Nun erzähl ich.

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So nun sind wir ja gestern gestartet,und es ist mal wieder alles anders als es sollte.Alles sollte Asphaltiert sein,nund das meiste war Schotter so das wir langsamer vorran kamen als geplant.Viele starke Steigungen wo unsere Vorderräder durchdrehten so das man uns leicht schieben musste wir aber die Hauptarbeit machteh.Was genial war waren die Abfahrten,sehr steil und kurvig,einfach genial für mich. 😆 😆 Bin die Abfahrten runter als wäre es Motorcrossauch um die Kurven,Temmpo so zwischen 20 und 30,mein Rekord gestern war 40 alles auf Schotter.So nun Heute die 2te Etappe,relatiev kurz erzählt,hatte schon ordentliche Steigungen die sehr anstrengten,den Alois Praschberger getroffen mit seinen
neuestem Handbike Produkt.Na und nach dem ersten 3tel nur noch Regen aber richtig,trotzdem weiter,war trotzdem cool.Lg Erich
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  • MyHandicap User
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    Ja genau,

    so ist es gewesen. Heute trafen wir am Morgen und am Mittag einen vorbei rasenden Handbiker. Den zweiten trafen wir bei einer Rast und als ich ihm signalisierte, komm doch mal rüber, merkten wir das es Alois Praschberger war. Er kam gerade von einer 120km schummel Handbiketour zurück. Sein Bike fährt mit elektro Unterstützung. Alois Praschberger ist ein ziemlich bekannter Handbikehersteller.

    Leider verliefen die ersten zwei Tage nicht so wie wir sie uns vorgestellt hatten. Beim Start verpäteten wir uns und obewohl unsere Jungs mit dem Auto am Treffpunkt waren und zu Fuß die ganze Umgebung absuchten und Viertaler uns entgegen radelte, konnten wir am Sonntag weder Schriftenfuzzi noch Viertaler finden. Echt schade! 🙁 Wir hatten uns so darauf gefreut Anton zu treffen und von Klaus und Judith begleitet zu werden.

    Der Rest des ersten Tages war anstrengend. Aber nicht wegen der sportlichen Herausforderung, sondern wegen der schlechten Wege. Ich mag keine Schotterwege! 🙁 Geplant war das so nicht, aber wenn man eine Strecke zum ersten mal fährt muß man manchmal mit Überaschungen rechnen. Únsere Zimmer waren bisher immer sehr schön, die Betten komfortabel, aber nicht immer barrierefrei. Trotzdem waren wir zufrieden.

    Der zweite Tag fing schön an. Nicht zu heiß, nicht zu sonnig und trocken. Aber ab Mittag bekamen wir Regen und obwohl wir perfekte Straßenverhältnisse hatten, machte das Fahren durch den Regen keinen Spaß. Wegen der Gewitterneigung suchten wir uns heute etwas früher ein Quartier und hoffen das das Wetter morgen wieder besser wird.

    Übrigens, im heutigen Hotel, in Seefeld / Östereich) wurde die Presse auf uns aufmerksam. Ein Zeitungreporter der BZ kam um Erich und mich zu iterviewen. Es soll angelbich in der östereischischen BZ veröffentlicht werden. Da bin ich mal bespannt.

    Lieben Gruß
    Karin
  • Hallo Ihr zwei Biker,

    lasst am besten eure Handys an, wir finden euch schon für den Fall
    dass Ihr euch noch mehr verfranst.

    Die Bayerisch, Österreichische Polizei ist spezialisiert auf das Auffinden
    von abgängigen - in euerem Fall abgefahrenen Typen. 😆

    Weiter viel Kraft und Ausdauer Ihr schafft das schon.

    Nur noch ein kleiner Tip, sollten euch Pinguine über den Weg laufen, dann seid ihr zu weit südlich 😎 , sollten es Eisbären sein, dann seid Ihr zu weit Nördlich.😠

    Solltet Ihr beides sehen, bleibt einfach stehen, Ihr seid dann wieder am Tierpark in München😡 , kurzer Anruf ich bin wie am Sonntag quer durch München in 1 Stunde , auch wieder ohne Frühstück und sonstiger Verpflegung zu euch unterwegs und rette euch.

    Klaus und Judith sind dann auch wieder da, mit Ihrem coolen Tandem schleppen wir euch dann ab.

    Ach ja das mit dem Wetter, wurde auch extra von uns bayrischen Myhandicaplern für euch bestellt, damit Ihr uns nicht überhitzt.

    Bitte keine Dankesschreiben, das war doch selbstverständlich.

