Eure lustigen Erfahrungen als Behinderte

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Ein Hallo in die Runde!

Ich hoffe, dieses Thema gibt es nicht bereits 😀

Ich (gehörlos) merke hier immer wieder, wie wenig ich über andere Behinderungen Bescheid weiß. Da dachte ich, so ein Faden wäre eine ganz gute Möglichkeit über den Tellerrand zu blicken wie das so ist mit dem Alltagsleben bei Menschen mit anderen Behinderungen. Mich interessiert einfach, was ihr so alles erlebt habt.

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  • Hallo Impellere,

    das was ich täglich erlebe ist manchmal lustig, manchmal aber auch nicht lustig. Ziemlich oft helfen mir Leute, obwohl man aus zehn Metern Entfernung schon sieht, das dies nicht nötig ist. Sie sehen meinen Rollstuhl, bekommen einen ein Blaulicht auf dem Kopf und sind nicht mehr zu stoppen. Auch wenn ich ihr Handeln erahne und ihnen vorausschauend sage "das möchte ich selber machen, bitte helfen sie nicht", kommt diese Bitte nicht an. Geholfen wird trotzdem. Einer dieser Helfer war mal besonders eifrig. Ich rollte ziemlich schnell einen Gehweg entlang. Unterwegs überholte ich einen Fußgänger. Als dieser Fußgänger beim überholen merkte, daß ich Rollifahrerin bin, wurden seine Schritte schneller. Er ergriff meinen Rollstuhl und fing an mich zu schieben und obwohl ich laut und deutlich "Nein" sagte, machte er weiter. Leider sind in meiner Stadt solche aufdringlichen Helfer die Regel. Geholfen wird obwohl der Rollifahrer das Hilfsangebot gar nicht braucht und nicht möchte. Er wird nicht einmal gefragt und ihm alles aus den Händen gerissen was er tut. Wenn der Rollifahrer "nein danke, das kann ich selber" sagt, kriegt er Ärger, weil er alles alleine macht. Dann wird gesagt "der blöde Rollifahrer läßt sich nicht helfen". Respekt oder Bewunderung über die Selbständigkeit eines Rollifahrers, der seinen Einkaufswagen ganz selbstverständlich durch den Supermarkt schiebt und seine Dinge, wie jeder andere ganz selbstverständlich ohne Assistenz erledigt, gibt es nicht. Die Leute sind so darauf fixiet das Rollifahrer hilfsbedürfrige Wesen sind, daß sie verlernt haben erst einmal zu gucken ob der Rollifahrer zurecht kommt oder nicht. Und sie haben verlernt zu fragen. Sie stürmen einfach los und reißen dem Rollifahrer das aus der Hand was er gerade tut.

    Mit sowas zurecht zu kommen finde ich unangenehmer als ein Leben im Rollstuhl zu führen. Bisher konnte ich mich nur davor schützen, weil ich unfreundlich werde und aufgehört habe fröhlich aus zu schauen. Leider lassen die Leute mich nur in Ruhe, wenn ich ein böses Gesicht mache und bei Belästigungen unfreundlich werde. Das jedoch entspricht nicht meinem Charakter und macht mich ziemlich traurig. Ich würde gerne wieder, statt mit einem ernsten Gesicht, mit einem fröhlichen Gesucht unter Menschen gehen und mich sicher fühlen. Ich würde gerne wieder sicher sein, daß man mir den gleichen Respekt entgegen bringt, wie jemanden ohne sichtbare Behinderung. In anderen Ländern ist das so. 😀

    Gruß Karin


  • Hallo Karin,


    das habe ich auch, das immer leute helfen wollen, aber ich keien Hilfe benötige, und ich merke dnan das sie sogar ein wenig beleidigt sind, weil sie mir nicht helfen dürften.

    Ich finde es auch schwer, und weis oft nicht wie ich einen es verständlich machen soll das ich nicht überral hilfe benötige. Ohne den Helfer seine Hilfsbreitschaft nicht zu verletzten 😃.

