wie kann ich eine Arbeit finden

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Bin 30 Jahre alt.

Habe Mittlere Reife.

Ausbildung als Technischer Zeichner - Maschinenbau mit Mechanical Desktop 6.

Fernstudium: NC - CNC-Technik

Habe Lehrgang CAD - Konstrukteur ( Inventor 10, Catia v5, Pro/E 2 und 3) absolviert.

Angelernt: Produktionshelfer (Metallbereich),
Servicefahrer (Bäckerei),
Auslieferungsfahrer (Post).

Habe keine Berufserfahrung als Technischer Zeichner.

Bin bereit weitere Programme zu lernen (z.B.: Solid Works, usw.).

Schwerbehindert: 50% ohne Merkzeichen

Da ich keine körperliche Arbeit (habe Gesundheitliche Einschränkungen)machen darf, ist es für mich sehr schwer eine Arbeit zu finden.

Hatte Antrag auf Krankenrente gestellt.
Wurde abgelehnt, weil ich noch Arbeitsfähig bin.

Welche Möglichkeiten habe ich?
Was kann ich noch machen?
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Antworten

  • Hallo Johann,

    herzlich Willkommen hier im Forum. Wenn Du Arbeit suchst, geh hier mal auf den Button Arbeitsleben, da findest Du viele Infos und auch Stellenangebote.

    Mal ne blöde Frage: Was meinst Du bitte mit Krankenrente? Ist damit die Erwerbsunfähigkeitsrente gemeint? Wenn Nein, was dann? Hast Du schon mal mit Deinem zuständigen Arbeitsamt gesprochen wegen einem Job? Wenn Du 50% hast, kannst Du Dich auch bei den Behörden bewerben, die müssen Schwerbehinderte einstellen, im Gegensatz zur freien Wirtschaft, die können sich die besten Leute aussuchen.

    Wenn Du Lust hast, heute Abend ist ab 19.30 Uhr wieder Chat angesagt, jeden Freitag, Sonntag und Dienstag. Donnerstags gibs einen Frühchat. Schau einfach unter Chat nach, da steht immer das Datum und die Uhrzeit. Vielleicht bis nachher, ich bin auf jeden Fall heute im Chat...
  • Hallo Johann!

    Hast du schon mal versucht, eine Umschulung auf Rehabasis über ein Berufsförderungswerk (BFW) zu bekommen? Geh zur ARGE, Berufsgenossenschaft oder Rentenversicherung, je nachdem, wer für dich zuständig ist und stelle einen solchen Antrag. Bei Ablehnung sofort Widerspruch einlegen.

    Falls du Fragen hast, melde dich gerne bei mir; ich arbeite seit 11 Jahren in der Telefonzentrale des BFW Hamburg.


    Gruß, Katrin
  • surfer
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    Hallo Johann,

    Das was die anderen sagen ist richtig. Trotz Arbeitsamt und so ist es besser sich immer wieder selber zu bewerben.
    Ich versuche es trotz Schwerbehinderung, Soz. Päd. Studium und 44 Jahren immer wieder - bisher erfolglos.

    LG

    Surfer
  • Habe sehr oft mit den Zuständigen Leuten vom Arbeitsamt gesprochen.

    Hatte Antrag auf Berufliche Reha gestellt, es wurde nicht genehmigt.
    Gründe: - zu teuer (10000 Euro)
    - ansonsten Nachweisen, warum es notwendig ist.

    Es gibt eine Möglichkeit über die medizinische Reha, wenn die es beantragen.

    Wenn ich wichtige Nachweise, Gründe, usw., mitbringe, wird der gestellte Antrag auf Berufliche Reha bearbeitet.


    Über die Rentenversicherung bekomme ich keine Lehrgänge, usw., genehmigt.
    Erst wenn ich 15 Jahre gewartet habe (arbeiten, arbeitslos, usw.,).
    Mir fehlen noch 5 Jahre (Ab 1.2000).

    Ich war einige Male auch beim Integrationsamt, aber die können nichts machen.

    Werde immer wieder zum Arbeitsamt gesandt.

    Ich bin bei vielen firmen gewesen (Vorstellungsgespräche, nur Bewerbungen, auf Messen, usw.).
    Einzelne Firmen haben nachgefragt, ob ich z.b.: das Programm Solid Works kenne.
    Das ich es nicht kenne (würde es gerne lernen), heisst es Nein.
    Ich bekomme nur die Antwort: Wir melden uns. Bis Heute haben die Firmen sich nicht mehr gemeldet und ich erhalte irgendwann eine Absage.
    Weil ich keine keine Berufserfahrung habe, werde ich nicht genommen.

    Eine Umschulung wird sofort genehmigt, wenn ich den Nachweis habe, das ich den gelernten Beruf nicht mehr ausüben darf.