    Gruß Anton


  • MyHandicap User
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    Schön, von Euch zu hören. Hier im Norden denke ich viel an Euch. Vor allen Dingen nach meiner kleinen Tour rund um die Alster. (war für mich schon riesig groß). Ich wünsche Euch viel Energie.

    LG, Fluse
  • MyHandicap User
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    So nin mach ich mal weiter bin wieder daheim.3ter Tag fing damit an das wir nach Ausdruck richtig fuhren,aber die Strecke war für Radler verboten dad das Gefälle bei 17 Prozent lag,also 2 Km wieder zurück und nach dem Weg fragen ach so 1Km war Berg hoch.Die Strasse war nass aber es Regnete nicht mehr,nach einigen Km kamen wir an eine Abfahrt,grins,da die Strassse nas war mussten wir mit dem Bremsen höllisch aufpassen damit wir nicht rutschten,zum Dorf runter war es gerade und frei,habs mal laufen lassen locker 55 Kmh.Nun weiter ging nicht mussten permanent brmsen weil es einfah für die Verhältnisse zu schnll geworden wäre.Urplötzlich tauchte eine Nebelwand auf man hatte echt mühe die Strasse zu sehen so dick war die Suppe,und genau so plötzlich war der Nebel weg,die Bremsen stancken recht ordentlich durch das ständige Bremsen,aber wir haben es heil geschafft.Nach etlichen Steigungen die es schon in sich hatten,und Abfahrten kamen wir in Innsbruck an,und somit an den Anfang des Brenners.Der hatte es am Anfang sch heftig Steigung mal mehr mal etwas steiler,war sehr anstrengend,Dem Ausdruck nach mussten wir rechts abbiegen,dort wartete eine 12 Prozentige und1,5 Km lange Steigung auf uns.Wir quälten uns hoch um dann fest zustellen das der Ausdruck falsch war,zähne knirschen und zurück,nun ging es zurück wirder Berg ab.Nun wieder weiter auf dem Brnner so langsam wurde der Verkehr dichter,später fing es wieder an zu regnen,unser Akku wurde lehrer und lehrer aber dank guter Betreuung kammen wir ans Ziel unser Quartier!Die Arme waren sehr schwer.So nun Tag 4,5 sollten es ja sein.Wieder auf dem Brenner nun aber frisch,die 15 Km liefen recht flott,die letzen 3 Km wurden nochmal sehr steil aber nach anderthalb Stunden hatten wir die 15Km geschafft.Nun ginge es an die Abfahrt erst mal rcht normal so 40 50 Kmh,ich wollte es aber wissen 😀 also Gummi 1-2 Stellen ging es schon auf 60-70 Kmh,also durch die Kurven gefegt,dann ein Stück nach meinem Geschmack,nun was soll ich lange schreiben 81 Kmh Top Speed musste aber dann Bremsen wegen Geschwindigkeits Begrenzung von 50 und dann 30 leider hätte es wohl ausgereizt.Wir kamen heil unten an,und es lief gut wir brachten die Restlichen 30 Km recht flott hinter uns,machten eine Pause mit Pizza und lecker Milchshake aus Kirsch und Erbeereis,nur leckker.Da wir schon so früh am Ziel waren überlegten wir uns weiter zu fahren und die letzte Etappe auch noch zu fahren.Nun es gab noch viele nicht so flache Anstiege die Arme wurden länger ung länger,dann als Entschädigung Kilometer lange Abfahrten mit Geschwindigkeiten zwischen 30 und 50 Kmh.Irgentwann war der Akku auf Reserve und das 8 Km vor dem Ziel,aber dort war ein kleiner Laden wir tankten mit einem Schiken Brot,Mars und viel Wasser wieder auf.Auf ging es zum Finale,waren nur noch recht kleine und mehr lange leichte Abfahrten,also recht gleichmässig und locker kurbeln.Nun wir kamen an und da wurde uns erst bewusst das wir 104 Km zurück legten an einem Tag,und unser Ziel Bozen statt in 5 in 4 Tagen schaffften.Ich kann die Tour nur empfehlen,hönnten auch Tetras fahren,mit einem Rad das elektrisch mit angetrieben werden kann so kann jeder einstellen wieviel Kraft er selber einsetzen möchte,schlecht wäre auch nicht das neue Liegebike mit Motro von Praschberger.NUn Fazit es ist eine schöne Tour,eine sehr schöne Landschaft ich bereue nicht es gemacht zu haben auch wenn es sehr anstrengend war.Radsportler zollten einem richtig Respekt und nahmen uns voll ernst.LG Erich
  • hallo ihr starken biker,
    ein riesen kompliment!vor allem die kilometer welche ihr am letzten tag gemacht habt, genial.
    da ich jede woche minimum 2 touren von 60-85km mache mit meinem tandem (immer auch steigungen dabei) weis ich was es heisst über 100km zu machen. dass dir Magic die schnellen abfahrten so gefallen kann ich mir denken. mein schnellstes auf dem tandem war 67km und das ich soooooo geil. aber eben ,ohne eine steigung zuerst kann man keine abfahrt machen!
    dass ihr respekt hattet von den radfahrern ist doch klar. auch die strampeln diese kilometer runter. nur dass sie es mit den beinen machen und ihr mit den armen. wenn ich in Italien radfahre ist es normal dass man sich untereinander grüsst und respektiert.gerade das finde ich so schön an diesem sport.
    nun habe ich aber als blindschleiche eine frage: wie war den die landschaft?oder habt ihr das gar nicht gesehen vor lauter anstrengung im hochfahren und vor freude im runterdonnern?