    Grüsse
    Makkal

  • Hallo ihr zwei
    Das erstaunt mich schon einwenig die übertribene Hilfsbereitschaft . Ich erlebe meist das Gegenteil . OK Mütter mit Kinderwagen sind ja nicht (behindert) werden aber meist hilflos stehen gelassen . Wenn ich jemanden sehe spreche ich ihn ganz einfach an ob er /sie Hilfe braucht , kann das aber auch einordnen wenn das nicht der Fall ist so einfach ist (wäre das) Colores
  • ich hab da so eine story:

    wir sind im urlaub immer im süden am meer.
    folglich schwirren am abend viele mücken umher.
    die sich auf alles stürzen, was irgendwie nach schweiß
    *duftet*. 😛

    einen abend, ich trug meine prothese (ohne ärmel drüber). 😉
    sass ich im lokal und wir hauten und verjagten diese plagegeister.

    es war sehr warm und ich fasste unbewusst mit meiner hand
    über den bezug der prothese.

    auf einmal gröhlte mein mann los, und wir beobachteten, wie so
    ne hungrige mücke krampfhaft versuchte blut aus der prothese
    zu saugen. 😳

    es war einfach herrlich, wie sich mücken hinreissen lassen, ohne
    zu "überlegen"!

  • @ Makkal,

    ja Du hast Recht, das ist sehr schwierig. Das die Leute beleidigt reagieren, wenn sie schon so höflich sind zu fragen bevor sie helfen und man "nein danke" sagt, erlebe ich auch. Bin mal so jemanden hinterher gerollt und habe gefragt warum sie beleidigt reagiert hat. Antwort: "Weil ich mir nicht helfen lassen wollte". ?? 🙁

    Leider lassen sich viel zu viele Rollifahrer helfen, obwohl dies gar nicht nötig ist. Sie sagten mir, sie hätten sich halt daran gewöhnt, ständig Hilfe zu bekommen die sie gar nicht brauchen. Das jedoch finde ich nicht richtig. Warum sollen wir einen auf hilfsbedürftig machen nur weil die Gesellschaft es so will?? Für mich hat es was von Selbstaufgabe wenn man sich bei sowas fügt. 🙁

    In meiner Berufsausbildung habe ich schon in der ersten Unterrichtswoche gelernt, das kranke Kind möglichst viel alleine machen zu lassen und nur zu unterstützen wenn es nötig ist. Es hat was mit Menschenwürde zu tun wenn man die Selbständigkeit erhält und unterstützt.

    Bevor ich zum Berufssitzer wurde, bin ich Jahre lang mit Gehstöcken und Krücken umher gelaufen. Erst mit einem Stock, später mit zweien. In dieser Zeit hat man mich niemals meiner Selbständigkeit beraubt oder gar beschimpft, wenn ich sagte "nein danke das kann ich gut alleine". Als Rollifahrer wird einem gar nicht zugeständen genauso wie ein Fußgänger behandelt zu werden. Stolz oder Bewunderung empfindet man nur für Rollifahrer die brav immer bitte und danke sagen und jede hilfsbereite Geste nett finden, auch wenn sie sehr aufdringlich ausgeführt wurde.

    Makkal, da läuft gewaltig was schief in unserer Gesellschaft! 🙁

    @ colores,

    Mütter mit Kinderwagen hält man potentiell nicht für hilfsbedürftig, Rollifahrer schon. Gut, es gibt auch Rollifahrer die Hilfsbedürftig sind, Makkal und ich sind es aber nicht. Außerdem sieht man ob jemand sehr souverän auftritt oder Probleme hat mit dem was er tut.

