Betreutes Wohnen für Menschen mit und ohne Handicap

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Hallo

wie Ihr ja wisst, strebe ich ein betreutes Wohnen an. Ich würde mir allerdings wünschen, das man da auch Menschen ohne Handicap mit wohnen hat, da mir das in Sachen integration schon guttun würde.

Giebt es sowas?
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  • MyHandicap User
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    Hallo Onadata,

    solche Projekte gibt es.
    In München zB dieses hier: Gemeinsam leben lernen
    http://www.gll-muenchen.de/
    In diesen WGs leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die meisten Menschen mit Behinderung haben eine kognitive Beeinträchtigung. Aber gut, es geht ja hierbei um "miteinander" leben, also "darf" wohl sicher jeder in diese WGs.

    Du könntest dort mal anfragen. Vielleicht können dir die Menschen dort weiterhelfen, wo es ein passendes Projekt für dich gibt.

    Viele Grüße von
    Michaela
  • surfer
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    Hallo Ondata,

    Ich habe vor längerer Zeit einen Beitrag im BR gesehen. Es gibt auch ein solches Projekt in Freising. Dort leben Behinderte und jüngere Nichtbehinderte in einem behindertengeerechten Wohnblock zusammen.

    Gruß

    Surfer

  • MyHandicap User
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    Auch bei uns gibt es jetzt sowas

    Hier ein Bericht dazu.

    http://www.dusslingen.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=1550

    Frag doch mal bei der St.Gallus Hilfe nach
  • Genau da habt ihr recht-sowas müste es nur halt in jedem deutschen Bundesland geben, damit nicht jeder erst sonst wohin fahren muss-hier in Sachsen ist in Sachen Integration sowieso nicht viel los. Ich will möglichst nicht erst nach Bayern oder sonst wohin ziehen, um eine geeignete Wohnform finden zu können. Und damit schon zu meinem Einfall: Könnte man hier nicht einen Aufruf starten, wo sich mehrere Leute aus ungefähr der selben Region nach der Suche einer Möglichkeit zum Wohnen indivduell betreut zusammentun könnten? Das wäre natürlich die Lösung, sich gleich unter die"Normalos" mischen zu können, da könnte man sich gleich absichern, was die Gemeinsamkeit und die verbundene Hilfestellung untereinander betrifft-wir wollen schließlich nicht bis zum Rentenalter bei Mama und Papa wohnen-bei denen denen es auch wie mir momentan geht-aber auch die etwas selbstständigeren, die einfach nur mal unter Leute kommen wollen, was haltet ihr davon?
  • MyHandicap User
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    Also bei uns ist es so geplant, mein Sohn möchte auch gern ausziehen , wir werden Ihn bei der Wohnungssuche unterstützen.

    In unserem Haus sind kleine Wohungen und eine wird jetzt frei und die zweite demnächst.

    Um diese Wohnungen werden wir uns bemühen.
    Mein Sohn hat dann seine eigenen 4 Wände aber steht doch nicht ohne Hilfe da.
  • MyHandicap User
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    claudip hat geschrieben:
    Genau da habt ihr recht-sowas müste es nur halt in jedem deutschen Bundesland geben, damit nicht jeder erst sonst wohin fahren muss-hier in Sachsen ist in Sachen Integration sowieso nicht viel los. Ich will möglichst nicht erst nach Bayern oder sonst wohin ziehen, um eine geeignete Wohnform finden zu können. Und damit schon zu meinem Einfall: Könnte man hier nicht einen Aufruf starten, wo sich mehrere Leute aus ungefähr der selben Region nach der Suche einer Möglichkeit zum Wohnen indivduell betreut zusammentun könnten? Das wäre natürlich die Lösung, sich gleich unter die"Normalos" mischen zu können, da könnte man sich gleich absichern, was die Gemeinsamkeit und die verbundene Hilfestellung untereinander betrifft-wir wollen schließlich nicht bis zum Rentenalter bei Mama und Papa wohnen-bei denen denen es auch wie mir momentan geht-aber auch die etwas selbstständigeren, die einfach nur mal unter Leute kommen wollen, was haltet ihr davon?


    Hast Du dort schon mal nachgefragt ???

    http://www.kmv-sachsen.de/ambulant_betreutes_wohnen.html
  • MyHandicap User
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    Wäre schön, wenn es solche Einrichtungen in Düsseldorf oder Stuttgart gebe. Aber man kann direckt wieder sehen, das die Integration und deren Bemühungen in Süddeutschland besser funktionieren, bzw das Problem angegangen wird.
  • MyHandicap User
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    claudip hat geschrieben:
    Genau da habt ihr recht-sowas müste es nur halt in jedem deutschen Bundesland geben, damit nicht jeder erst sonst wohin fahren muss-hier in Sachsen ist in Sachen Integration sowieso nicht viel los. Ich will möglichst nicht erst nach Bayern oder sonst wohin ziehen, um eine geeignete Wohnform finden zu können. Und damit schon zu meinem Einfall: Könnte man hier nicht einen Aufruf starten, wo sich mehrere Leute aus ungefähr der selben Region nach der Suche einer Möglichkeit zum Wohnen indivduell betreut zusammentun könnten? Das wäre natürlich die Lösung, sich gleich unter die"Normalos" mischen zu können, da könnte man sich gleich absichern, was die Gemeinsamkeit und die verbundene Hilfestellung untereinander betrifft-wir wollen schließlich nicht bis zum Rentenalter bei Mama und Papa wohnen-bei denen denen es auch wie mir momentan geht-aber auch die etwas selbstständigeren, die einfach nur mal unter Leute kommen wollen, was haltet ihr davon?


