DRINGEND ! Hilfe zur IV !

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Hallo miteinander !
Ich brauche Dringend Eure Hilfe... ich weiss nicht mehr weiter !
Es ist so:
Meine Mutter bezieht seit ca 2006 IV Rente zu 100 %. Damals hatte Sie die Rente zugesprochen bekommen wegen Fibromyalgie und starken Depressionen. Im Laufe der Jahren hat sich die Sache verschlechtert. Konkret heisst das, dass Sie zwar immer noch an Fibromyalgie leidet .. dies allerdings nicht mehr das Hauptproblem ist. Im Jahr 2006 und 2009 hat sie schwere Op's im Bereich der Halswirbelsäule bekommen. Die erste OP ging nicht gut. Der gewünschte Effekt blieb aus... das kleine Titankäfig welcher Ihr eingesetz wurde um die HWS zu stabilisieren, verletze der obere und untere Wirbel und somit konnte auch kein knochenwachstum erfolgen... somit wurde sie 09 zum weiten mal operiert . Dieses mal entnahm man ihr wiederum Knochen aus dem Beckenkamm um es mittels Metallplatte und 6 Schrauben über die HWS zu platzieren. Ihr Knochenwachstum ist sehr langsam und einmal gut, einmal weniger. Die Schmerzen welche Sie Tag und Nacht erträgt habe ich hier gar noch nicht erwähnt. Am morgen ist sie total steif.... bis ca mittag ist sie dann fast wieder "beweglich", aber Sie hat dauernde schmerzen.
Nun musste Sie im Jahr 2012 (Herbst) zur IV Abklärung oder Revision , ich weiss nicht mehr genau...verschiedene Abklärungen machen. Der RAD von den IV ärzten wurde gemacht... zum Psychiater musste sie, usw.
Anfangs Mai dann kam der Vorbescheid von der IV, welche un mitteilte das man infolge der Berichte und Untersuchungen ( welche Sie einmal wegen der grossen Schmerzen sogar abbrechen musste)ihr die ganze Rente streichen würde. Es stand darin Sie könne in einer angepassten Tätigkeit bis zu einer Belastung von 7.5kg, 100% arbeiten , aber nicht mehr bei Ihrer alten Arbeit. Die Fibromyalgie werde nicht mehr als "Krankheit " welche die IV bezahlen müsse angesehen, hat mir dann die Sachbearbeiterin am telefon mitgeteilt.
Wir reagierten sofort.. meine Mutter begann zu weinen und zu verzweifen!!
Wir machten einen Termin bei der Procap und informierten uns, was wir machen könnten !
Wir haben vorsorglich einen Einwand geschrieben und eine Fristverlängerung bis ende Juni erbeten. Wurde uns gewährt. Nun sind wir dran mit dem Neurochirurg und hausarzt gutachten und berichte zu erstellen damit wir dann nächste woche wieder zu der Procap gehen können, uns sie uns dann sagen wie sie es sehen... rechtlich durch die procap weiter oder wir selber....
ich bin verzweifelt !! Ich habe grosse Angst ! Wie soll meine Mutter wieder arbeiten gehen unter diesen Umständen ?
Sie ist bereits 59 Wo soll sie Arbeit finden in Ihrem gesundheitlichen zustand ?
Sollte Die IV nicht alles nochmals überprüfen und das wirkliche Hauptproblem analysieren ? Denn jetzt ist ja die HWS das grosse Problem nicht mehr die Fibromyalgie... die hat sie noch neben allen anderen problemen....
Bitte helft mir weiter !!!
ich weiss nicht mehr wo mir der Kopf steht !!
lg alligator 😕

Antworten

  • Hallo Alligator

    Herzlich Willkommen im MyHandicap Forum.

    Aus meiner Sicht habt ihr absolut richtig gehandelt. Die Fristverlängerung gibt euch die nötige Zeit um entsprechende Unterlagen einzureichen. Mit den Berichten des Hauszartes und der Neurochirurgen sollte die Rechtsabteilung der Procap Einsprache gegen die IV-Verfügung machen können, damit der Fall nochmals neu analysiert wird.

    Wie sollen wir von der Community dir helfen?

    Wir haben Fachexperten von Seiten der IV, welche hier im MyHandicap Forum mithelfen. Sie können aber gegen laufende Verfahren nicht Stellung nehmen.

    Auch hätten wir Rechtsexperten, die unverbindlich ihre Einschtäzung abgeben. Da ihr aber bereits mit der Rechtsabteilung der Procap zusammenarbeitet, denke ich nicht dass dies nötig ist.

    Lieber Gruss
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