    Krankenrente = Erwerbsunfähigkeitsrente.
  • Hallo Johann!

    Schau mal hier: www.arge-bfw.de
    Das ist eine allgemeine Übersichtsseite aller 28 BFWs in Deutschland, suche dir das nächsgelegene oder das, welches deinen Berufswunsch im Angebot hat, aus und fahre zum Infonachmittag. In Hamburg wird er jeden Dienstag angeboten; dort sind dann Fachleute, die sich mit Ablehnungen auskennen, manchmal mehr wissen, als die Stelle, die es genehmigen soll, bei Widersprüchen helfen etc.
    Man muß für eine Rehaumschulung keine 15 Jahre warten. Oft geht es nach Unfall / Krankheit und medizinischer Reha sehr schnell weiter in eine berufliche Reha, um den Anschluß nicht zu verlieren. Du bist noch jung, hast noch viele Jahrzehnte bis zur normalen Altersrente, das könnte deine Chancen erhöhen, eine Umschulung zu bekommen. Wärst du 20 oder 25 Jahre älter, könnte es anders aussehen, aber auch dann darf man nicht resignieren. Ich habe gelernt, dass man kämpfen muß, um im Leben voranzukommen.

    Gruß, Katrin
  • Hatte 4.2010 eine medizinische Reha.
    Da wurde ich nur fit für das Arbeitsleben gemacht.

    VdK hat vorgeschlagen: einzige Möglichkeit, was ich noch machen kann, ist nur die berufliche Reha.

    Ich hatte mich informiert über eine Rehaumschulung.
    (Stelle in Frankfurt am Main nicht weit entfernt).
    Hatte dort angerufen und nachgefragt, wegen Anträge, Angebote, Lehrgänge, usw..

    Hatte alle Informationen über eine Rehaumschulung, welche ich machen wollte, den Zuständigen Leuten vom Arbeitsamt gegeben.
    Die Antwort kam, wir können es nicht machen.

    Habe beim VdK meine Anligen vorgetragen.
    Diese meinen, es ist nicht so einfach eine Rehamaßnahme zu bekommen.
    Von Vdk: Ich brauche ein Nachweis, warum es nötig ist.

    Wie kann ich nachweisen, dass ich es brauche?

    Wer kann noch Lehrgänge, verschiedene Maßnahmen, usw., finanzieren ( außer Arbeitsamt, Rentenversicherung) ?

    Ich selber bin auch schwerhörig ( Trage Hörgeräte).
    Wenn einer am Telefon ist kann ich ihn nicht verstehen, auch mit Hörgeräte ( und Verstärker.
    Habe verschiedene Telefone, Handy, ausprobiert, aber es hift nichts.
    Am besten eine Arbeit ohne telefonieren.

  • Hallo Johann!

    Du brauchst von ärztlicher Seite eine Bescheinigung / ein Attest, dass du zwar berufs-aber nicht erwerbsunfähig bist, also aufgrund gesundheitlicher Ursachen den Ursprungsberuf nicht mehr ausüben kannst.
    Du solltest innerlich bereit sein, dich beruflich völlig neu zu orientieren, anstatt neue Fachkurse und -programme für den bisherigen Beruf draufzusetzen. Hat deine bisherige Berufsgruppe eine Genossenschaft? Wenn ja, gehe dorthin, versuche berufliche Reha zu bekommen. In BFWs werden erst Berufsfindungen gemacht, das heißt, man kann je nach Art und Schwere der Behinderung verschiedene Berufe in 2 bis 4 Wochen testen und dabei feststellen, was man trotz Handicap noch leisten kann, auch körperlich. Im BFW Hamburg gibt es sowohl ein "Kompetenzzentrum für Hörschädigung" als auch eine Außenstelle des BFW Düren, die sich um Blinde und Sehbehinderte kümmern. Es findet also Unterricht in Gebärdensprache statt etc. Der Berufsfindung schließt sich für viele ein 3monatiger Vorbereitungskurs an, um alle Teilnehmer auf den gleichen Wissensstand zu bringen und auch das Lernen wieder zu lernen. Danach kommt die 2jährige Fach-Vollzeitausbildung mit Kammerabschluß.

    Wenn Stellen wie die ARGE, Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft pauschal sagen, es ginge nicht, darf man sich nicht abwimmeln lassen, die wollen Geld sparen. Versuche dafür zu kämpfen, wenigstens eine Berufsfindung zu bekommen, aus der du mit dem Wissen herausgehst, welcher Beruf oder welche Berufsrichtung für dich in Frage kommt. Solltest du dann keine Umschulung bekommen, kannst du dich selber in diesem Bereich weiterbilden über andere Anbieter wie Groneschule etc oder versuchen, als ungelernte Kraft irgendwo den Fuß in die Tür zu setzen. Der Besuch eines Infonachmittags kann hilfreich und aufschlußreich sein.