    Man muß dieses Nichthelfen von dem Du schreibst auch richtig bewerten. Wenn eine Mutter mit Kinderwagen in einen Bus einsteigt und nichts sagt, woher sollen die Leute wissen, daß sie sich dabei helfen lassen möchte? Das läuft nämlich auch gewaltig schief. Wenn wir erwarten das Umstehende erst einmal schauen um die Situation ein zu schätzen bevor sie tätig werden, müßte meiner Meinung nach jede/r Rollifahrer, Kinderwagenmutti oder Fußgänger auch bereit sein, um Hilfe zu bitten. Wer Hilfe haben möchte sollte nicht in die Menge rufen "kann mir mal jemand helfen?". Dann nämlich denkt jeder der Nebenmann sei gemeint. Man muß Leute direkt ansprechen, z.B. sagen "sie mit dem weißen Schal, könnten sie mir bitte helfen?", dann funktioniert das auch. Ich habe bisher immer Hilfe bekommen wenn ich darum gefragt habe. 😉

    Wenn Leute klagen das ihnen nicht geholfen wurde, sind sie es meistens selber schuld. Man kann nicht davon aus gehen, daß die Leute um einen herum Gedanken lesen können. Leider werden solche Beispiele wie mit dem Kinderwagen, all zu oft zum Gegenstand angeblichem Hilfsbereitschaftsmangel benutzt. Die Leittragenden sind Rollifahrer wie Makkal und ich. Weil die Mehrheit denkt, "blos nicht der jenige sein, der nicht hilft" und weil den Leuten nur hilfsbedürftige Rollifahrer gezeigt werden, werden wir immer wieder belästig und unserer Selbständigkeit beraubt. Ich habe Tage an denen mir wärend eines Einkaufs im Supermarkt der Einkaufswagen 6-7 mal entwendet wird und wenn ich meine Ware auf's Band lege, reißen mir die Leute meine Ware aus den Händen und legen sie für mich auf das Band. Wenn ich darauf sauer reagiere, weil mir die Bombardierung mit Hilfe auf die Nerven geht, kriege ich Ärger. Kein einziger zeigt Verständnis für den Rollifahrer der sich nicht helfen läßt.

    An solchen Tagen könnte ich manchmal heulen. Aber dann sage ih mir, die Leute können nichts dafür. In den Medien wird ja nie etwas anderes gezeigt als Nichthelfer und hilfsbedürftige Rollifahrer. 😉
  • Karin die haben ein Blaulicht bei euch auf dem kopf*grins*
    Du machst mir Angst😀

    Das mit der über Hilfsbereitsschaft hab ich hier nicht zumindest kann ich das nicht sagen.
    Die meisten stehen im Supermarkt mit den Bananen in der Hand und vergessen was sie tun wollten ist aber nicht mein Problem😀
    An denen vorbei gefahren wachen sie dann wieder auf und dann kann man sehen wie sie ziellos in der gegend rum laufen😀
    Kommt man bei uns als Rollifahrer (und dort gibt es sehr viele)in die Stadtgallerie dann würden die Leutchen dort am liebsten in die Scheibe springen oder über das Geländer springen und kleben wie die Seesterne an den Fenstern.
    Die haben eher Angst vor Rollifahrer gerade wenn sie selber fahren😀

    Da fällt mir glatt was ein
    Ich bin mal in der Stadtgallerie gewesen was einkaufen im Fahrstuhl fährt mit uns ein Älterer Mann runter und in der Nächsten Etage will einer mit nem Einkaufswagen zu steigen der schaut erstaunt in den Fahrstul und ergreift die Flucht als er den Rolli sieht ich musste so lachen.
    Der ältere Mann im Fahrstuhl sagt zu mir sie haben so eine Schöne lache die will ich glattg nochmal hören und er hätte auch einen Witz für mich und ich kämme nicht eher aus dem Fahrstuhl bis ich nochmal gelacht hätte.
    Na der Witz war kurz und ich tatsächlich laut los lachen musste.
    Er hätte heute noch keinen getroffen der gelacht hätte und wollte doch wenigstents eine gute Tat tun.
    Wir stiegen auf der selben Etage aus und draussen auf dem Gang bekam ich noch einen Witz gratis.
    Ich sah ihm hinterher und dachte der läuft jetzt den ganzen tag mit einem Grinsen im Gesicht rum das hat mich dann auch gefreut😀
    Mein Mann fragte nachher was war das jetzt?
    Nichts nur ein netter Mensch und von denen sollte es viele geben.

