Anspruch auf Sportprothese?

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Hallo, ich hoffe ich bekomme hier Atworten auf meine Fragen?
Ich bin nach einem unverschuldetem Verkehrsunfall Oberschenkelamputiert worden. Ich möchte nun eine Laufprothese haben, da ich vor dem Unfall gerne gelaufen bin und das auch gerne wieder tun möchte. Jetzt suche ich schon seit einer weile nach Gesetzestexten oder Beschlüsse, in denen ersichtlich gemacht wird, ob mir eine Lauf/Sportprothese zusteht oder nicht!?
Mit der Badeprothese ist es ja ersichtlich geregelt, aber in meinem Fall finde ich nirgends eine Erklährung.
Ich hoff Ihr könnt mir da weiterhelfen......

Gruß

Ranjid

Antworten

  • Lieber Ranjid,

    unsere Fachexpertin lässt ausrichten, dass sie kürzlich aus dem Urlaub zurück ist und noch etwas Zeit für die Antwort benötigt. Eventuell kann Dir in der Zwischenzeit der eine oder andere User mit seinem Wissen ebenfalls weiterhelfen.

    Lieben Gruß,

    Tom
    MyHandicap
  • Hallo Ranjid,
    leider ist mir kein Urteil bekannt, nachdem gesetzliche Kassen Laufprothesen übernehmen müssten. Dein privatrechtlicher Anspruch auf eine solche Prothese gegenüber dem Unfallverursacher bzw. seiner Versicherung ist jedoch m.E. unzweifelhaft gegeben. Leider muss man hier in Vorleistung treten, und kann dann schauen, wie man seinen Anspruch durchsetzt. Frage bitte Deinen Anwalt. Sorry, ich kann Dir momentan nichts anderes sagen.
    Alles Gute!
  • swisswuff1
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    Kann man vielleicht so oder so machen.

    Fuer mich ist fuer die Arbeit eine Prothese wichtig gewesen, die robust ist. Dabei ergab sich ueber die Jahre, dass zunehmend selber angepasste / gebaute Teile besser und haltbarer sind als anderes. So als Nebeneffekt ergab sich auch der Wunsch nach einer gewissen eigenen Reparierbarkeit. Ich kann nun gewisse Wechsel teils extrem, teils sehr rasch selbst machen. Einen ganzen Kabelzug auswechseln gelingt innert etwa 10 Minuten. Greif- oder Halteteile vorne auszutauschen benoetigt normalerweise weniger als eine Minute. In anderen Worten ergab sich aus verschiedenen Gruenden eine sehr modulare Bauweise.

    Hat aber den Nebeneffekt, dass ich eine extra fuer Velolenker ausgelegte Hand (MERT HAND) rasch aufsetzen kann und so fuer Sport / Arbeitsweg mit Velo unterwegs bin. Die Versicherung bezahlt mir sicher nicht die Mert Hand, aber die habe ich unter der Hand (haha) aufgetrieben; der Rest der Prothese ist auch sonst im Alltag mit mir unterwegs. Fuers Velofahren setze ich derzeit meist einen alten ausgedienten Schaft mit einer alten nicht mehr benoetigten Handgelenks-Verbindung ein.

    Aber man kann durchaus drauf achten, dass man Sport und Alltag, prothesentechnisch, so weit zusammenbringt, konstruktionsmaessig, dass man ev. guenstiger zu sportlichen Aktivitaeten kommt, als wenn man das ganze Dings mitsamt Schaft und Liner neu machen muss.

    Wie das bei Beinprothesen aussieht, weiss ich nicht. Ich kenne die Anschlussnormen auch nicht. Das kriegst Du aber bestimmt irgendwie raus.
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