    Berufsförderungswerke unterscheiden sich deshalb von anderen Anbietern, da sie grundsätzlich ebenerdig gebaut sind, ein Internat anbieten, einen ärztlichen und psychologischen Dienst haben und Sportmöglichkeiten sowie Freizeitmöglichkeiten anbieten. Fahrstühle werden regelmäßig gewartet, es wird auf Wünsche eingegangen, wenn man z.B. nicht im Parkhaus (Platzangst, Rollstuhl) parken kann oder wegen Höhenangst nicht im z.B. 6. Stockwerk das Internatszimmer haben kann.
    Die Küche bietet grundsätzlich ein normales Essen oder vegetarisch an, dazu kommt eine Salatbar und Nachtisch. Bei Bedarf und ärztlicher Indikation wird sogar namentlich gekocht, z.B. bei Lebensmittelallergie oder fettarmer Kost etc.
    BFWs sind aber keine Sterne-Hotels, von der Küche darf man nur soviel erwarten, was pro Person für drei Mahlzeiten mit etwa 6 bis 8 Euro zu ermöglichen ist.


    Weiterhin viel Glück und Durchhaltevermögen, Katrin
  • Da ich nach der Schule (7.1999 - 1.200) keine Ausbildung gefunden hatte, wurde ich ins BFW gesandt.

    Von 1.2000 - 1.2004.
    Habe Berufsfindung, danach Förderlehrgang und anschließend die Ausbildung gemacht
    (alles in BFW).

    Ich kenne BFWs genau, weil ich selber dort gewesen bin.

    Seit ende der Ausbildung Aushilfsjobs, viel Arbeitsuchend, veschiedene Lehrgänge.

    Öfter krank gemacht.

    Hier meine Krankheiten:

    - geboren mit Herzfehler (habe bis jetzt keine Probleme gehabt)
    - Durchblutungsstörungen ( Kalte Hände, Füße)
    - Hepatitis B (40 Tage lang)
    - Windpocken gehabt
    - Operation: Leistenbruch
    - Operation: Wirbelsäulenskoliose (komplette Wirbelsäule, von Hals - Becken)
    - Fußhebeschwäche links
    - Gelenkschmerzen (keine Reuma festgestellt)
    - Schwerhörigkeit (trage Hörgeräte)
    - Muskelschwäche (Myopathie)
    - Allergien: Staub, Pflanzen (nur im Zimmer)

    - Sitze nicht im Rollstuhl (kein Pflegefall)


    Welcher Beruf würde zu mir passen?
    Was könnte ich sonst noch machen?

    als Nebenjob: Gibt es auch Heimarbeit, wo es ehrlich abläuft.


    Als Hobby:
    - lese gerne Abenteuerbücher (z.B. Fünf Freunde, und viele andere).
    - Schraube an verschiedenen elektrischen Geräten rum (Radios, PC, usw.,)
    - repariere eigene Pc`s ( Aufbau + Installationen)
    - Informiere mich über Technik
    - Mache Gartenarbeit (z.B.: Rasen mähen, Ordnung halten)
    - Spiele (nicht im Verein)mit Freunden: Volleyball, Billjard, Kegeln, Tischtennis,
    Federball, Schach.
    - Spazieren gehen, Walken, in der Sonne liegen.




  • Hallo Johann!

    In jeder größeren Stadt tgibt es einen Integrationsfachdienst (IFD), vielleicht kann dir dort geholfen werden. Die helfen bei der Arbeitssuche von / für Menschen mit Handicap.

    Es ist schwierig, dir einen Beruf zu nennen aus dem, was du als Hobby oder Können und Handicap hier einstellst. Keiner wird hier sagen "Werde Fachmann für..." oder "Bewirb dich bei Firma XY".
    Du kannst auch versuchen, eine weitere Umschulung in einem BFW zu bekommen oder Initiativbewerbungen zu starten. Kannst du die Gebärdensprache? Wenn ja, versuch es doch in einem Verein /einer Einrichtung, die sich für schwerhörige / spät ertaubte oder gehörlos geborene Menschen einsetzt, also selbst betroffener als Berater für andere Betroffene, z.b. Hilfsmittel etc.

    Viel Glück, Gruß, Katrin

    P.S.: "Blau" oder "krankmachen" ist keine gute Idee, wenn man ernsthaft und dauerhaft eine arbeit haben möchte.
  • KatrinHH hat geschrieben:
    .... "Blau" oder "krankmachen" ist keine gute Idee, wenn man ernsthaft und dauerhaft eine arbeit haben möchte.