    Herbi
  • Hallo Herbi,

    die oben beschriebenen Erlebnisse habe ich vor allen Dingen, weil ich viel alleine Unterwegs bin. Ich nehme an, die Leute denken die arme Frau hat keinen zum Helfen, also helfe ich. 😉

    Ich habe natürlich auch Erlebnisse die mich schmunzeln lassen. 😀 Letzte Woche war ich in Münster. Ich fuhr schon früh los, deshalb war ich auf dme Rückweg recht müde. Ich lehnte mich im Zug mit meinem Rolli an die Wand und schloß die Augen. Auf einmal sagte ein kleines Mädchen zu mir: "Schau mal Papi die Oma schläft!"... 😺
    Karin
  • Hallo Karin,
    jetzt bin ich darauf vorbereitet das ich auf Menschen treffen kann die ein Blaulicht auf dem Kopf tragen das muss ich mir genauer anschauen😀
    Ich werd mir was überlegen😀
    Zur Abschreckung.

    Herbi


  • Herbie wie wärs mit einem Rotlicht auf dem Kopf??? 😆 😆 😆
  • Hallo,
    das ist zwar eine gute idee aber ich will ja nicht das sie mich auch noch auf anhieb finden 🥺
    Ich dachte da eher an was unauffälliges 🥺
    Aber du dachtest wenn sie sie mir hinterher laufen wie dem Rattenfänger dann ist Karin sie los😀
    Mir wird schon was einfallen zur Abschreckung.

    Herbi
  • Hallo Ihr Lieben,
    meine schlimmsten Erlebnisse sind meist im Krankenhaus. Da ich übergewichtig bin, heißt es immer:"Nehmen sie ab und sie sind gesund!" Ich kann gut 50 m laufen, dann macht mein Rücken und meine Luft nicht mehr mit, kommt die Frage: "Warum brauchen Sie denn einen Rollstuhl?" Laufen die auch höchstens 50m weit?? Manche Menschen halfen mir ganz nett, aber am sichersten bin ich , wenn mein Mann bei mir ist..
    Dies ist mein erster Beitrag und ich hoffe hier einige Freunde zu finden.
    Mit freundlichem Gruß Erika 😆
  • nicht nur ihr rollifahrer habt "hilfsbereite menschen" getroffen.
    da stehe ich am rand des fussweges, eigentlich schon etwas in der wiese und warte auf meinen Führer der mich mit dem auto abholen kommt.wir wollten gross einkaufen gehen.
    da schnappt mich jemand am arm und zieht mich sehr bestimmt über die strasse. ich will prodestieren dass ich ja nur auf jemandem warte. werde aber gar nicht angehört.
    auf der andern strassenseite sagt dieser jemand nur : so nun können sie in ruhe weitergehen. über diese stark befahrene strasse sind sie ja nun!
    aber,aber ich muss wieder zurück sagte ich. da war schon niemand mehr neben mir!

    dann musste die blindschleiche wirklich alleine über diese stark befahrene strasse an den ausgangspunkt zurück!

    wäre das schön wenn wir blinden zuerst angesprochen würden und nicht einfach an der hand gepackt wie kleine kinder. aber das geniale ist dass diese "guten helfer" 99% noch die hand mit dem blindenstock (also unser auge) schnappen.

    muss ehrlich gestehen dass ich da schon die hand losgerissen habe aber nicht aus wut sondern aus angst wohin und wie man mich da wieder "verschieben" will.

    gott sei dank passiert das nicht alle tage und ich kann ruhig meine wege gehen und die strassen,treppen... mit meinem weissen stock ertasten.

    aber es gibt auch wunderbare menschen welche mir sogar vom ersten stock aus dem fenster rufen: signora die strasse ist frei. gehen sie in ruhe rüber! oder im kleinen supermarkt , in der gemüseabteilung fragen ob sie mir die trauben auf die wage geben sollen.

