Neujahrsvorsatz

Hallo!
Hab mir fest vorgenommen im neuen Jahr mehr Sport zu machen. Hab mir schon neue Laufschuhe zugelegt als Motivation. Hoff, das klappt.
Was habt ihr euch so vorgenommen?
Und wie geht ihr das dann an, dass ihr das auch umsetzen könnt?
Bin neugierig, vielleicht kann ich ja noch was ergänzen....
aber ohne Schokolade kann ich nicht sein 😉
Gruß von
Eric... heute noch ohne Laufschuhe unterwegs 😉

Antworten



  • Hallo!
    Als erstes möchten wir für uns beide versuchen Pflegestufe zu bekommen.
    Sollte das gelingen,möchten wir jemand suchen,der uns bei der Hausarbeit entlaßtet.Evtl. jemand,der auch sonst,sein Herz auf dem richtigen Fleck hat und
    uns die nächsten Jahre begleitet.
    Mit unserer endlich bekommenen Mobilität,werden wir erstmal unserer sozialen Kontakte wieder auffrischen und wieder Dinge uns gönnen,auf die wir seit langer Zeit verzichten mußten,da es zu streßig war für uns.
    Endlich gemeinsam raus und dorthin wonach wir uns schon lange sehnen.
    Unsere Ehrenamtliche Tätigkeit,legen wir etwas auf Eis vorerst,bis unsere Bedürfnisse etwas erfühlt sind.Muß dringend sein.
    Gruß
    SENDRINE
  • Hmmm, ich muss ehrlich sagen, dass ich mir keine Vorsätze vorgenommen habe. Eigentlich bin doch so zufrieden wie es ist. Mit den anderen Dingen (Z.B. die noch ausstehende Barrierefreiheit an meinem Arbeitsplatz)kämpfe ich an anderen Fronten... 😀
  • ady schrieb:
    Hmmm, ich muss ehrlich sagen, dass ich mir keine Vorsätze vorgenommen habe. Eigentlich bin doch so zufrieden wie es ist. Mit den anderen Dingen (Z.B. die noch ausstehende Barrierefreiheit an meinem Arbeitsplatz)kämpfe ich an anderen Fronten... 😀




    Hallo ady,

    das ist schön zu lesen, das Du so zufrieden bist, wie es ist.Lächelt

    LG Kerstin
  • Hm......habe mir vorgenommen mich nicht mehr selbst zu bemitleiden. Ich war mal ein sehr fröhlicher Mensch und das möchte ich wieder werden ich will mein Lachen und meine unbekümmertheit wieder, ich will, ich will.....

    Liebe grüße
    Rosi
  • Hallo,

    ich habe mir fest vorgenommen, nicht mehr ins Krankenhaus zu müssen und mein Leben im Rollstuhl in den Griff zu bekommen, damit ich wieder Leben kann!

    Lieben Gruß Andrea

  • Ich habe mir vorgenommen mit allen Menschen in meiner Umgebung so umzugehen wie ich erwarte von Ihnen
    behandelt zu werden.Das denke ich ist ein guter Vorsatz auch mit den weniger einfachen Personen dann
    besser umzugehen. Weiter habe ich mir vorgenommen mich mit gottes Wort (der Bibel) intensiver zu beschäftigen und
    Nah bei Gott zu bleiben und mir mehr Zeit für Gebete zu nehmen auch für Menschen für die ich
    noch nie gebetet hatte.Mit Liebe kann man Menschenherzen gewinnen.
    Desweiteren habe ich mir vorgenommen mehr zu laufen als mit dem Auto zu fahren um so noch fitter
    mit meiner Unterschenkelprothese so sein,
    Eine Sportprothese schwebt mir als Traum vor, mal sehen habe einen Beratungstermin mitte Januar.
    Für meine Arbeit habe ich mir vorgenommen pünktlich zu sein 😀 und meinen Chef gut unterstützen zu
    können soweit Gott mir Kraft dazu gibt.
    Viele Freunde die ich dieses Jahr nicht besuchen konnte möchte ich nächstes Jahr gerne besuchen, da die alle
    weltweit verstreut leben war es nicht immer so einfach Termine zu vereinbaren.