    Sowas haben mal mehrere Eltern gemacht und haben eine Stiftung gegründet wo genau sowas entstanden ist.

    Das schöne ist, das die Menschen dort direckt einen Arbeitsplatz bekommen haben, wie zum Beispiel in der Küche oder in der internen Verwaltung.
  • MyHandicap User
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    ondata hat geschrieben:
    Wäre schön, wenn es solche Einrichtungen in Düsseldorf oder Stuttgart gebe. Aber man kann direckt wieder sehen, das die Integration und deren Bemühungen in Süddeutschland besser funktionieren, bzw das Problem angegangen wird.


    Dußlingen liegt in Baden Würrtemberg ungefähr 40 min von Stuttgart entfernt.
    http://www.gallus-hilfe.de/erwachsene/wohnen/amb_betr_wohnen/amb_betr_wohnen.htm
  • Ich hätte ja gerne mal gewusst, wie das ganze finanziell aussieht, da ich ja ich ja Alg.ll beziehe. Welches moanatliche Auskommen hätte man da?

  • Hallo!

    Betreutes Wohnen ist nicht gesetzlich geschützt.Wenn jemand also mehr darüber wissen will,sollte er bei den Betreibern an dem Ort,wo er hinmöchte und sowas angeboten wird nachfragen.

    Mein Mann und ich waren in einem betreuten Wohnen und haben dort unsere Erfahrungen gesamelt.Inzwischen ziehen die meisten dort wieder aus.

    Daher ist eine gute Info sehr hilfreich.Auch eine länger bestehende Einrichtung zu hinterfragen währe gut.

    Es sollte ein wohlüberlegter Schritt sein,doch auch der schützt nicht zu Hunderprozent.
    Wir selbst hatten einiges an Bücher gelesen und dachte auch,das meine Arbeit als Altenpflegerin und die gemachten Erfahrungen hilfreich währen.
    Das waren sie auch,aber es hat halt zu dem Ergebnis geführt,nach einigen Wochen,dort wieder auszuziehen.
    Auch Probewohnen war keine Hilfe,wenn Wahrheiten verschwiegen oder umgangen werden.
    Wünsche jedem,der das in Erwägung zieht eine gute Beobachtungsgabe und Beurteilungsvermögen,damit die Enttäuschungen nicht zu groß werden.
    Oder wie bei uns auch die finanzielen Verluste aus Gutgläubigkeit.

    LG SENDRINE 😺
  • Aber es müsste doch eine gesätzliche Grundlage geben, wonach ermittelt werden kann, wieviel man als Harz4 Empfänger finanziell zur Verfügung hat.

    Irgendwo muss ja gewerleistet sein, das gewisse laufende Kosten gedeckt werden können (Versicherungen usw.)
  • Guten Morgen ondata

    Ich würde mich direkt mit dem Wohnheim in verbindung setzen und nachfragen die wissen das sicher .
    Gibt es bei dir auch ein ZSL ( Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter ) ?? die helfen einem auch bei solchen Themen .
    Oder auch ein Behindertenbeauftragter .

    Lg Claudia
  • Das Problem ist halt, das für mich ein betreutes Wohnen sehr sinnvoll wäre, man jedoch noch nicht weiß, welche Einrichtung genau in Frage kommt.

    Es wäre natürlich ganz schlecht, wenn man dann nur noch einen kleinen Teil von Harz4 bekommen würde, da man ja noch Vereinskosten abdecken muss, um am sozialen Leben teilnehmen zu können, was ja noch durch das betreute Wohnen gefördert werden soll.
  • hallo ondata,

    du hast ja in dem thread hartzIV schon gesehen was einem zusteht.
    leider ist es nicht mehr und von dem geld im regelfall 359,- euro alles bezahlen. darin sind auch deine vereinskosten und auch bus und bahn.
    mit diesem geld musst du den ganzen monat bestreiten.
    wenn du alles abgezogen hast bleibt nicht mehr viel übrig.
    im betreuten wohnen werden deine wohnkosten von der arge übernommen.
    ich weiss nur nicht wie das mit verbrauch aussieht wie wasser und heizung ob das getrennt gereglt ist oder pauschal von allen gezahlt wird. bekommst ja in der miete einen wasser und heitungskostenvorschuss.
    jedoch strom wird von jedem hartz4 empfänger allein getragen auch telefon und internet.
    kann sein das es beim betreuten wohnen dort auch eine pauschale gibt. musst du dort alles erfragen.
    wie gesagt von den 359,- euro bestreitest du dein leben. hast du eine rente wird sie mit dem hartz4 verrechnet. so das du genau den anspruch bekommst wie jeder andere auch.
    da du im rolli sitzt und schwerbeschädigt bist hast du auch nach prüfung anspruch auf zuschuss von der arge in höhe von 10%.
    jedenfalls bekommst du nichts extra um am öffentlichem leben teilhaben zu können.

    lg ralle
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