    birba
  • Hallo zusammen

    ich habe häufig in meinem Leben feststellen müssen, daß wie Karin schon erwähnte, behinderte Menschen nur als solche wahrgenommen werden, wenn sie Rollstuhlnutzer sind oder eine geistige Einschränkung haben. Ich habe häufiger gesagt bekommen ich soll mich nicht so anstellen wenn die Spastik in meinem gelähmten Bein besonders stark ist. Ich muß das Bein beim Gehen dann stark nachziehen. Meine Mitmenschen meinten dann, das wäre alles nicht so schlimm. Als ich jünger war habe ich mir diese Äußerungen manchmal sehr zu Herzen genommen. Inzwischen habe ich gelernt, mit passenden Kommentaren zu antworten.

    LG Nobby
  • Hallo!
    Dazu hab ich auch noch was. Also, ich besuchte den "normalen" Schulunterricht und hatte eine Assistenz / Betreuerin zur Seite, die mir bei den Dingen helfen sollte, die ich nicht selbst kann. Im Laufe der Schuljahre bekam ich immer wieder eine neue Person. Und immer war am Anfang dasselbe:
    Beim Zeichen wurde mir sofort das Lineal aus der Hand gerissen, ohne zu fragen, ob ich es überhaupt will bzw. ohne darüber nachzudenken, dass ich auch selbst kann.
    in Mathe, wo ich aus praktischen Gründen (zu viele Zahlen) nicht am Laptop tippe, wird mir auch sofort der Stift abgenommen und alles von Mitschülern kopiert. Obwohl ich selbst mitschreiben will und großteils auch kann!
    Selbst einen Stift aus der Federtasche zu nehmen ist nicht erlaubt!!!!! Nein, dazu muss gefragt werden: „Kannst du mir bitte den roten, grünen,… Stift geben? Danke!“ Bis sie ihn dann findet hätte ich ihn schon 20 Mal herausgenommen!
    Im Großen und Ganzen musste ich jedes Mal aufs Neue darauf pochen, dass ich das selbst kann! Einige wollten es strickt nicht einsehen und ich musste wochenlang mit ihnen verhandeln bis sie mich endlich in Ruhe ließen und mir nur halfen, wenn ich sie um Hilfe bad. Obwohl diese Menschen eigentlich die Ausbildung dazu hätten einen Menschen Selbstständigkeit zu lernen! Doch macht der Großteil dieser, zumindest bei uns, genau das Gegenteil. Sie nehmen dem Kind/Schüler alles ab und behindern dadurch das Selbstständigwerden!
    Das ich überhaupt so weit gekommen bin, mit diesen Menschen zu verhandeln, verdanke ich zum einen meiner Mutter, die mich zur Selbstständigkeit erzog und zum anderen hatte ich Glück einige Jahre einen Betreuer zu haben, der auch darauf bedacht war, dass ich so viel wie möglich selbst erledigte. Er bekam dabei sehr, sehr oft Ärger mit den Lehrern, Direktor und anderen Personen. Immer wieder hörte er den Satz: „Das kannst du doch dem armen Mädchen nicht zumuten! Es ist deine Aufgabe, dass für sie zu machen!“ Ähm hallo? Wo ist denn der Stolz, dass sie es selbst kann? Denn gibt es für viele, viele Menschen leider nicht!

    A ja, und nicht dass ihr meint dies alles sei schon lange Zeit her. Nein, ich hab die Schule erst letztes Schuljahr beendet.

    Liebe Grüße
    rolliface
  • Hallo rolliface,

    das ist schlimm. Das Streben nach Selbständigkeit ist doch eines der tiefsten Grundbedürfnisse des Menschen, doch sobald man im Rollstuhl sitzt vergessen die Menschen das es das gibt. Ich bin froh das es immer wieder Rollifahrer und Helfer gibt, die sich dem widersetzten. Wir müssen uns gegen solche Sachen viel öfter wehren, wenn wir von der Gesellschaft auf Augenhöhe betrachtet werden wollen.

    Gruß Karin
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