    aber jetzt regeneriert mal schön und wenn es irgendwo eine tolle massage geben wird geniesst es !

    nochmals meine sportliche hochachtung an euch beide birba
  • MyHandicap User
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    Hallo,doch gesehen schon ist einen tolle Landschaft und die Berge sind schon genial aber ich bin nicht der Typ der das rüber bringen kann.LG Erich
  • MyHandicap User
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    Hallo Zusammen,

    ich mußte erst mal die letzten Tage revue passieren lassen um zu überlegen was ich Euch schreibe. Leider kam ich nicht dazu eine besondere Leistung zu erbringen, nur am letzten Tag kam ich sportlich gesehen auf meine Kosten. Aber eine ungewöhnliche Leistung war diese Handbiketour nicht. Leider bekam ich nicht die Gelegenheit die komplette Strecke zu fahren. Von München bis Matrei wurde ich jeden Tag aus den verschiedensten Gründen daran gehindert, die gesammte Strecke zu fahren. Aus Sicht der Begleiter bestimmt berechtigt, aber aus meiner Sicht war sehr frustrierend nicht an meine Leistungsgrenze gehen zu können und Teile der Stecke passiv im Auto zu sitzen. Bin ich doch ein Sportler der Ehrgeiz hat nicht nicht eher aufgibt bis er sein Ziel erreicht hat. So wie es sich für einen ehemaligen Lesitungsportler gehört. Ich war ja nicht das erste mal mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen in den Hochalpen unterwegs und vermißte es sehr an meine Leistungsgrenze zu gehen.

    Erst als ich sagte "ich bin überhaupt nicht ausgelastet" ließ man zu, daß ich meinen Weg alleine und ohne Hilfe fahre durfte. Ich bekam nur noch Unterstüzung wenn ich es brauchte. Nur am letzten Tag kam ich sportlich wirklich auf meine Kosten. Den Weg von Matrei nach Brixen durfte ich ohne Unterbrechung fahren und hatte das erste Mal das Gefühl richtig sportlich aktiv gwesen zu sein. Leider war Erich so schnell, daß er es an diesem Tag noch bis Bozen schaffte. Da dort unsere Reise zu Ende war, war meine Reise in Brixen schon vorbei. Das Erich bis Bozen durchgefahren ist, ist absolut in Ordnung. Er wäre bestimmt genauso frustriert gewesen wie ich, hätte er seine Leistung nicht spüren dürfen.

    Ich hatte einen tollen letzten Tag. Aber es gibt nichts besonders was ich geleistet habe. Es war nicht mehr, als das was ich in dem letzen Jahren in den Alpen auch gemacht habe. Deshalb möchte ich unbedingt noch einmal hin. Ich möchte aus eigener Kraft die Alpen überqueren und nicht einmal ein Stück der Strecke mit dem Auto zurück legen. Nur Rad fahren, vom Anfang bis zum Ende. Dann kann ich sagen es war was besonders. 😉

    Gruß Karin
  • MyHandicap User
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    Karin, trotz allem, was Du schreibst, nicht geschafft zu haben..... 🥺
    In meinen Augen sind Leistungen, wie Du sie bewältigt hast, mehr als bewundernswert! 😛

    Liebe Grüße und toi, toi, toi für das nächste Mal

    Jenny
  • MyHandicap User
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    jennyA hat geschrieben:
    Karin, trotz allem, was Du schreibst, nicht geschafft zu haben..... 🥺
    In meinen Augen sind Leistungen, wie Du sie bewältigt hast, mehr als bewundernswert! 😛

    Liebe Grüße und toi, toi, toi für das nächste Mal

    Jenny


    Danke Jenny!