    Ein weiteres grosses Ziel ist mir in Peru -Urubamba für ein deutsches Kinderheim weitere Hilfe zu organisieren
    und den Kindern Sonntagsschule anbieten zu können.
    In Deutschland möchte ich gerne meine Aufmerksamkeit Menschen die obdachlos sind mehr zuwenden
    und Kontakte knüpfen zwischen Restaurans und Obdachlosen damit das Restessen so gut verwertet wird.
    In dem Bereich Menschen mit Behinderung möchte ich gerne weiter mir Zeit nehmen und spontan in die Krankenhäuser zu
    fahren und Besuche zu machen und die anderen einfach ermuntern.

    Soviel zu meinen Vorsätzen , mal sehen welche Wünsche /Vorsätze gesegneten Weges sein werden.

    alles liebe
    eure
    bili




  • Und ich habe mir vorgenommen, das ich trotz der vielen Rückschläge weiter kämpfe.

    Kerstin
  • isa01 schrieb:
    Hallo,

    ich habe mir fest vorgenommen, nicht mehr ins Krankenhaus zu müssen und mein Leben im Rollstuhl in den Griff zu bekommen, damit ich wieder Leben kann!

    Lieben Gruß Andrea



    Hallo Andrea!
    Das wünsche ich dir auch sehr.... und.... weißt du was????? Es ist auch völlig möglich! 😀 Und es braucht auch gar nicht lange zu dauern.

    Ich bin der ganz festen Überzeugung, dass alles wirklich eine Frage der Einstellung ist. Klar, jemand, der allmählich ein oder mehrere Handicaps "bekommt", hat vielleicht mehr Zeit sich daran zu adaptieren. Aber unter dem Strich bleibt es ja ein Handicap, egal wie man nun dazu gekommen ist.

    Als ich den Rollstuhl benutzen musste, habe ich mir als erstes überlegt, wie und wo ich das Rollifahren lernen kann. Ich habe meinen Rollstuhlanpasser (lustiges Wort....) gefragt und der hat mir gesagt, ich solle mal im naheliegenden Unfallkrankenhaus anfragen, ob die ein Rollstuhltraining auch für Externe durchführen. Das habe ich sofort gemacht und eine Zusage erhalten, rasch eine Verordnung vom Arzt geholt (vorher habe ich mich informiert, was da genau drauf stehen muss, damit die KK auch die Kosten übernimmt) und dann ging es los!

    Weißt du was? Ich habe einen irren Spaß daran gehabt und ganz viel gelernt. Nach dieser Zeit kann ich sagen, beherrschte ich meinen Rolli und nicht er mich!

    Dann habe ich mich zum Rollstuhltanz angemeldet. Da tanze ich mit einem Fußgänger zusammen Tango, Walzer, Samba und Co!!!

    Ebenso hält mich weder der Rolli noch mein Sauerstoffgerät davon ab, in den Urlaub zu fahren oder meinen Beruf auszuüben. Letzteres hängt natürlich bei jedem von seinem individuellem Gesundheitszustand ab.

    Ich schreibe dir das, um dir Mut zu machen. Du kannst auch im Rolli ebenso ein ausgefülltes und glückliches Leben führen. Wichtig ist, dass "das Glas halb voll und nicht halbleer ist"! 😉
  • Hallo Andrea,

    Dein Vorsatz ist ganz leicht um zu setzten. 😉 Wenn Du gelernt hast Deine gesundheitlichen "Problemchen" zu steuern und Deinen Rollstuhl so zu benutzen, als wäre er Dir an den Hintern gewachsen, dann kommt das Akzeptieren von ganz alleine. Bis jetzt fühlst Du Dich durch Deinen Rolli gehandicapt, eingeschränkt und von anderen abhängig, doch wenn Du gelernt hast genauso selbständig und mobil zu sein wie früher, dann wirst du ihn als tolles Hilfsmittel akzeptieren das Dich überall hin bringt und Dich das Leben erleben und genießen läßt. Alle die, die ihr Leben mit Rolstuhl im Griff haben, haben gelernt selbständig zu sein und die, die nur wenig Selnständigkeit haben können, haben gelernt mit Assistens zu leben. Du kannst sehr viel Selbständigkeit und Mobilität erlernen. Deine Lähmungshöhe ermöglicht Dir eine sehr große Eigenständigkeit. Du mußt nur jemanden finden, der mit Dir das alles übt. Auf der Straße, Zuhause, im Schwimmbad, überall kannst Du ohne Hilfe die gleichen Dinge tun wie früher. Du mußt es nur lernen. Laß Dich ein auf das Abenteuer Leben. Du wirst sehen es macht riesig Spaß und dein Rollstuhl wird Dein bester Freund. 😀

    Gruß Karin
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