENDER TEILS SCHWER VERLAUFENDER FOLLIKULITIDEN AM BEINSTUMPF ERSCHWERT DURCH ANDAUERNDES TRAGEN DER PROTHESE (MIT BILDERN).

    Dann schreibst Du:

    Meine Vorgeschichte ist diese:
    (DATUM) (und dann, was war).

    Hier listest Du jeden einzelnen auch nur halbwegs erinnerlichen oder sogar dokumentierten Vorfall mit Follikulitis / Haarbalgentzündung etc. auf, sowie alles, was sonst an Hautkomplikationen dazu kam. Die Liste darf ruhig so lange sein, wie sie dann sein muss - und wenn es 3 oder 4 Seiten sind. Das gesamte Schlamassel muss im ersten Antrag schwarz auf weiss rein, damit die nächste Instanz (etwa beim Einspruch, Rekurs, .. ) dann schon sieht, über was die Krankenkasse da hinwegsehen wollte. Das ist sehr wichtig, sich da klar zu äussern.


    Danach schreibst Du, oder Dein Arzt, oder ihr beide, was da gemacht werden soll. Dazu muss man den Zusammenhang auch darlegen, weil die es sonst nicht begreifen.

    Etwa so würde ich das schreiben:

    Das dauernde Tragen der Prothese ist nicht problemlos, wie das manchmal gerne gehofft oder geglaubt wird. Es ist harte Arbeit, dies jeden Tag hinzubekommen, und es gehört viel Glück dazu. Zudem ist es ein medizinisches, nicht nur ein orthopädisches Problem.

    Extreme Feuchtbedigungen über extrem lange Zeiträume: unter dem ständigen Tragen der Prothese hat man sich vorzustellen, dass bis 18 Stunden am Tag etwa die Haut, die auch sämtliche nach Waschen etc. dort noch vorhandenen Mikroben, Narben, Haare, Schweissdrüsen und Schmerznerven umfasst, nassfeucht und entsprechend warm sehr eng in Kunststoff-Material verpackt ist. Die Haut ist dauernd aufgeweicht, wird dadurch durchlässig, entzündet rasch wenn nicht andauernd, und ist dadurch sehr empfindlich.

    Extreme Schweissbildung: da jede Prothese konstruktionsbedingt ohnehin zu heiss ist, und da die Bewegung - Gehen, Laufen - mit der Prothese sowieso und stets bedeutend energieaufwendiger ist als bei Personen die keine Prothese tragen müssen, schwitzt man über das oben erwähnte Ausmass hinaus um eine weitere Menge, was die sehr problematische Situation der Haut am Bein weiter verstärkt.

    Andauernd sich wiederholende Entzündungen: bei Prothesenträgern bekannt und sehr häufig sind rotfleckig brennende Hautaussschläge und Ekzeme. Diese heilen unter richtiger Behandlung meist folgenlos ab, auch wenn sie sehr unangenehm sind. Hier aber problematisch sind oft auch recht schwere, schmerzhafte, eitrige Entzündungen der Haarfollikel, die sich ohne wirkungsvolles Entfernen der Haare trotz umfassender Reinigung der Haut nicht vermeiden lassen. Da das Bein in der Prothese auch belastet wird, sind schmerzhafte Entzündungen in doppeltem Ausmass schwer zu ertragen, es schmerzt dann nicht nur in Ruhe, sondern beim Draufstehen. Zudem ist das Belasten von Eiterbeulen, Eitertaschen etc. dem problemlosen Abheilen nicht gerade förderlich (FOTOS?), aber wie Sie verstehen, kann man nicht immer alles haben, was man will, und so muss man Geduld haben, bis die Entzündung wieder geheilt ist.

    Problematische Haut: meine Haut weist nun operations-bedingte Narben, sowie aber auch Narben nach wiederholten, eben beschriebeben, schweren Entzündungen auf (FOTO). Die Entfernung der Haare durch Rasur ist schwierig, da die Hautoberfläche sehr unregelmässig ist, wodurch es zu Verletzungen kommen kann. Diese wiederum stellen unter der ständig feuchtwarmen stundenlang getragenen Prothese ein ganz erhebliches, das bereits hohe Risiko übersteigendes weiteres Infektionsrisiko dar. Die Entfernung der Haare durch Enthaarungscreme ist problematisch, da diese aggressiv ist, und die bereits ohne Enthaarungscreme ausserordentlich überbelastete, permanent überlastete und geschädigte Haut ganz erheblich weiter reizt und ernsthaft das Tragen der Prothese einschränkt.

    Die Prothese muss ich tragen, da (JOB, PENDELVERKEHR, ... ETC) (Begründung sehr gut erklären). Ich kann diese somit nicht weglassen.

    Daher beantrage ich / beantragen wir hiermit die Kostengutsprache für medizinische / dermatologische Behandlung der Behaarung durch geeignete Massnahmen (Spezialrasur, Laser, etc.).

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    Hier ist denke ich wichtig, so hart wie möglich am effektiven Problem zu schreiben. Wichtig ist auch, ihnen die Sache bildlich näher zu bringen.



  • MyHandicap User
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