    Wenn ich versuche die Alpen richtig zu überqueren, sage ich bescheit. Dann kannst Du mir die Daumen drücken. Erich will es auch noch mal versuchen. Ich bin in den Alpen zuhause und das wird sich niemals ändern. Bevor ich dauerhaft im Rolli saß war eine Alpenüberquerung immer mein Ziel. Ich fand nur nie Jemanden der mit kommt. Bis jetzt habe ich meine Ziele immer erreicht. Deshalb bin ich mir auch ganz sicher, daß ich es mit der richtigen Ausrüstung und genügend Zeit schaffen kann. Ganz bestimmt!

    Gruß Karin

    Gruß Karin
  • MyHandicap User
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    Liebe Karin,
    ich bin sicher, dass der Traum für dich in Erfüllung geht.

    LG, Fluse
  • MyHandicap User
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    Fluse hat geschrieben:
    Liebe Karin,
    ich bin sicher, dass der Traum für dich in Erfüllung geht.

    LG, Fluse


    Hallo Fluse,

    da bin ich mir sicher. Schließlich konnte ich bei dieser mißglückten Tour ausprobieren ob ich es schaffen kann. Mein Können in den Bergen hat sich nicht verändert. Ich bin zuversichtlich wenn ich die Zeit bekomme die ich brauche, schaffe ich es auch alleine. 😉

    Lieben Gruß
    Karin
  • MyHandicap User
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    Hallo Ihr Super Sportler!

    Meine Hochachtung!! 😃

    Oft habe ich in letzter Zeit an Euer Vorhaben gedacht
    und mir ausgemalt,wie es wohl ablaufen wird.

    Auch der Gedanke war immer wieder da,werden sie es ohne Schaden
    überstehen???

    Als ich heute Eure Beiträge gelesen habe,war ich voller Freude.

    Sich selbst ein Ziel zu setzen und es dann durchzuhalten ist super.
    Auch das Vorhaben von Karin diese Strecke nochmal zu wagen,wundert mich nicht.

    Da Du liebe Karin eine unheimliche Kämpferin bist und ich Deine Kraft und Ausdauer immer wieder bewundere,wirst Du das bestimmt schafen.Ich zu mindest werde Dich in Gedanken begleiten und wünsche Dir jetzt schon Freude an dem Vorhaben.

    Doch alleine der Mut sowas zu bewältigen gebührt Respekt und meinen habt Ihr sicher.

    Alle Achtung und genießt Euren Erfolg,den das habt Ihr euch alle verdient.

    Lieben Gruß
    SENDRINE 😺
  • MyHandicap User
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    Hallo,also wir haben Heute in der Familie beschlossen nächstes Jahr dort Urlaub zu machen,möchte den Brenner in einen Rutsch machen eventuell bis Brixen an einem Tag sind dann ca 70 Km,mal sehen ob es klappt.Vieleicht versuche ich das auch noch zu steigern,na ja das Jahr ist lang.LG Erich
  • MyHandicap User
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    Hallo Erich,

    wie schön, jetzt hat Dich auch das Bergfieber erwischt. 😉 Wer einmal in den Alpen war, den lassen sie nicht mehr los. Den Brennerpaß in einem Rutsch zu schaffen ist eine mächtige Aufgabe. 😃 Das ist für mich nicht schaffbar. Durch mein Handicap wird die Zeit nicht reichen den Brenner in einem Stück zu durchfahren. Es sein denn ich fahre Tag und Nacht durch. Aber ich freue mich vieleicht im nächsten Jahr auch mal an meine Leistungsgrenze zu kommen. Dieses Jahr konnte ich sie wegen des zeitlichen Limmits leider nicht erreichen. Meinen Körper richtig zu spüren und an dessen Grenze zu gehen ist das was ich erreichen möchte und darum will ich noch einmal hin.

    Lieben Gruß
    Karin

  • MyHandicap User
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    Hallo Karin und Erich,

    toll, was ihr erlebt habt!
    Allerdings verstehe ich dich Karin, dass du die Alpen ohne Hilfe überqueren möchtest. Das ist ein ganz anderes Gefühl. Wenn man es aus einem Antrieb heraus schafft. Das kann ich gut verstehen.

    So war es heuer eben eine Warm-up-Runde und nächstes Jahr, da klappt es dann wirklich.

    Viele liebe Grüße
    Michaela
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