    @ Johann

    nee, nicht wirklich! 😺

  • Wieviel Prozent an Schwerbehinderung sollte ich eigentich haben, bei den vielen Krankheiten?


    Habe mit dem Hauarzt über die Berufliche Reha gesprochen.
    Der Hausarzt meint: Es gibt keine andere Möglichkeit, eine Arbeit oder Umschulung zu bekommen als nur durch die Reha.

    Die sind bereit einen Attest zu schreiben.

    In Frankfurt am Main wird die Berufliche Reha angeboten.

    Wärend der Ausbildung habe ich mit Schwerhörigen zu tun gehabt.
    Die haben sich über die Zeichensprache unterhalten.
    Habe die Grundbegriffe (Alphabeth + Grudwörter zeigen) von der Zeichensprache für Gehörlose gelernt.
    In jeden Bundesland gibt es auch Unterschiede in der Zeichensprache.

    Es gibt auch die Zeichensprache für Menschen, welche Schwerhörig und zusätzlich nicht sehen können(Blind sind).
    Habe diese Zeichensprache auch mir angeschaut.
    Der ganze Alphabeth ist auf einer Handfläche.





  • Johann hat geschrieben:Wieviel Prozent an Schwerbehinderung sollte ich eigentich haben, bei den vielen Krankheiten?....

    Johann, leider verstehe ich diese frage nicht, was meinst du damit? 🥺
  • Johann, vielleicht solltest du dich erstmal beim Versorgungsamt einstufen lassen. Für mich gehören OPs, die nichts mit dem eigentlichen Handicap zu tun haben und mit deren Folgen (z.B. Narben) keine Probleme auftreten, NICHT zu einer Einschränkung bei der Arbeitssuche.
    Oder was hat eine Leistenbruch-OP mit deiner Hörbehinderung zu tun?

    Ich habe auch x OPs hinter mir, wie viele andere hier wohl auch. Man sollte schauen, was man beruflich sucht und wie die Gesundheit dazu passt. Bei einer Mehlallergie sollte man den Bäcker ausschliessen, bei Schmuckunverträglichkeiten evtl. den Juwelier etc. Man kann sich aber problemlos als Schreibtischtäter in ein Büro setzen, da schränken dich Ops auch nicht ein. Wenn das mit deiner Hörbehinderung nicht geht, werde Archivar o.ä.

    Wende dich an eine Berufsberatung, IFD, entwickele eigene Ideen. Vielleicht schätze ich dich falsch ein, aber ich habe das Gefühl, du weißt nicht richtig, was du willst. Suchst du überhaupt ernsthaft Arbeit? Für mich klingen deine Texte alle ein wenig rat- und hilflos, wenn ich ehrlich bin.


    Katrin
  • Ich habe noch einmal über die Berufsunfähigkeit beim Hausarzt gesprochen.
    Der Hausarzt kann mir keinen Attest über die Berufsunfähigkeit ausstellen.
    Da ich den gelernten Beruf ausüben kann.

    Habe deshalb einen Antrag auf medizinische Reha gestellt.

    Wie kann ich durch die medizinische Reha eine berufliche Reha bekommen?


  • Ich bin neu. Ein nettes Hallo an alle.Ich möchte auch eine Berufliche Reha-maßnahme machen, habe aber durch meine Behinderung und dessen Ursache, es nie geschafft , eine Ausbildung zu machen.Nun bin ich schon fast 29 und habe Zukunftsängste und versuche
    wirklich alles um in eine Ausbildung zu kommen.Nix da. Es gibt mir niemand eine Chance.
    Ich bin wirklich am Boden,den ich möchte es wirklich. Und bin Über-motiviert.Bei der Ausbildung handelt es sich um den Beruf der KFZ-Mechatronikerin. Ich habe zwei alte Autos an denen ich schon soviel selbst gemacht habe. Und alles was an meinem Auto selbst fertig zu kriegen ist, mache ich auch selbst. Aber glaubt Ihr jemand gibt MIR eine Chance? Behinderte Frau von 28 Jahren...?Ne... Ich wäre besser als mancher junger Bursche, der da nur in der Werkstatt blödsinn macht, aber die Vorurteile sind riesig.
    Ich weiß nicht weiter. Ich habe mich auch in anderen Berufen beworben, oft und viel...
    Ich weiß nicht mehr weiter, ich habe das Gefühl, das ich total aufgegeben worden bin.
    Mit 28 Jahren...FS , Realschulabschluß(2,0!!) alles habe ich versucht um mich zu intigrieren...keine Chance. Ich weiß nicht mehr weiter, wirklich.😡

    Habt ihr einen Tip?


    p.s. Sorry wegen eventueller Fehler 😉
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