Diagnose Hodenkrebs

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Hallo und Guten Tag :-)
Ich wurde im Dezember 2012 wegen Hodenkrebs operiert.Im Januar begann dann die Chemo-Therapie,3 Zyklen.Anschliesend war ich bei der Reha.Soweit geht es mir wieder gut,nur ich habe seit 2 Monaten ein kribbeln in den Füßen.Mein Urologe sagt das kommt von der Chemo.Jetzt geht es im September mit der Wiedereingliederung los.
Meine Frage: Wenn ich ab Oktober wieder voll einsetzbar wäre,wieviel Stunden darf ich dann arbeiten?Kann ich dann noch auf Montage?Ich habe einen Schwerbehindertenausweis bekommen mit GdB 80% für 5 Jahre.

Antworten

  • MyHandicap User
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    Guten Tag Erzgebürger
    es freut mich daß du die Krankheit gut überstanden hast. Wenn du wieder voll genesen bist und voll belastbar , dann sollte keine Einschränkung der Stundenzahl im Wege stehen.
    Der Schwerbehindertenausweis sagt nichts über deine Arbeitsfähigkeit aus!
    Schönen Abend
  • MyHandicap User
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    Hallo erzgebirger,

    herzlich Willkommen hier im Forum! Hier erhälst du kompetente Hilfe von Experten und auch helfen Betroffenen anderen Betroffenen.

    Das du den Hoden krebs unter Kontrolle hast bzw. dir es gut geht ist sehr schön!
    Eine Frage: wie ist denn der Wert des Tumormarker und wie oft wird dieser, von deinem Facharzt kontrolliert?
    Zu deiner Frage wegen den Arbeitsstunden kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Das übernehmen andere User, was auch schon von Holger63 getan wurde.

    Das das kribbeln in den Beinen von der Chemo kommt, hat dein Arzt hat recht. Nur musst du damit zu einem Neurologen! Dies kann/ist ein Zeichen von einer Neuropathie, welche jedoch behoben werden kann. Du musst damit nur in ärztlicher Kontrolle, bevor daraus eine Polyneuropathie entsteht. Wird keine Behandlung schnellstens eingeleitet, kannst du eines Tages an vegetativen Funktionsstörungen leiten. Bitte nehme dieses nicht auf die leichter Schulter!!! Auch ist der Krebs besiegt, wenn 5 Jahre nach dem Eingriff, der Tumormarker im Norm bereich liegt.

    erzgebirge, ich möchte dir keine Angst machen! Jedoch hast du bisher viel erleben müssen und hast dies gut überstanden.
    Die Untersuchungen beim Neurologen tun nicht weh, geben jedoch Aufschluss! Das du weiterhin den Tumormarker unter Aufsicht haben solltest, musst du wissen.
    Die Erstversorgung ist genauso wichtig wie die darauffolgende Versorgung!

    Du kannst und wirst dadurch alt werden, nur die Behandlung von Urologen und Neurologen ist Pflicht.
    Pflicht für dein Leben, denn du hast nur eins davon auf Erden! Wenn du spez. Fragen hast, schreibe mir eine PN (private Nachricht), ich antworte sofort darauf. Ansonsten melde dich im Forum, mit Fragen oder Ängsten, wir sind für dich da.

    LG, Emmerisch

  • MyHandicap User
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    Hallo erzgebürger,

    zunächst einmal herzlich willkommen in der Community! Schön, dass Du MyHandicap gefunden hast 😀
    Eine Übersicht, wie das bei uns funktioniert, bietet dieses kurze Video (selbstverständlich auch mit Untertiteln): http://www.myhandicap.de/guided-tour.html

    Du hast aus der Community schon einige gute Hinweise erhalten (vielen Dank dafür, Leute 😀 ).

    Die Sache mit der Belastbarkeit könntest Du auch mit Deinem behandelnden Arzt erörtern. Es gibt jedoch, nach dem was Du beschrieben hast, kein "Arbeitsverbot" für dich. Probiere einfach aus, was Du schaffst.

    Bei weiteren Fragen wende Dich gern jederzeit wieder an mich oder meine Kollegen oder die Community. Wir alle hier freuen uns, wenn wir helfen dürfen 😀

    Wenn Dein Anliegen geklärt ist, sei bitte so lieb und setze die Bewertung oberhalb des Threads auf 100%. 😀
    So hilfst Du uns, eine bessere Übersicht zu behalten, wo noch Unterstützung benötigt wird.
  • MyHandicap User
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    Hallo erzgebürger

    Ich kenne das Kribbeln in Händen und Füssen nach überstandener Chemotherapie ebenfalls. An gewissen Tagen ist es stärker, an anderen spüre ich sogar gar nichts mehr. Vorallem im Sommer ist es weg. Im Winter hingegen kommt es viel öfter vor.

    Meinen Erfahrungen zur Folge nimmt das Kribbeln mit der Zeit tendenziell ab. Ich bin nach wie vor in regelmässiger Kontrolle beim Onkologen und dieses Thema haben wir schon mehrmals besprochen. Das Thema Polyneuropathie und damit verbundene Therapien etc. war nie ein Thema.

    Ich rate dir das mit deinem Arzt des Vertrauens zu besprechen bevor du dich behandeln lässt.

    Liebe Grüsse
  • MyHandicap User
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    Hallo erzgebirger,

    schon hast du einen Menschen, der die selbe Erkrankung hatte wie du.

    Simon hat völlig recht, dass du dies mit deinem behandelten Arzt besprechen solltest.
    Die Chemo zerstört das böse Gewebe, leider wird aber auch gutes Gewebe dabei angegriffen. Die Chemo wird stetig besser, Nebenwirkungen werden minimiert.
    Die Chemo kann so ausgehen wie bei Simon, kribbeln in den Händen. Es kann jedoch auch andere/stärkere Nebenwirkungen auftreten. Chemo = nicht Chemo! D. h., die Chemo wird nach Krebsart und -stärke ermittelt. Deswegen auch die verschiedenen Nebenwirkungen.

    Wie Simon empfehle ich dir, rede mit deinem Facharzt.

    LG, Emmerisch

    Schau nach vorn und genieße jeden Tag!